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Der Keuchhusten (Pertussis)
Das Bild einer Krankheit und ihrer Impfung
Anita Petek-Dimmer
Keuchhusten ist heute eine Krankheit, die viel von ihrem
Schrecken verloren hat. Aber trotzdem wird den Eltern immer wieder Angst
gemacht, neuerdings sollen sich sogar die Erwachsenen impfen lassen. Würde
die Impfung unseren Kindern wirklich einen Schutz geben, so wäre dieser,
selbst nach Aussagen unserer Ärzteschaft, frühestens nach der 3.
Injektion, vorhanden. Dies ist absurd, denn die gleichen Kreise von Medizinern
erklären uns, dass unsere Kinder eigentlich nur im L Lebensjahr bei
Keuchhusten gefährdet sind. Die Keuchhustenimpfung- das grosse
Geschäft auf dem Rücken unserer Säuglinge?
Der Erreger und die Krankheit
Der Erreger des Keuchhustens ist ein
stäbchenförmiges Bakterium, Bordetella pertussis. Eine ähnliche
Erkrankung kann auch von Bordetella parapertussis verursacht werden. Der
Keuchhusten beginnt wie ein uncharakteristischer Husten, und steigert sich dann
innerhalb von 2-6 Wochen zu dem typischen Krampfhusten, mit dem
anfallmässigen Stakkatohusten, Einziehen beim Atmen und Erbrechen.
Innerhalb der folgenden 6 Wochen klingt der Husten dann ab.
Den Verlauf der Krankheit unterteilt man in drei Stadien.
Stadium catarrhale" dauert etwa 1-2 Wochen mit meist untypischem Husten,
sieht aus wie eine Erkältung. Das Stadium convulsivum" dauert 4-6
Wochen, hier hören wir den sogenannten Stakkatohusten, mit Erbrechen und
der ziehenden Einatmung. Das dritte und letzte Stadium nennt man Stadium
decrementi", hier klingen die Beschwerden langsam ab. Werden die Kinder
homöopathisch begleitet, bleiben Komplikationen erspart, vor allem aber
ist die Dauer der Erkrankung stark verkürzt. Bei sehr kleinen
Säuglingen kann es evtl. hustenarme Verläufe geben, anstelle derer es
zu lebensbedrohenden Atemstillständen kommen kann. Daher ist bei
Säuglingen, die jünger als 3 Monate sind, evtl. ein Spitalaufenthalt
notwendig. Zwischen dem 3. und 6. Lebensmonat können die Kinder schon
besser husten. Bei Rachitis oder einer kalziumarmen Ernährung ist der
Keuchhusten wesentlich gefährlicher.
Die Ansteckung erfolgt nur über direktes Anhusten, also
Tröpfcheninfektion, durch Keuchhustenerkrankte. Die Erkrankten können
andere anstecken, solange die Hustenanfälle andauern. Die Inkubationszeit
beträgt 7-14 Tage. Antibiotika haben keinen, bis nur einen kleinen
Ein-fluss auf die Krankheit, man gibt sie nur, um sekundäre Infektionen
vorzubeugen, bzw. zu heilen. Keuchhusten tritt, wie die meisten
Infektionskrankheiten, mit oder ohne Impfung, in Intervallen auf. Bei
Keuchhusten betragen sie 3-4 Jahre.
Eine Studie stellte fest, dass die Keuchhustensterblichkeit
gegenwärtig in den industrialisierten Ländern allgemein sehr niedrig
sei und es gebe in Schwere und Häufigkeit des Keuchhustens zwischen
Ländern mit hohen, niedrigen und gar keinen Impfungen gegen diese
Krankheit keinen Unterschied.
In der Schweiz hat es seit 1970 keine
Keuchhustentodesfälle mehr gegeben, (s. Diagramm S. 11).
Neuere Untersuchungen belegen eindeutig, dass allgemein bei
Kinderkrankheiten der Einsatz von fiebersenkenden und schmerzstillenden
Medikamenten zu einem schwereren Krankheitsverlauf sowie zu unnötigen
Komplikationen führt. Kinder jeglichen Alters können an Keuchhusten
erkranken, und auch Kinder von Müttern, die selber in der Kindheit diese
Krankheit hatten. Sie können den Kindern keinen Nestschutz gegen
Keuchhusten mitgeben. Die Krankheit hinter-lässt eine sehr lang
andauernde, jedoch nicht immer lebenslange Immunität. Heute kommt es immer
wieder vor, dass geimpfte Kinder vor allem Erwachsene anstecken und auch sehr
kleine Kinder. Geimpfte Kinder können Überträger sein, ohne
selbst an der Krankheit zu erkranken.
