| Alle in den Medien arbeitenden sind heute in der
Gewerkschaft IG Medien vereinigt. Diese Tatsache wirft ein Licht auf den
Journalismus und zeigt, was das eigentliche Wesen des Journalismus ist. Die bei
den Medien beschäftigten haben alle gemeinsam, daß sie für die
Werbung arbeiten. Auf den Gewerkschaftsversammlung der IG Medien ist daher alle
Werbungshersteller vertreten: Vom Drucker, der Etiketten für Aldi- Dosen
herstellt, bis zum Fernsehansager beim Rundfunk. Die Mitglieder der
Gewerkschaft IG Medien sehen keinen großen Unterschied in den
verschiedenen Formen der Werbung. Als äußerer Betrachter kann man
jedoch zwei Arten von Werbung unterscheiden. Die erste Art von Werbung ist die
Werbung für Konsumartikel: Die Wirtschaftsreklame. Die zweite Art von
Werbung ist die Werbung für politische oder kulturelle Forderungen, Ideale
usw: Die Propaganda. Alle bei den Medien tätigen haben gemeinsam,
daß sie Werbung publizistisch verbreiten. Nur sehr zahlungskräftige
Leute könne Kunde einer Werbeagentur oder einer Druckerei sein. Für
die Mitarbeitern bei den Medien ist es kein großer Unterschied
Wirtschaftsreklame oder Propaganda herzustellen. Die Kunden bei den
Druckereien, Werbeagenturen usw unterscheiden sich jedoch in ihrer Finanzkraft.
Diejenigen, welche sich Werbung für Konsumartikel (Wirtschaftsreklame)
herstellen lassen, gehören oft noch zum Mittelstand. Es sind Unternehmer,
welche es noch nötig haben, mit dem Verkauf von Produkten Gewinn zu
machen. Diejenigen jedoch, welche sich Werbung für politische oder
kulturelle Forderungen, Ideale (Propaganda) herstellen lassen, sind viel
finanzkräftiger. Sie zielen mit der Propaganda auf keinen Geldgewinn ab,
weil sie sowieso schon steinreich sind. Diese Kunden der Druckereien,
Werbeagenturen usw gehören oft schon der Klasse des
Großbürgertums (der Bourgeoisie) an. Anstelle von Profit erzielen
sie mit der Propaganda Machtzuwachs. Die bei den Medien tätigen Arbeiter
und Angestellte haben das Recht, mit der Gewerkschaft IG Medien für die
Durchsetzung höhere Arbeitslöhne, für mehr Urlaubstage usw zu
kämpfen. Entgegen den allgemeinen Erwartungen steht jedoch niemals zur
Debatte, auf inhaltliches der publizistisch verbreiteten Werbung Einfluß
zu nehmen. Die bei den Medien beschäftigten haben auch gar nicht das
Anliegen, auf das inhaltliche der publizistisch verbreiteten Werbung
Einfluß zu nehmen. Das wird deutlich, wenn die Mitarbeiter der nach
außen hin in Rivalität stehenden Verlagshäuser Springer und
Gruner & Jahr in Hamburg sich gemeinsam an den Weihnachtsfeiern beteiligen.
Zu den Leuten, die bei den Medien tätig sind gehören die
Journalisten. Die Journalisten haben viel mehr Ähnlichkeit mit den
Herstellern von Wirtschaftsreklame, als allgemein angenommen wird. Der Wert der
von den Journalisten hergestellten Werbung ist jedoch viel höher, als der
Wert der Wirtschaftsreklame. Bei der Gewerkschaft IG Medien begegnen sich
Drucker und Fernsehansagerinnen, wobei ein Drucker ein Monatsgehalt von 2000 DM
hat, und die Fernsehansagerin ein Monatsgehalt von 40 000 DM hat. Dieser
große Gehaltsunterschied hat seinen Grund darin, daß die Propaganda
der Fernsehansagerin machtpolitischen Einfluß hat. Diese Propaganda
muß eine viel höhere Qualität haben, weil Kriege damit
entschieden werden. Das eigentliche Wesen der Journalisten kann man erkennen,
wenn sie sich herablassen, um anstelle von Werbung für politische oder
kulturelle Forderungen, Ideale usw Werbung für Konsumartikel machen. Die
Talkmasterin Ilona Christensen von RTL macht z.B. gelegentlich Werbung für
das Waschmittel Ariel, wobei sie für ihre Interviews mit Kamera- und
Mikrofonträgern von Haustür zu Haustür zieht. Auch für das
Waschmittel Visir wurde schon auf diese Weise Werbung gemacht, weil der Anblick
des Kamerateams die Zuschauer an Magazin-Sendungen wie "Monitor" und "Report"
erinnert, mit denen man bei den Zuschauern eine hohe Glaubwürdigkeit
erreicht hat. Somit werden Mittel aus der hochwertigen Propaganda genommen, um
für weniger wichtige Konsumartikel zu werben. Zur Zeit des Golfkrieges
konnte man deutlich sehen, wie sehr Wirtschaftsreklame und Propaganda
miteinander zusammenhängen. Zu Beginn des Krieges hatte die
Friedensbewegung die sehr mächtige Parole "Kein Blut für Öl". Um
