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Immer wieder lesen wir in den Tageszeitungen, dass Menschen
unschuldig viele Jahre im Gefängnis sitzen. Meist kommen sie frei, weil
die nahen Angehörigen sich unermüdlich einsetzen, eine DNA-Analyse
ihre Unschuld beweist oder aber der richtige Täter ein Geständnis
ablegt. Besonders aus den USA erreichen uns fast wöchentlich solche
Meldungen. Was geht in den Menschen vor, die vollkommen unschuldig viele Jahre
im Gefängnis, vielleicht sogar in der Todeszelle verbringen müssen?
Wie finden sich die Angehörigen mit dieser Situation ab? Ein besonders
tragischer Fall von Justizirrtum wurde an Alan Yurko begangen. Sein Sohn
verstarb knapp zwei Wochen nach einer Sechsfach-Impfung, die er mit acht Wochen
erhielt. Da Alan Yurko der einzige anwesende Erwachsene zum Zeitpunkt des Todes
war, wurde er zu lebenslanger Haft plus 10 Jahre (insgesamt 35 Jahre)
verurteilt, weil er angeblich seinen Sohn getötet hatte. Die nachfolgende
Geschichte hört sich unglaublich an. Alan Yurko hat sich persönlich
an uns gewandt, mit der Bitte, seine Geschichte zu veröffentlichen um die
Bevölkerung aufzurütteln.
Alan und Francine Yurko hatten eine knapp vierjährige
Tochter, Devry, als ihr kleiner Sohn am 16. September 1997 nach einer
schwierigen Schwangerschaft als Frühgeburt das Licht der Welt erblickte.
Sie nannten ihn nach seinem Vater -Alan. Francine Yurko war von ihrem
Frauenarzt vor einer weiteren Schwangerschaft gewarnt worden. Die
Schwangerschaft glich denn auch eher einer mehrmonatigen Krankheit. Francine
hatte mit einer Schwangerschafts-Diabetes und einer Streptokkokeninfektion zu
kämpfen.
Der kleine Alan wog bei seiner Geburt 2800 g, seine
Hautfarbe war grau und er atmete kaum. Seine Lungen waren, so die Auskunft der
Ärzte, noch nicht voll entwickelt und er konnte nicht selbständig
atmen. Die nächsten sieben Tage verbrachte er auf der Intensivstation.
Wenn seine Eltern ihn sehen wollten, mussten sie spezielle, sterile Mäntel
überziehen und ihre Hände mit Desinfektionsmitteln waschen. Seine
kleine Welt bestand aus einem Kasten mit Flaschen, Schläuchen und Nadeln
in beiden Armen, Beinen, Oberkörper und Nase. Sein Körper war voller
blauer Flecken durch die Nadelstiche. Alan war ein sehr dünnes Baby. Die
Ärzte sagten den Eltern, sie seien nicht sicher, ob der Kleine eine
Überlebenschance hätte. Die Eltern verbrachten jede freie Minute am
Bettchen des Kleinen, aus Angst, er könnte allein mit fremden Menschen
sterben.
Krankengeschichte als Geheimnis
Da die Besuchszeiten sehr knapp bemessen waren, mussten sie
immer wieder versuchen, in Gesprächen mit den Schwestern und Ärzten
noch ein paar Minuten zu gewinnen. Der Vater entdeckte bei einem dieser Besuche
am Bettchen des Kleinen die Krankengeschichte. Er selber hatte einige Semester
Medizin studiert und fing nun an, die Unterlagen genau anzusehen. Eine
Krankenschwester, die ihn beim Lesen überraschte, wurde sehr ungehalten.
Sie rief den Arzt, der dem überraschten Vater dann mitteilte, dass es
für ihn nicht erlaubt sei, die Unterlagen von seinem eigenen Sohn
anzuschauen!
