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14.
Januar 2002 Nach 280 Millionen Protestbriefen: Bundesministerium gibt geplantes
Verbot von Naturheilverfahren zu
Almelo. Lange hat sich die deutsche Bundesregierung um eine
eindeutige Stellungnahme über ein still und leise vorbereitetes Verbot von
Naturheilverfahren gedrückt. Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Das
Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft
(BMVEL) spricht sich erstmals öffentlich für das Inkrafttreten einer
europäischen Direktive zum Verbot von wirksamen Naturheilverfahren aus.
Dies ist der Grundtenor einer Stellungnahme des Bundesministeriums für
Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) zum Thema
"Vitamine/hochdosierte Vitaminpräparate" vom 20. November 2001.
Freiwillig kam das Eingeständnis des Ministeriums indes
nicht. Erst nach über 280 Millionen Potestbriefen von Menschen aus aller
Welt für einen freien Zugang zu wirksamen Naturheilverfahren sah sich das
Bundesministerium zu seiner öffentlichen Stellungnahme genötigt.
Initiator der beispiellosen Protest-Aktion ist der deutsche Arzt und
Wissenschaftler Dr. Matthias Rath. Er ist Begründer der Zellular Medizin.
Seit Jahren wirft er der pharmazeutischen Industrie vor, über ihren
Einfluss auf gesetzgebende Institutionen lebensrettende Naturheilverfahren
für die breite Bevölkerung zu blockieren.
Das Bundesministerium verstrickt sich in seiner
Stellungnahme zu Dr. Raths Vorwürfen in undurchsichtigen Aussagen.
Zunächst ist zu lesen: "Ein Verbot ist weder geplant, noch durch die
gegenwärtige Rechtslage gegeben." Dann, nur ein paar Abschnitte weiter:
"Die Festsetzung von Obergrenzen ist aus Gründen des vorbeugenden
gesundheitlichen Verbraucherschutzes erforderlich". Also, was? Kein Verbot und
dann doch Beschränkung, sprich Verbot, durch ein europaweites Gesetz!
Grundaussage des fünfseitigen amtlichen Dokuments ist:
Wenn etwas wirklich gesund ist, hat das nur ein Arzt zu verschreiben und es
darf selbstverständlich nur über Apotheken abgegeben werden. Mit der
gleichen skrupellosen Logik ließe sich auch frisches Wasser unter die
Rezeptpflicht stellen. Denn Wasser, wie auch Vitamine sind lebenswichtige
Bestandteile unserer Ernährung. Dass das so ist, räumt das
Ministerium dann auch erstmals in seiner Stellungnahme zu Raths Vorwürfen
ein: "Aus wissenschaftlicher Sicht ist die lebensnotwenige Bedeutung von
Vitaminen aufgrund ihrer Funktion als Coenzyme bei wichtigen
Stoffwechselprozessen unbestritten." Auch, dass "eine gewisse vorbeugende
Wirkung hinsichtlich Schäden an Blutgefässen" gegeben ist" muss die
Behörde nun zugeben. Die Richtung stimmt. Aber wo bleibt der nächste
folgerichtige Schritt, dass alle Menschen auch die Möglichkeit haben, ihre
Gesundheit auf diese natürliche und nebenwirkungsfreie Weise zu
unterstützen?
Dr. Rath indes aktiviert weiter die
gesundheitsbewusste Bevölkerung und fordert Ihrer Unterstützung in
der weltweit größten Online- Protestaktion: "Volksentscheid für
freien Zugang zu Naturheilverfahren". Ausführliche Informationen zur
Online-Kampagne sind im Internet unter unter: www.vitamins-for-all.org zu
finden. |