Keuchhusten wurde das erste Mal 1578 beschrieben, allerdings
gab es die Krankheit mit Sicherheit schon lange vorher. Ungefähr 100 Jahre
später wurde dann in England der Name Pertussis" geprägt, was
auf lat. intensiver Husten" bedeutet. Im Jahre 1906 haben in Frankreich,
am Pasteur Institut die beiden Bakteriologen Jules Bordet und Octave Gen-gou
das Bakterium das erste Mal isoliert, dass dann zuerst den Namen
Bordet-Gengou-Bazillus erhielt. Später nannte man es Hämophilus
Pertussis und noch später schliesslich Bordetella pertussis.
Die Behandlung
Durch die krampfartigen Hustenanfälle sind die Kinder
stark belastet. Hier helfen Fussbäder (s. Impuls 1/2000, S. 34ff), um die
gesamte Durchblutung anzuregen, wobei es zu einer leichteren Ablösung des
Schleims, sowie zu einer allgemeinen Entspannung des Körpers kommt.
Hustenreizende Speisen, wie Nüsse, krümelreiches Gebäck, usw.
sind wegen dem Auslösen von Hustenattacken zu meiden. Kleine Mahlzeiten,
öfters eingenommen, sind sehr zu empfehlen. Eine stickstoffreiche Luft,
wie z.B. in Kuhställen, erleichtert das Husten ebenfalls. Ebenso sind
Aufenthalte in höheren Lagen - Berge - sehr zu empfehlen. Schlafen bei
offenem Fenster tut den Kranken gut. Kräutertee, aus beruhigenden,
krampflösenden Krautern ist zu empfehlen, z.B. Hagebutten, Thymian,
Melisse, Minze, Veilchen, etc. mit Honig. Diesen Tee aber nur löffelweise
einnehmen, wegen der Gefahr eines Hustenreizes. Was früher oft angewendet
wurde, waren Kohlblattauflagen (mit den äusseren Wirsingblättern) auf
die Brust. Die Kinder schlafen dann in der Nacht meist anfallsfrei durch. Bei
den Blättern wird die Blattachse herausgeschnitten und sie werden grob
gequetscht. Sie werden direkt auf die Haut aufgelegt und mit einem Baumwolltuch
oder mit einem engansitzendem Unterhemd fixiert, so dass sie nicht verrutschen.
Sobald die Blätter welk oder braun geworden sind, müssen sie
ausgewechselt werden.
Durch die Gabe von chemischen Be-ruhigungs- oder auch
hustenstillenden Mitteln fördert man die Gefährlichkeit des
Keuchhustens im Säuglingsalter und danach erheblich. Der Husten wird
dadurch seltener und kraftloser, d.h. der Schleim bleibt leichter in der Lunge,
und es kann in der Folge zu einer Lungenentzündung und zu einem
Sauerstoffmangel im Gehirn kommen. Eine homöopathische Behandlung, bzw.
Begleitung ist unbedingt zu empfehlen, in jedem Alter.
Die Impfung und ihre Nebenwirkungen
Gegen Keuchhusten empfehlen unsere obersten
Gesundheitsbehörden eine Impfung ab dem 2. Lebensmonat, sie sollte, zur
sogenannten Grundimmunisierung im 4., 6., 15.-23. Lebensmonat und zwischen 4-7
Jahren wiederholt werden. Es sollte also insgesamt 5 mal geimpft werden.
Im Impfstoff sind nebst Milliarden abgetöteter
Keuchhusten-Bakterien noch Aluminiumhydroxid, Aluminiumphosphat, Thiomersal und
Phenoxyäthanol enthalten. Seit einigen Jahren wird fast ausschliesslich
der azelluläre Pertussi-simpfstoff geimpft, der, glaubt man der
Pharmaindustrie, weit weniger Nebenwirkungen hat als der Ganzkeimimpfstoff und
einen viel besseren Schutz verleihen soll. Eine bedenkliche Tatsache ist, dass
mehr als die Hälfte der Geimpften trotzdem an Keuchhusten erkranken. In
Deutschland gibt es sogar Zahlen, die eindeutig bestätigen, dass sogar
zwischen 56 - 60 % der Erkrankten geimpft waren.