Drei Tage nach der Geburt ging es dem Kleinen etwas besser
und Francine fing an zu stillen, worauf ihm einige der Schläuche entfernt
wurden und der Kleine aus dem Brutkasten in ein Bettchen verlegt wurde. Mit
sieben Tagen wurde er nach Hause entlassen. Bei dieser Gelegenheit erfuhren die
überraschten Eltern dann, dass man kein Atemüberwachungsgerät
eingesetzt hatte, weil die Deckung ihrer Krankenkasse dies nicht erlaubt
hätte. Der Kleine hatte bei der Entlassung eine gelbe Hautfarbe, die
Ärzte meinten aber, dass es sich in den nächsten Tagen normalisieren
würde. Alle waren froh und dankbar, nun wieder ein normales Leben
führen zu können. Francine war immer noch sehr krank und erholte sich
nur langsam. Sie hatte während der ganzen Schwangerschaft nur ein
Kilogramm an Gewicht zugenommen. Da die Grosseltern nur einige Häuser weit
entfernt wohnten, konnten sie sich mit der Pflege des Kleinen abwechseln. Der
kleine Alan wurde mit Liebe überschüttet, denn man versuchte, diese
lange Woche im Krankenhaus wieder gutzumachen, in der er mehr oder weniger
alleine gewesen war. Er war ein stilles und zartes Baby.
Jede Woche ging Francine mit ihm zum Kinderarzt. Der Kleine
war immer noch gelb am ganzen Körper und hatte abwechselnd Verstopfung und
Durchfall. Der Kinderarzt riet den Eltern, vermehrt Flaschennahrung zu geben,
sowie kurze Sonnenbäder, woraufhin die Hautfarbe sich auch normalisierte.
Die verhängnisvolle Impfung
Alan und Francine vertrautem ihrem Kinderarzt. Als der
Kleine zwei Monate alt war, erhielt er seine erste Routineimpfung, eine
Sechsfach-Impfung. Und das, obwohl er noch immer ein zu geringes
Körpergewicht hatte und seine Atmungsund Verdauungsprobleme hatte.
Ausserdem hatte er bereits die erste Lungenentzündung hinter sich. Der
Arzt machte die Eltern darauf aufmerksam, dass der Kleine wahrscheinlich ein
wenig durcheinander sein würde und etwa eine Woche lang wenig Fieber
hätte. Doch das sei normal und solle sie nicht beunruhigen, denn dies sei
ein Zeichen, dass die Impfung anfange zu wirken.
Am nächsten Morgen war der kleine Alan nervös und
hatte Fieber, er verweigerte auch die Nahrung. Für die Eltern war dies das
Zeichen, dass die Impfung ihren Zweck erfüllte und sie waren froh, dass
ihr Kind nun geschützt" war. Ihr Sohn hatte fast 10 Tage lang
Fieber. Als das Fieber endlich nachliess, fing er in einem ungewöhnlich
hohen und schrillen Ton an zu schreien. Wenig später veränderte sich
auch seine Nahrungsaufnahme. Anstelle alle vier Stunden 180 g Flaschennahrung,
verlangte er jetzt alle 11/2 Stunden 60 g.
Er atmet nicht mehr ...
Francine fing zu diesem Zeitpunkt wieder an zu arbeiten. Am
Morgen des 24. November 97 ging sie zur Arbeit. Sie hatten beschlossen, Alan
nach Arbeitsschluss von Francine wieder zum Arzt zu bringen, da er immer noch
seit der Impfung ein stark verändertes Wesen hatte. Es sollte nicht mehr
soweit kommen! Der Vater hatte gerade die Windeln gewechselt und fütterte
den Kleinen, als dieser einen grossen Teil wieder erbrach. Alan nahm frische
Wäsche und wollte ihm die Strampelhose wechseln, als er bemerkte, dass er
zwischendurch aufhörte zu atmen. Da der Kleine schon mit Atemproblemen aus
dem Krankenhaus entlassen worden war, hatte man den Eltern im Falle eines
Falles entsprechende Massnahmen gezeigt. Alan kamen sie blitzartig wieder zum
Bewusstsein. Er überprüfte, ob die Luftröhre frei war und
beatmete den Kleinen, doch er hatte keinen Erfolg. Seine kleine Tochter stand
entsetzt neben ihm und beobachtete alles. Voller Panik fiel ihm plötzlich
ein, dass seine Frau das Auto mit zur Arbeit genommen hatte.
Alan rief ihr zu, schnell die Schuhe anzuziehen und rannte
zu den Nachbarn. Dort griff er ohne eine Erklärung zu den
Autoschlüsseln. Beim Hinausrennen rief er nur noch atemlos: Er atmet
nicht mehr . . ." Die kleine Devry sprang in das Auto und Alan, den Sohn im
linken Arm, raste in das Krankenhaus. Unterwegs machte er immer wieder Mund zu
Mund Beatmung. Das Krankenhaus war glücklicherweise nur zwei km entfernt.
