Bakteriozentrisches Weltbild
Derzeit herrscht in der Medizin das ,,Bakteriozentrische Weltbild",
das heißt, der Erreger (Bakterium, Virus und Co.) steht im Zentrum der
Infektion. Er gilt als der alleinige Verursacher der Erkrankung und der Mensch
ist in diesem Weltbild nur einer, der durch reine Willkür dieses Erregers
von diesem zufällig heimgesucht, befallen und ohne irgendeinen inneren
Zusammenhang sinnlos krank gemacht wird. Der Erreger ist im Wesentlichen schuld
an allem, ohne Erreger gäbe es die ganze Erregung (Entzündung) nicht,
ohne ihn hätten -wir infektionsmäßig praktisch ein Paradies auf
Erden.
Therapeutische Konsequenz des bakteriologischen
Weltbildes: Antibiotika und Impfen
Wenn nun der Erreger im absoluten Mittelpunkt der Erkrankung steht,
also dessen alleinige Ursache ist und es ohne ihn die ganzen entzündlichen
Infektionskrankheiten gar nicht geben würde, so ist es innerhalb dieser
Weltsicht nur logisch und folgerichtig, eine bestehende Krankheit dadurch
beseitigen zu wollen, indem man versucht, den Erreger auszurotten bzw. zu
vernichten: Mit Antibiotikum, Virusstatikum usw. Kein Erreger, keine Erregung,
keine Infektionskrankheit.
Und wenn der Erreger, sowie bakteri-ozentrisch postuliert,
tatsächlich etwas willkürlich von außen Kommendes, ein Feind
ist, kann man auch ohne weiteres ein menschliches Immunsystem annehmen, das
sich gegen künftige Angriffe des Erregers auch dadurch zu schützen
versucht, indem es nach einer stattgefundenen Infektion sogenannte
Antikörper mit Gedächtnis" bildet. Dass also bei einem
neuerlichen Kontakt mit dem Erreger dieser durch
Gedächtnisantikörper"
von vorneherein als fremd und feindlich erkannt und unschädlich
gemacht werder kann, noch bevor es zu sichtbaren Krankheitszeichen kommt.
Diesen immunologisch plausiblen Gedanken glaubt man ah von der Natur
gedacht.
Und so kommt, bakteriozentrisch folgerichtig, die menschliche Idee des
IMPFEN S ins Spiel, wo man (bakteriozentrisch gedachte) Naturvorgänge zun
großen Nutzen der Gesunderhaltung se gensreich" nachzuahmen glaubt.
Mär impft abgeschwächte Erreger oder derer Bruchstücke in einen
gesunden menschlichen Organismus hinein, auf das hir sich Antikörper
mit Gedächtnis" bilder mögen, die dann bei einem tatsächlicher
Kontakt mit dem echten Erreger, dieser erkennen und unschädlich machen
sollen bevor dieser sichtbare Zeichen einer Erkrankung auslösen kann. Es
entsprich praktisch einer Unfallversicherung, dk einem nicht versichert, dass
man in Zu kunft im Falle eines Unfalls bestens ver-
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