Als Reaktion auf die Keuchhustenimpfung können
örtliche Reaktionen wie Rötung, Schwellung, Schmerz, allgemeines
Unwohlsein, Benommenheit, Interesselosigkeit, Fieber, Zuckungen und
Krämpfe auftreten. In den USA kam 1992 eine Studie zu dem Ergebnis, dass
eine hohe Häufigkeit von Schläfrigkeit und Reizbarkeit nach der
azellulären Impfung bestehe. Ausserdem wird in der medizinischen Literatur
über allergische Reaktionen, Blutplättchenmangel,
Lymphknotenschwellungen, Nervenschädigungen, Krampfanfälle,
Gefühlsstörungen, Lähmungen, Gehirnhaut- und
Gehirnentzündungen, Todesfälle und plötzlichen Kindstod
berichtet.
Man stellt eine höhere als zu erwartende Rate von
ungewöhnlich schrillem Schreien" fest. Schrilles Schreien ist das
typische Zeichen bei frühkindlichen zentralnervösen Störungen
und kommt häufig bei einer Gehirnentzündung vor. Was die
Häufigkeit von Krampfanfällen betrifft, so sind dies nach einer
Studie aus dem Jahr 1997 immerhin noch 1:16'000, obwohl der azelluläre
Impfstoff ja angeblich viel sicherer ist. Schockartige Zustände und
fehlende Ansprechbarkeit der Kinder werden ebenfalls, so wie auch schwere
allergische Reaktionen nach dem neuen Impfstoff, bereits berichtet, wie z.B.
Nesselfieber, das besonders häufig nach dem azellulären Impfstoff
auftritt. In einer neuseeländischen Untersuchung entwickelte mehr als
jedes 4. Kind eine allergische Erkrankung. M. Odent, franz. Arzt in London
stellte fest, dass Asthma bei gegen Keuchhusten geimpften Kindern fünfmal
häufiger vorkommt. Interessant in diesem Zusammenhang dürfte wohl
sein, dass die Wissenschaftler uns einerseits von der Harmlosigkeit dieses
Impfstoffes überzeugen wollen, andererseits aber seit mehr als 20 Jahren
mit dem Keuchhustenimpfstoff Tiere impfen, um Allergien auszulösen.
Bei uns wurde der Keuchhustenimpfstoff anfangs der
fünfziger Jahre eingeführt. Die Amerikaner waren uns auch hier wieder
einen Schritt voraus und hatten bereits in den dreissiger Jahren die ersten
Erfahrungen damit gemacht, wahrscheinlich nicht nur die besten. Denn Dr. Madsen
schrieb bereits 1933, dass viele seiner Kollegen nach der Impfung eine
beträchtliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes festgestellt
hätten. Mehrere Autoren kamen schon 1950 zu dem Schluss, dass man auf
Impfungen gänzlich verzichten sollte, wenn ungünstige Reaktionen auf
eine Impfung stattgefunden hätten oder sich schon früher
neurologische Symptome gezeigt hätten, da bereits zu diesem Zeitpunkt
schwere neurologische Komplikationen nach der Keuchhustenimpfung in der
medizinischen Literatur beschrieben worden waren. Eine Forderung, der man auch
noch heute Nachdruck verleihen muss. Denn wie viele Eltern kennen nicht die
Situation, dass der impfende Arzt trotz nachdrücklichsten Schilderungen
von Reaktionen auf vorangegangen Impfungen, auf der Fortsetzung des
Impfprogrammes beharrt.
Im Jahr 1955 stellte man in den USA bei einer Untersuchung
von 83 gegen Keuchhusten geimpften Kindern fest, dass bei nur 3 Kindern nach
der Impfung die Aufzeichnungen bei Elektroenzephalogrammen normale Befunde
zeigten. Verschiedene Autoren veröffentlichten 1974 einen Bericht, in dem
sie rieten, die Keuchhustenkomponente keinem Patienten zu verabreichen, bei
dessen Verwandtschaft 1. Grades schon einmal Anfälle aufgetreten seien,
der auf frühere Impfungen reagiert hätte, kürzlich einen Infekt
gehabt hätte oder bei dem man neurologische Schäden vermuten
müsse. Dessen ungeachtet lesen wir heute in den Packungsbeilagen der
Impfungen und hören von unseren Gesundheitsämtern und impfenden
Ärzten, in solchen Fällen sei eine Impfung keinesfalls zu
unterlassen, man solle einfach vorbeugend antiepileptische und/oder
antipyretische Arzneimittel verabreichen.