Alan fuhr über zwei rote Ampeln, mit der Hand auf der Hupe. Seiner
weinenden und ängstlichen Tochter rief er zu, sich gut anzuschnallen. Er
liess das Auto mit offener Tür und laufendem Motor vor dem Eingang des
Krankenhauses stehen und raste mit einem leblosen und blauen Kind im Arm und
einer weinenden kleinen Tochter an der Hand zur Anmeldung. Einer
Krankenschwester, die ihm entgegenlief, drückte er seinen Sohn in die Arme
mit den Worten: Er atmet nicht mehr. . ."
Das war die falsche Öffnung!
Die Schwester verschwand mit dem Kind durch eine Tür
hinter der Anmeldung. Er wollte ihr folgen, doch die Tür war nicht von
aussen zu öffnen. Eine andere Schwester hielt ihn auf, als er sich Zugang
zu den Notfallräumen verschaffen wollte. Er drückte ihr seine Tochter
in die Hand und bat sie, auf die Kleine aufzupassen. Sie nickte nur und liess
ihn passieren. In dem Gewirr von Türen war es schwer, sich
zurechtzufinden. Schliesslich folgte er den Geräuschen und kam in einen
Raum, wo mehrere Ärzte und Schwestern sich über seinen Sohn beugten.
Sie steckten gerade einen Schlauch durch den Mund des Kleinen und pumpten Luft
hinein. Der Magen blähte sich auf wie ein riesiger Luftballon. Ein Arzt
schrie entsetzt: Das war die falsche Öffnung!" Sie zogen ihn wieder
heraus und Luft entleerte sich gurgelnd aus dem Magen. Sie führten ihn
wieder ein pumpten erneut. Wieder hatten sie den Magen, anstelle der Lungen
erwischt. Die Ärzte schimpften erneut. In diesem Moment schrie Alan auf:
Was um Gottes Willen tut ihr mit ihm?". Jetzt erst bemerkten sie seine
Anwesenheit. Eine Schwester forderte ihn auf, sofort den Raum zu verlassen.
Alan widersetzte sich und wurde von der Schwester mit einem Schubs in eine Ecke
gedrängt und mit einem bösen Blick bedacht. Dann führten sie
eine grosse Nadel in die Brust des Kleinen ein. Alan musste anschliessend
Schritt für Schritt aus dem Raum weichen, weil sie ein grosses Gerät
hineinbrachten und es im Raum langsam zu eng wurde. Schliesslich kam ein Arzt
und sagte ihm, der Kleine würde wieder atmen. Alan umarmte den Arzt vor
Freude und fing an zu weinen. Er bemerkte, dass er mit seinen Nerven vollkommen
am Ende war. Dann fiel ihm seine Frau ein, die er noch nicht benachrichtigt
hatte. Ein Polizist kam und bat ihn, sein Auto wegzufahren, da er die
Eingangstür blockieren würde. Seine Frau erschien vollkommen
aufgelöst und die Ärzte erzählten ihnen, sie müssten den
Kleinen in ein grösseres Krankenhaus verlegen, da er beatmet werden
musste. Alan und seine Familie fuhren hinter dem Krankenwagen her und warteten
und warteten und warteten.
Alan unter Arrest
Endlich erschien ein Arzt und bat sie, ihm in ein anderes
Zimmer zu folgen. Dort eröffnete er Alan, dass der Kleine am Sterben sei
und er, der Vater unter Arrest stehen würde. Der Kleine hätte
gebrochene Rippen und eine Hirnblutung.
Alan war so entsetzt, dass er fragte, ob sie das richtige
Baby untersucht hätten. Francine fing hysterisch an zu schreien und musste
beruhigt werden. Alan selber war der festen Meinung, es müsse sich alles
um einen grossen Irrtum handeln, bis ein Polizeibeamter erschien und erste
Fragen stellte. Er wollte wissen, ob der Kleine vom Tisch gefallen sei, ob
jemand ihn geschüttelt, gestossen oder geschlagen habe. Alan verneinte
alles. Ihr Baby war mit Liebe behandelt worden. Solche Dinge hätte niemals
jemand von ihnen geduldet. Sie trennten Alan und Francine und befragten sie
separat. Ebenso die Grosseltern, sogar die Nachbarn. Niemand konnte diese Dinge
verstehen. Im Gegenteil, alle bezeugten den beiden vorbildliche, sorgende
Eltern gewesen zu sein.
Alan wurde sodann verhaftet und kam in eine Isolationszelle.
Die kleine Devry wurde ihnen weggenommen, um sie vor den Eltern zu
schützen". Francine war allein zu Hause und einem
Nervenzusammenbruch nahe. Jemand aus dem Krankenhaus rief an und brachte sie
dazu, die Organe des kleinen Alan zu spenden.
Entmündigung
Am nächsten Morgen rief eine Schwester aus dem
Krankenhaus wieder an, um ihr in einem ruppigen Ton mitzuteilen, sie könne
ihren Sohn jetzt sehen, sie müsse sich aber beeilen, damit die Sache
noch vor Mittag erledigt ist".
Man liess ihr gerade Zeit, um dem Kleinen einen letzten KUSS
zu geben. Als sie das Krankenhaus verlassen wollte, warteten schon die
Polizeibeamten auf sie. Dort erfuhr sie, dass sie ihre Tochter Devry nie
wiedersehen würde, denn sie sei der Mithilfe des Mordes an ihrem Sohn
angeklagt. Es sei denn, sie würde ihren Mann allein belasten. Zu diesem
Zweck bot man ihr an, ein verstecktes Tonband beim Besuch ihres Mannes zu
benutzen, um ihn dann dazu zu bringen, den Mord am eigenen Sohn zuzugeben. Sie
müsste ausserdem vor Gericht gegen ihn aussagen. Weil sie nicht darauf
einging, wurde sie ebenfalls in Untersuchungshaft genommen.
| Mord statt Plötzlicher
Kindstod?
Um von der Gefährlichkeit und den
Nebenwirkungen der Impfstoffe abzulenken, lässt man sich einiges
einfüllen. Der folgende Text ist eine dpa-Meldung vom 19.2.01. Wie lange
wird es noch dauern, bis man auch bei uns, anstelle den wahren Tätern, den
Eltern die Schuld in die Schuhe schiebt? Das die meisten Eltern ihre Kinder
selber umgebracht haben sollen, ist doch mehr als unwahrscheinlich.
Bei immer mehr Fällen des plötzlichen
Kindstods handelt es sich in Wirklichkeit um ein Verbrechen. Zu
diesem Ergebnis kommt die Amerikanische Akademie der Kinderärzte. In der
Februar-Ausgabe ihrer Zeitschrift Pediatrics" rät das Institut
daher, nach dem Tod eines Babys auch Experten für Kindesmisshandlung
heranzuziehen. Sie sollten unter anderem die Reaktion der Eltern beobachten,
Anwesende interviewen und den Ort des Geschehens genau unter die Lupe nehmen, l
bis 5 % der Fälle, die als plötzlicher Kindstod diagnostiziert
wurden, seien auf Kindesmissbrauch zurückzuführen, schätzen die
Wissenschaftler. Die Forscher warnten aber zugleich eindringlich davor, nach
dem plötzlichen Tod eines Kindes den meist unschuldigen Eltern
zusätzliche Angst oder Schuldgefühle einzujagen.
Versteckte Video-Aufnahmen bei verdächtigten Familien in England
hätten in 33 von 39 Fällen Eltern des Mordes an ihren Säuglingen
überführt, hiess es. Die meisten Babys wurden demnach erstickt.
Mehrmals hätten Eltern später zugegeben, ihre Kinder umgebracht zu
haben, obwohl der Arzt ihnen eine unbekannte Todesursache bescheinigt habe.