In England wurde die Keuchhustenimpfung 1957
eingeführt, aber vorher, d.h. bereits Mitte der fünfziger Jahre ging
das Verhältnis zwischen Todesfällen und Erkrankungen um das zehnfache
zurück. Als es 1975 zu einer sinkenden Impfbereitschaft kam, war die Folge
nicht etwa eine Epidemie, sondern man stellte sogar fest, dass so, wie
einige Jahre später auch in Schweden die Häufigkeit in der
Gruppe bis zu einem Jahr alten Kindern drastisch sank. Die Impfung hatte
offensichtlich die Krankheit genau den Kindern übertragen, die sie am
meisten schützen sollte. Es erkrankten in der Folge nur die älteren
Kinder, bei denen die Immunisierungsrate 94 % betrug, also genau die Zahl, bei
der unsere Behörden, Ärzte und Wissenschaftler nicht müde werden
zu versichern, dass bei einer Impfrate von über 94 bis 95 % die Krankheit
als ausgerottet anzusehen sei.
Die Häufigkeit von Keuchhusten und
Krankenhausaufenthalte begannen nach der sinkenden Impfbereitschaft ebenfalls
drastisch nachzulassen und hielten ununterbrochen 2 Jahre lang an.
In Deutschland wurden zwischen 1970 und 1978, also in nur 8
Jahren, 101 Dauerschäden und neun Todesfälle nach der
Keuchhustenimpfung als Impfschäden offiziell anerkannt. Das
Robert-Koch-Institut (D) nennt die horrende Zahl von einem Hirnschaden auf 100
unge-impfte Keuchhustenerkrankte. Allerdings ist es immer wichtig, wo man diese
Zahlen abgeschrieben hat. In diesem Fall stammen die Zahlen von einer Studie
aus den USA. Dort wird allerdings gesagt, dass diese Häufigkeit nur
für eine Gehirnentzündung in den ersten beiden Lebensmonaten gilt und
ausserdem nichts über die Folgeschäden aussagt.
Viele Impfbefürworter werden natürlich sagen, das
unsere heutigen Impfstoffe nicht mit denen vor einigen Jahren zu vergleichen
seien. Wir sollten uns nicht täuschen lassen, denn in der
Impfstoffherstellung hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht viel zum
Besseren verändert, im Gegenteil, mit Gentechnik kamen neue Gefahren
hinzu. Was in diesem Zusammenhang auch noch erwähnenswert wäre, ist,
dass die Impfung, so sie denn eine Wirkung hätte, frühestens nach der
dritten Injektion, also nicht im ersten Lebensjahr schützt. Dies ist
absurd, denn die gleichen Kreise von Medizinern erklären uns, dass unsere
Kinder aber eigentlich nur im 1. Lebensjahr bei Keuchhusten gefährdet
sind. Warum müssen wir die Kinder dem Risiko eines Schadens durch die
Impfung aussetzen?
Dass die Impfung auch bei vollständiger
Grundimmunisierung nicht schützt, kann man anhand vieler Beispiele sehen.
Die meisten Eltern haben Kinder zuhau-se, die nach der Impfung trotzdem (oder
deswegen?) an Keuchhusten erkrankten. Im Jahre 1996 brach in Holland eine
Keuchhustenepidemie aus, 1997 in Dänemark, obwohl eine hohe Durchimpfung
bestand. Bei uns in der Schweiz haben mehr als 90 % der Kinder eine Impfung
gegen Keuchhusten und trotzdem trat 1994/1995 eine Epidemie auf. Die Krankheit
trat übrigens fast hauptsächlich bei Kindern zwischen 6 Monaten und 5
Jahren auf, also genau dann, wenn die Impfungen stattfinden. Was wieder einmal
zeigt, dass Impfungen nicht schützen, sondern im Gegenteil die Gefahr
einer Erkrankung erhöhen.
Nach den neuesten Impfempfehlungen sollen wir nicht nur
unsere kleinen Kinder gegen Keuchhusten impfen lassen, sondern es werden
Auffrischimpfungen von Kindern und Jugendlichen gefordert. Prof. Dr. med. Fred
Zepp, Mitglied der deutschen STIKO (Ständige Impfkommission), gab im
November 2000 in einem Interview eine Begründung für dieses Vorgehen.