Eine Autopsie allein kann dem Bericht zufolge nicht immer Klarheit bringen. In
manchen Fällen würden Eltern auch Kokain benutzen, um ihre Kinder zu
vergiften. So liessen sich in einer Studie von 40 % der Kinder, die
plötzlich zwei Tage nach der Geburt starben, Kokain im Körper
nachweisen. Daher halten es die US-Mediziner für notwenige, die toten
Babys auf mögliche Giftstoffe zu untersuchen. |
Die Schändung
In der Zwischenzeit war die kleine Devry von Sozialarbeitern
in ein Heim gebracht worden. Während der kommenden Feiertage blieb sie
unbeaufsichtigt mit zwei Buben und wurde von ihnen sexuell missbraucht. Das
Heim gestand später ein, dass man von der Veranlagung der Buben wohl
gewusst habe. Die Kleine erzählte mehreren Mitarbeitern im Heim von dem
Vorfall, weigerte sich aber, mit dem Heimpsychologen darüber zu sprechen.
Die anderen Kinder bestätigten die Aussage von ihr. Die offizielle
Schlussfolgerung daraus war, dass der sexuelle Missbrauch nicht stattgefunden
haben konnte, weil Devry sich weigerte mit dem Psychologen zu reden!
Später erfuhren Alan und Francine, dass eine Mitarbeiterin im Heim gegen
die Vorgehensweise protestiert hatte und deswegen auch die Arbeitsstelle
kündigte. Von ihr erhielten sie auch die Protokolle von dem Fall. Francine
wurde nach einem Tag aus der Haft entlassen, da sie zum Zeitpunkt des
Unglücks nicht zuhause war, und somit nicht belastet werden konnte. Devry
wurde dann ebenfalls wieder zu ihrer Mutter gebracht.
Die Verschwörung der Ärzte
Ihr Haus, Auto und die gesamten Ersparnisse wurden
beschlagnahmt und versteigert. Auch heute noch haben sie Schulden, da sie die
Kosten vor Gericht alle selber übernehmen mussten. An den Prozess erinnert
sich Alan noch sehr genau. Er war sehr kurz. Man klagte ihn der Misshandlung
und des Mordes an seinem Sohn an, und verurteilte ihn zu lebenslanger Haft plus
10 Jahre, ohne die Möglichkeit eines Rekurses.
Da Alan sich keinen Anwalt leisten konnte, bekam er einen
Pflichtverteidiger, dieser benannte nur einen Zeugen. Die Anklage dagegen
erschien mit sechs Zeugen. Alles Ärzte aus der nahen Umgebung. Sie gaben
an, das Kind sei an einem Shaken Baby Syndrom" (SBS), dem sogenannten
Schüttel-Syndrom" gestorben. Der Staatsanwalt stellte Alan als ein
Monster hin, dass seine Kinder misshandelt und umbringt. Der von Alan geladene
Zeuge war ein Professor und Neuropathologe mit zwei Doktortiteln, der über
200 Arbeiten zu Kindstoden veröffentlicht hatte. Er bezeugte und konnte
beweisen, dass das Baby nicht an einem Trauma gestorben sei, sondern an einem
natürlichen Krankheitsprozess, denn die Blutung im Gehirn bewies das. Der
Kleine Alan war insgesamt 75 Stunden im Spital gewesen, das Blut im Gehirn aber
war nur 8-24 Stunden alt. Man glaubte aber nicht den Worten eines
auswärtigen Professors, sondern den Worten von sechs ansässigen
Ärzten.
Auch nach seiner Inhaftierung und dem Urteil wussten Alan
und Francine schlussendlich noch immer nicht, was denn nun ihr Baby
getötet hatte.
Francine und Devry standen und stehen voll hinter Alan,
ebenso die Familie, Freunde und Nachbarn. Die beiden versuchten nun auf eigene
Faust eine Erklärung für den Tod ihres Kindes zu finden. Eines hatten
sie schmerzlich in der Zwischenzeit gelernt: Nie mehr wollten sie einem Arzt
oder Anwalt vertrauen.
Ringen um die Freiheit
Beide fingen nun an, nach geeigneter Literatur zu suchen.
Sie schrieben Tausende von Briefen und richteten eine eigene Homepage ein
(siehe Ende des Artikels). Alan lieh sich med. Bücher aus, Artikel,
Zeitschriften und Texte. Seit er im Gefängnis sitzt (Dezember 1997)
informiert er sich mehr oder weniger Tag und Nacht. Er wacht auf und liest und
schreibt bis in die späte Nacht. In der Zwischenzeit gibt es mehr als 80
Ärzte, Wissenschaftler, Autoren und Professoren, die seine Unschuld
wissenschaftlich beweisen können und ihn unterstützen. Hunderte von
Menschen und verschiedene Organisationen stehen hinter ihm. Er hat weder seinen
Sohn umgebracht, noch misshandelt.