Aus seinen Worten ist unmissverständlich der Stand des aktuellen
Wissens" herauszuhören: Zitat: Ob sie (die Impfung, Anm. d. R.)
allerdings auch die Erregerzirkulation unterbrechen oder lediglich reduzieren,
ist noch nicht zuverlässig geklärt. ... Faktisch verfügen wir
jedoch bislang über keine Erkenntnisse, ob die Impfung des Erwachsenen
eine Bordetella- pertussis-Kolonisierung des Respirationstraktes beim
Erwachsenen zuverlässig verhindern kann." Bald wird diese Frage wohl auch
geklärt sein, denn jeder Jugendliche und Erwachsene, der so tollkühn
ist, sich gegen Keuchhusten impfen zu lassen, wird als lebendes
Versuchskaninchen der Wissenschaft dienen. Der einzige Wirksamkeitsnachweis bei
Impfungen besteht darin, in den ersten Tagen nach der Impfung eine Messung der
Antikörper vorzunehmen. Sind die Zahlen hoch, wird uns vorgegaukelt, die
Impfung schütze uns vor der Krankheit. Das dem nicht so ist, dürfte
inzwischen allen, mit Ausnahme unserer Pharma, bekannt sein. Selbst Prof. Zepp
von der STIKO gibt hier offen zu: Nun kann
man allein an der Messung von Antikörpern nicht
unbedingt auf die protektive Potenz der Impfung schliessen. ... Nach
derzeitigem Erkenntnisstand gibt es keinen Hinweis, dass die Konzentration der
nachweisbaren Antikörper gegen Pertus-sis-Toxin oder auch
filamentöses Hä-magglutin allein mit der Qualität des Schutzes
vor Erkrankung korreliert." Sollte man die Aussagen unserer Wissenschaftler und
Ärzte dann nicht doch besser den aktuellen Stand des Irrtums"
nennen?
Faktisch verfügen wir jedoch bislang über keine
Erkenntnisse, ob die Impfung des Erwachsenen eine Bordetella-
pertussis-Kolonisierung des Respirationstraktes beim Erwachsenen
zuverlässig verhindern kann. . .. Nun kann man allein an der Messung von
Antikörpern nicht unbedingt auf die protektive Potenz der Impfung
schliessen. . . . Nach derzeitigem Erkenntnis stand gibt es keinen Hinweis,
dass die Konzentration der nachweisbaren Antikörper gegen Pertussis-Toxin
oder auch filamentöses Hämagglutin allein mit der Qualität des
Schutzes vor Erkrankung korreliert.
Prof. Dr. med. Fred Zepp, STIKO
Unsere Sorglosigkeit dem Keuchhustenimpfstoff gegenüber
sollten wir spätestens dann verlieren, wenn uns bewusst wird, was wir
damit in der Zukunft anrichten können. Es wurden bereits genetisch
veränderte Keuchhustenbakterien beobachtet. Diese lösen bei einer
zunehmenden Zahl der Erkrankten den Keuchhusten aus. Verursacht wird diese
Anpassung der Erreger durch die Impfung ge-
gen Keuchhusten. Dieser neue Erreger z. B. löste
1996/97 eine Keuchhustenepidemie in Holland aus, ebenfalls in Kanada und den
USA.
Keuchhustenimpfung und bakterielle Infektionen
Immer wieder ist in der medizinischen Literatur ein
Zusammenhang zwischen der Impfung gegen Keuchhusten und bakteriellen
Infektionen besprochen worden. Bereits 1971 und zusätzlich noch 1986 und
1991 gab es nicht zu übersehende Hinweise in drei Studien, die einen
Anstieg der Häufigkeit von Meningokokke-nerkrankungen bei Säuglingen
von 3 Monaten bis einem Jahr berichteten. In allen Studien ist ein eindeutiger
Anstieg mit der in den vierziger Jahren erfolgten Einführung der
Massenimpfungen gegen Keuchhusten, den Schwankungen in der öffentlichen
Akzeptanz in den siebzigiger Jahren und der Bereitschaft zur Keuchhustenimpfung
zu erkennen. Man erkennt sehr deutlich, dass die Propaganda für
Massenimpfungen in allen industriell entwickelten Ländern mit einem
deutlichen Anstieg der Häufigkeit einer invasiven bakteriellen
Gehirnhautentzündung einhergeht. Und was auch wichtig ist: Die Krankheit
trat nur bei Babys im Impfalter auf und die grosse Mehrzahl der Erkrankungen
trat nach der zweiten Impfung auf.
Eine grossangelegte Untersuchung von Davidson et al., (1991)
in Alaska zeigt deutlich, dass nicht sein kann, was nicht sein darf. Die
Autoren kamen zu dem Schluss, dass trotzdem, dass fast die gesamte
Bevölkerung geimpft sei und es zu einer hohen Häufigkeit von
bakteriellen Gehirnhautentzündungen kam, kein Zusammenhang zwischen
Impfungen einerseits und Krankheit andererseits bestehe. Die Studie hatte nur
leider bei genauem Hinsehen einige kleinere Schönheitsfehler":
1. Die grösste Häufigkeit trat nach der 3. Impfung
auf, also zu einem Zeitpunkt, in dem durch die wiederholten Injektionen fremder
Antigene eine hohe Sensibilisie-rung entstanden war.
2. Die Autoren zogen die Auswirkungen, die sich nach 30
Tagen zeigten, nicht mehr in die Studie mit ein, obwohl die maximale
Häufigkeit der Krankheit zwischen 31 und 60 Tagen lag.
3. Die Versuchspersonen waren alle geimpft! Es ist absolut
sinnlos, zwei Gruppen geimpfter Kinder miteinander vergleichen zu wollen. In
einer als glaubwürdig zu erscheinenden Studie hat die eine Gruppe geimpft,
die andere jedoch unge-impft zu sein.
In allen Ländern mit einer hohen Impfdichte nehmen die
bakteriellen Gehirnhautentzündungen in letzter Zeit vehement zu, so auch
bei uns in der Schweiz (siehe hierzu auch unser Artikel Die Angst vor der
Gehirnhautentzündung geht um", Seite 17).
Der azelluläre Pertussisimpfstoff
Seit wenigen Jahren gibt es bei uns, wie bereits oben kurz
erwähnt, den azellulären Keuchhustenimpfstoff. Dieser enthält,
im Gegensatz zu dem alten herkömmlichen Ganzzellenimpfstoff, nur noch
Bestandteile der Keuchhustenbakterien. Japan entwickelte den ersten dieser
neuartigen Impfstoffe, auf die man in Ärztekreisen grosse Hoffnungen
hegte, und führte ihn 1981 ein. Man erwartete weniger Komplikationen als
beim alten Ganzzellenimpfstoff. Doch bereits 1986 zeigten erste Untersuchungen,
dass die Häufigkeit der lokalen Reaktionen und Fieber nach den
Auffrischimpfungen höher als bei der ersten Impfung waren. Praktisch jedes
Kind zeigte, unabhängig vom Alter, in irgendeiner Form lokale Reaktionen.
Ausserdem waren die seltenen schweren Reaktionen gleich geblieben in ihrer
Häufigkeit wie beim Ganz-zellenimpfstoff. Einige Wissenschaftler
kritisierten, der neue Impfstoff sei zu schnell, ohne genügende Testung
eingeführt worden. Das einzige Kriterium bei der Einführung war seine
Leistungsfähigkeit und diese war nur durch einen gehirnspezifischen
Schutztest an Mäusen bestimmt worden. Wieder einmal sollten unsere Kinder,
in dem Fall die japanischen Kinder, als Versuchskaninchen der Pharma agieren.
Japan war, was den Keuchhustenimpfstoff anbelangt, sowieso
schon recht sensibilisiert. Zwischen 1970 und 1974 gab es dort 57 gemeldete
schwere Reaktionen auf diese Impfung mit 37 Todesfällen. Als Folge davon
wurde das Mindestalter für alle Impfungen auf 2 Jahre angehoben.
Bezeichnenderweise hatte diese Massnahme noch einen erfreulichen Nebeneffekt:
Der plötzliche Kindstod verschwand fast völlig von der
Bildfläche. Warum diese Erkenntnisse sich noch nicht in den
Gesundheitsbehörden der restlichen Länder der Welt herumgesprochen
haben, ist nicht verständlich. Oder sollten vielleicht doch andere
Interessen als Gesundheit und Wohlergehen der Bevölkerung im Vordergrund
unserer Behörden und Pharma stehen? Bei einem meiner Vorträge im
Saarland (D) entfuhr einer anwesenden Kinderärztin während der
Diskussionsrunde im Eifer des Gefechtes folgender Satz: Ich bin doch
nicht an gesunden Patienten interessiert."