Bereits kurz nachdem Alan seine Recherchen machte, meldeten
sich einige Ärzte bei ihm, die ihn auf den Zusammenhang mit den Impfungen
aufmerksam machten. Bis dahin hatten weder er noch seine Frau je Zweifel an den
Impfungen gehabt. Zu ihrem Erstaunen stellten sie fest, dass es mehr als
tausend Artikel gibt, die einen direkten Zusammenhang zwischen Frühgeburt,
Atemproblemen und einer Sechsfach-Impfung aufzeigen. Für sie war es
unverständlich, dass niemals ein Arzt sie auf die Gefahr aufmerksam
gemacht hatte. Dieses kleine Kind mit einer derartigen Vorgeschichte
(Schwangerschaftsprobleme, Frühgeburt, Atemprobleme,
Verdauungsstörungen, geringes Gewicht, etc.) hätte niemals auch nur
eine einzige Impfung erhalten dürfen!
In der Zwischenzeit übrigens stellte es sich heraus,
dass die gebrochenen Rippen des Babys nicht von einer allfälligen
Misshandlung des Vaters stammten, sondern das sie bei der Geburt brachen. Die
Rippen waren nämlich zum Zeitpunkt des Todes fast wieder verheilt. Das
erklärte übrigens auch die Atemprobleme des Kindes.
Tödlicher Impfstoff
Die grösste Entdeckung aber machten die Yurkos im
Dezember 2000. Sie erhielten nämlich die Liste von VAERS (Vaccine Adverse
Event Reporting System), die offizielle Stelle in den USA, welcher die
Nebenwirkungen von Impfungen gemeldet werden.
Der Impfstoff mit der Seriennummer #DTAP7H81507 war
derjenige, der in den Jahren von 1990-1999 die schlimmsten Nebenwirkungen mit
vielen Todesfällen hatte. Viele Kinder verstarben 11,45 Tage nach dieser
Impfung. Genau der gleiche Impfstoff war dem kleinen Baby von Alan Yurko
verabreicht worden, und er starb genau 11,45 Tage nach der Verabreichung der
Impfung.
140 Väter unschuldig verurteilt
Alan Yurko sitzt seit Dezember 1997 in Florida im
Gefängnis. Er ist jetzt 33 Jahre alt, d.h. wenn er seine Strafe abgesessen
hat, die er als Unschuldiger abbüsst, wird er 65 Jahre alt sein. Durch
seine Recherchen hat er herausgefunden, dass allein in USA zur Zeit 140
Väter im Gefängnis sitzen, die alle ihre Unschuld beweisen
können, aber niemand hört sie an. Sie alle werden für den Tod
ihres Kindes verantwortlich gemacht und bei allen fand kurz vorher eine Impfung
statt. Alan und Francine werden nie wieder eine Impfung an ihrer Tochter Devry
oder an sich selber erlauben.
Alan Yurko ist kein Einzelfall
Im Herbst 1995 wurde Malcolm Scoon in Queens, NY, ein
Anäthesist verurteilt, seine kleine Tochter Mariah
totgeschüttelt" zu haben. Mariah starb an einer Gehirnblutung. Dr.
Scoon verbüsst eine Strafe von 2 bis 6 Jahren in einem Zuchthaus (nicht
Gefängnis!) in New York. Alle, die ihn kennen, können dieses Urteil
nicht verstehen. Mariah war das einzige Kind von Malcolm und Lois Scoon. Lois
hatte mehrere Fehlgeburten und die kleine Mariah wurde im September 1995 mit
nur l kg Gewicht geboren. Sie verbrachte die ersten zweieinhalb Monate in einem
Brutkasten, da sie nicht allein atmen konnte. Ausserdem erhielt sie noch sechs
Bluttransfusionen. Lois Scoon erzählte, sie seien beide täglich ins
Krankenhaus gegangen. Sie durften die kleine Mariah nur anschauen, auf den Arm
nehmen oder berühren war ihnen strengstens untersagt! (Ist unserer
heutigen Medizin noch zu helfen?) Mariah starb nach einer Impfung, und wieder
wurde der Vater verantwortlich gemacht. Sämtliche Kollegen
bestätigten und bescheinigten ihm, nichts mit dem Tod des Kindes zu tun zu
haben.