Schweden und der Keuchhustenimpfstoff
Besonders interessant dürfte zu diesem Thema das
Beispiel Schweden sein. In den siebziger Jahren kam es dort, trotz
einer hohen Impfrate, nach mehr als zehnjähriger
Abwesenheit der Krankheit wieder zu einem vermehrten Auftreten. 1978 kam das
staatliche bakteriologische Labor in Stockholm nach Meldungen zu dem Schluss,
dass 84 % der an Keuchhusten erkrankten Kinder 3 Keuchhustenimpfungen bekommen
hatten. Ähnliche Ergebnisse kamen bei Untersuchungen zwischen 1974 und
1978 in anderen Gegenden Schwedens zustande. Daraufhin wurden 1979 die
Impfungen gegen Keuchhusten in Schweden ganz eingestellt. Als Ergebnis dieses,
in den Augen vieler Ärzte gewagten Schrittes, hat nun nicht etwa eine
Epidemie ungeheuren Ausmasses dieses nördliche Land heimgesucht, sondern
genau das Gegenteil war der Fall. Nicht nur, dass nach Absetzen dieser Impfung
der klinische Verlauf des Keuchhustens milder geworden ist, sondern die
Krankheit ist für die weniger als sechs Monate alten Säuglinge nicht
einmal mehr eine schwere Krankheit. Seit 1970 ist in Schweden kein Kind mehr an
Keuchhusten gestorben.
Im Jahre 1982 und 1983 kam es dann in Schweden zu einer
Keuchhustenepidemie. Und obwohl die drei oder vier jüngsten Altersgruppen
keinerlei Keuchhustenimpfungen erhalten hatten, stellte sich heraus, dass die
Kinder, die 1978 geboren waren, eine geringere Keuchhustenhäufigkeit
hatten, als die später geborenen. Zwischen 1986 und 1987 untersuchte man
in Schweden zwei der japanischen azellulären Keuchhustenimpfstoffe. Obwohl
die Untersuchungen nicht dem wissenschaftlichen Standard entsprachen, da die
Placebogruppe keine richtige Vergleichsgruppe war, da diese Kinder For-malin,
Thiomersal und Aluminiumphosphat in einer phosphathaltigen Salzlösung
erhielten. Dieser Cocktail allein reicht bekanntlich aus, um Krankheiten
jeglicher Coleur zu erzeugen. Und doch hatten die Kinder, die die
Keuchhustenkomponente erhielten, mehr lokale Reaktionen als die andere Gruppe.
Ausserdem hatte die mit dem azellulären Pertussisimpfstoff geimpfte Gruppe
Hypotonie, Krämpfe, Erbrechen, dauerndes Weinen und Schläfrigkeit;
Zeichen, die auf eine Schwellung des Gehirnes oder eine Gehirnentzündung
hinweisen. In einer fünf-zehnmonatigen Nachbeobachtung trat bei vielen
Kindern aus allen Gruppen Keuchhusten auf. Die Autoren der Studie kamen zu dem
Schluss, dass kein Zusammenhang zwischen Antikörpern nach der Impfung und
einem späteren Schutz gegen Keuchhusten gefunden werden konnte. Das heisst
unmissverständlich, dass die Impfung keinen Schutz verleiht.
Die Untersuchung endete für den azellulären
Impfstoff auf ziemlich unrühmliche Art und Weise, denn Prof. H. Wigzell
schrieb 1989, dass die Kommission zu dem Schluss gekommen sei, den Impfstoff
nicht einzuführen, da seine Wirksamkeit nicht erwiesen sei, ausser-dem sei
es ungewiss, ob nicht vielleicht auch ein Zusammenhang mit Todesfällen
nach der Impfung bestehe.
Keuchhustenimpfung und plötzlicher Kindstod
(SIDS)
Pharmakreise und Ärzteschaft weigern sich vehement,
einen Zusammenhang zwischen der Keuchhustenimpfung und dem plötzlichen
Kindstod zu sehen. Obwohl ja selbst hierzulande, wo in einigen Ländern
nicht einmal eine Produktehaftung des Herstellers besteht (z.B in der Schweiz)
erste zarte Hinweise im Beipackzettel stehen. Immerhin werden alle Symptome,
die SIDS (Sudden Infant Death Syndrom = plötzlicher Kindstod) vorausgehen,
schon einmal offen genannt, wie z.B. das schrille, unstillbare, stundenlange
Schreien der Säuglinge. In den USA stand auf dem Beipackzettel von
Connaught: SIDS trat bei Kindern nach Verabreichung von DPT-Impf-stoffen
auf." Weiter hiess es dann allerdings, es bestehe aber kein Kausalzusammenhang.
Bereits im Jahr 1933 wurden die ersten Todesfälle von Kindern nach dieser
Impfung beschrieben.
Der erste grosse Bericht mit Zahlenmaterial stammte 1982 von
William C. Torch. Er belegte anhand von gesammelten Fakten, das 2/3 der Kinder
vor ihrem Tod geimpft worden waren. Von diesen Kindern waren 6,5 % innerhalb 12
Stunden nach der DPT-Impfung, 13 % innerhalb 24 Stunden, 26 % innerhalb 3 Tagen
und 37 %, 61 % und 70 % jeweils innerhalb l, 2 und 3 Wochen nach der Impfung
gestorben. Eine starke Häufung von Todesfällen trat innerhalb der
ersten 2 oder 3 Wochen nach der DPT-Impfung auf.
In der Schweiz sterben jährlich 80 bis 120 Kinder, in
Deutschland ca. l'300 und in den USA ca. lO'OOO Kinder jährlich an SIDS.
Das sind ungefähr l bis 4 Promille, je nach Land, der Kinder.
Frau Dr. Viera Scheibner, australische Biologin, hat
zusammen mit einem Ingenieur 1986 einen sogenannten Wiegenwächter"
(Cotwatch breathing moni-tor) entwickelt, um die Atemrhythmen der Neugeborenen
zu registrieren. Sie wollten dem Phänomen des pl. Kindstodes auf die Spur
kommen. Sehr schnell liefen die ersten Geräte und sie konnten feststellen,
dass die Geräte immer zu bestimmten Zeiten Alarm gaben, vor allem, wenn
die Säuglinge tief schliefen. Sie traten nach Stress auf, bevor das Kind
eine normale Erkältung oder z.B. den ersten Zahn bekam. Alle Eltern
erhielten zusammen mit dem Gerät einen Fragebogen, auf dem sie alles
wichtige, vor allem alle Alarmsignale aufschreiben sollten. Sie fanden keinen
Kinderarzt, der bereit gewesen wäre, unabhängige Forschungen auf
diesem Gebiet durchzuführen. Zu diesem Zeitpunkt wussten weder Frau
Scheibner noch Herr Carlson, dass das Thema Impfen sehr kontrovers behandelt
wurde. So mussten sie selber die Geräte entwickeln und die Untersuchungen
ausführen. Sie stellten schliesslich, nach mühsamen Untersuchungen
fest, dass vor allem die DPT-Impfungen (es sind die ersten Impfungen bei einem
Säugling) einen erheblichen Stress im Kind auslösten, der sich in
einer Periode von mindestens 45 bis 60 Tagen nach der Impfung in einigen
Fällen als Atemaussetzer der Kinder zeigte. Alle diese Atemaussetzer
traten in-einem gleichen Rhythmus nach der Impfung auf (siehe hierzu auch den
Artikel von H. Rühl, Impuls Nr. 3/2000, S. 30ff sowie die Aufzeichnung des
Wiegenwächters auf dieser Seite).
Frau Scheibner schreibt im Vorwort ihres Buches
Impfungen, Immunschwäche und pl. Kindstod": Bei diesen
Untersuchungen begegneten wir heftigem Widerstand, den Wert dieser Forschungen
anzuerkennen. Aber gerade dieser Widerstand war uns der beste und wirksamste
Ansporn, weiterzumachen. Daher möchte ich an dieser Stelle allen
Kinderärzten und Angehörigen von Heilberufen, die unsere Bestrebungen
behinderten oder beeinträchtigten, die uns anhörten, uns aber nicht
zuhörten und gegen die stummen Mörder unserer Babys keine Stellung
beziehen wollten, meinen Dank aussprechen."
Was uns vor allem einen wichtigen Hinweis auf den
Zusammenhang zwischen dem pl. Kindstod und den Impfungen gibt, sind zwei
Punkte: In allen Ländern treten die SIDS-Fälle immer in der
Altersgruppe von Säuglingen auf, in der mit dem Impfen begonnen wird. Da
in den verschiedenen Ländern die Kinder zu verschiedenen Zeitpunkten
geimpft werden, entsteht hier ein nicht zu leugnender Hinweis. In Japan wurde
das Impf alter für Kinder 1975 auf 2 Jahre angehoben, seitdem existiert
der pl. Kindstod dort praktisch nicht mehr. |