Larry Gray, 34 Jahre alt, aus Macomb, Oklahoma, war
ebenfalls angeklagt, seinen Sohn Christopher misshandelt zu haben.
Die Atmung setzte nach einer DPT-Impfung aus. Da der Vater
eine Mund-zuMund Beatmung versuchte, wurde er der Misshandlung des Kindes
angeklagt. Er konnte mit seinen Anwälten zusammen beweisen, dass die
DPT-Impfung schuld an der Krankheit seines Sohnes ist. Die Familie stellte
einen Antrag auf Anerkennung als Impfschaden und es dauerte acht Jahre, bis sie
Recht erhielten. In der Zwischenzeit war der finanzielle und psychische Druck
derart stark, dass die Ehe in die Brüche ging. Larry lebt heute mit seinem
Sohn Christopher zusammen und betreut ihn. Sie erhielten 2.5 Millionen Dollar
Entschädigung. Christopher ist jetzt 11 Jahre alt, blind, kann nicht
sprechen und nicht gehen.
Der Fall von Heien und Bill Carey ist ähnlich. Ihr
sechs Monate alte Sohn Ryan hatte gerade die zweite Dosis DPT zusammen mit
Polio und Hepatitis B erhalten. Bereits auf die erste Impfung hatte er mit
hohem Fieber und schrillem Schreien reagiert. Doch diesmal bekam er Fieber und
starke Krampfanfälle. Sie brachten ihn in das nächste Krankenhaus und
dort stellte sich heraus, dass er entweder drei Hämatome oder Blutungen im
Gehirn hätte. Die Ärzteschaft informierte sofort die Polizei und man
entzog den Eltern die Vormundschaft über Ryan. Das Kind wurde in ein Heim
gebracht. Die Polizei umstellte ihr Haus und führte Bill Carey in
Handschellen ab. Bill ist von Beruf Polizist! Er sollte zu neun Jahren
Gefängnis verurteilt werden. Während der Verhandlung im September
1998 fand der Anwalt der Familie heraus, dass der Impfstoff, der Ryan
verabreicht worden war, schwere Schäden in nachgewiesenen 17 Fällen
verursacht hatte. Bill Carey wurde freigesprochen und arbeitet wieder bei der
Polizei. Er erhielt eine Entschädigung von lOO'OOO Dollar. Aber die
finanzielle Situation der Familie war durch die Prozesse schwer angeschlagen.
Sie mussten ihr neu gebautes Haus verkaufen. Der kleine Ryan hat heute einen
schweren Hirnschaden, er kann nicht sprechen, hat Sehprobleme und
Gleichgewichtsstörungen. Er ist jetzt vier Jahre alt und stark autistisch.
Nicht genug, dass die Impfstoffhersteller die Kinder
schädigen und töten, sie zerstören zusätzlich Familien,
stürzen sie in den finanziellen Ruin und setzen die Väter unschuldig
hinter Gitter.
Die Ungerechtigkeiten, die Alan und seiner Familie
widerfahren sind, könnten auch bald bei uns in Europa an der Tagesordnung
sein. Es gibt bereits Stimmen, die ebenfalls bei uns versuchen, Tatsachen zu
vertuschen und die Eltern als Schuldige hinzustellen (s. S. 46). Um das zu
verhindern, müssen die Eltern rechtzeitig über die Gefahren des
Impfens aufgeklärt werden.
Alan teilte uns mit, dass er froh und dankbar um jede
Unterstützung ist. Er sammelt Unterlagen und Informationen rund um das
Impfthema, ausserdem benötigen sowohl er als auch seine Frau Francine
moralischen Zuspruch. Er darf kein Internet- oder anderes publiziertes Material
(Zeitschriften) erhalten, erlaubt sind aber Briefe und Fotos. Informationen
bitte an seine Frau senden. Die Korrespondenz in Englisch führen.
Der Autor ist in der Redaktion erreichbar.
Alan Yurko #AX13917 Washington Correctional
Institution 4455 Sam Mitchell Drive, ChipleyFL 32428-3501, USA
Francine Yurko P.O.Box 585965 Orlando, FL 32858-5965
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