dieser Parole die Macht zu nehmen, beauftragten Kuwaiter ein New Yorker
Unternehmen, welches sowohl Werbung für Konsumartikel, als auch Werbung
für politische oder kulturelle Forderungen, Ideale usw macht. Das New
Yorker Unternehmen gab der Tochter des kuwaitischen Botschafters, welche aus
der Scheichfamilie stammt, Schauspielunterricht. Vor der Kamera spielte sie
dann eine in Tränen aufgelöste kuwaitische Krankenschwester, welche
mit schluchsender Stimme berichtete, irakische Soldaten hätten in einem
Krankenhaus alle Kleinkinder aus den Brutkästen genommen. Diese glatte
Lüge wurde dann weltweit in den Nachrichtensendungen ausgestrahlt. Diese
Propaganda hatte einen vollen Erfolg. Von diesem Zeitpunkt fühlten sie die
meisten gezwungen, sich mit der aggressiven amerikanischen Militärpolitik
zu identifizieren, und der Parole "Kein Blut für Öl" war vollkommen
die Macht genommen worden. Später machte das New Yorker Untenehmen
Eigenwerbung, indem es mit dieser erfolgreichen Aktion prahlte. Die
Filmaufnahmen des Schauspielunterrichtes waren dann später auch im TV zu
sehen. Dabei konnte man sehen, wie die Tochter des kuwaitischen Botschafters
öfter wiederholend übte, weinend in die Kamera zu sprechen. Alle
Nachrichtensprecher bei den Fernsehanstalten müssen eine
Schauspielerausbildung haben. Damit soll erreicht werden, daß die
Zuschauer ihnen nicht ansehen können, wenn sie die vorgetragene Propaganda
selber nicht glauben. Um die restlichen Zweifel bei den Zuschauern zu
zerstreuen, läßt man die Nachrichten neuerdings von zwei
verschiedenen Schauspielern vortragen, die am Schluß der Sendung von eine
lockere Unterhaltung miteinander führen sollen. Dies kann nur von
professionellen Schauspieler gemacht werden. Es wird damit erreicht, daß
ein gutes Arbeitsklima vorgetäuscht wird, denn der Zuschauer weiß,
daß der Zwang zu lügen ein schlechtes Arbeitsklima erzeugen
würde. Bei manchen Lügen, bei denen die Nachrichtensprecher noch in
die Kamera schauen können, hätten sie eigentlich einen Applaus
für die schauspielerische Leistung verdient. Die Nachrichtensprecherinnen
üben auch ein eiskaltes "Pokerface" (der ausdruckslose Gesichtsausdruck
eines Pokerspielers) zu behalten, für den Fall, daß bei der Regie
etwas nicht funktioniert. Sie behalten dann das "Pokerface" selbst dann noch,
wenn hinter ihrem Rücken etwas zerklirrt, zerscheppert oder zerkracht. Die
Nachrichtensprecherinnen mit Schauspielerausbildung wirken wie Prostituierte.
Während die Prostituierten aus den Bordellen es jedoch weit von sich
weisen, mehr als nur ihren Körper zu verkaufen, können die
Nachrichtensprecherinnen mit der Schauspielerausbildung das nicht tun.
Merkwürdigerweise haben die Nachrichtensprecherinnen aber ein viel
höheres Ansehen in der Bevölkerung als die Prostituierten. Es kommt
öfter vor, daß prominente Sportler, Filmschauspieler usw
Wirtschaftsreklame für Konsumartikel machen. Da die Wirtschaftsreklame
minderwertigere Werbung ist, ist für die meisten Zuschauer klar, daß
diese Prominenten in Wahrheit gar nicht von dem Konsumartikel überzeugt
sein müssen. Viele wissen, daß diese Prominenten gar nicht ernst
genommen werden wollen. Die Beteiligten an der hochwertigen Werbung für
politische oder kulturelle Forderungen, Ideale usw (Propaganda) wollen meistens
ebenfalls gar nicht ernst genommen werden. Genauso wenig, wie ein Drucker
für die von ihm hergestellte Wirtschaftswerbung verantwortlich gemacht
werden will, genauso wenig will er für die von ihm hergestellten
Wahlplakate verantwortlich gemacht werden. Das Publikum der Massenmedien nimmt
die Journalisten aber ernst, weil über das eigentliche Wesen des
Journalismus sehr wenig bekannt ist. Die Fernsehjournalisten gewöhnen sich
an diesen Mißstand. Diese unwürdigen Verhältnisse, in denen
sich die Fernsehjournalisten befinden, können bewirken, daß die
Betroffenen darüber nicht weiter nachdenken wollen und alles damit in
Zusammenhang stehende verdrängen. Und so könnte es kommen, daß
die Fernsehjournalisten sich doch mit ihrer Propaganda identifizieren. Die
Fernsehansagerinnen mit Schauspielerausbildung sehen sich außerdem als
Star und möchten von ihrem Publikum geliebt werden. Sie wären darum
beleidigt, wenn man sie als bezahlte Meinungsmacher bezeichnen würden,
weil sie ihre wahre Rolle verdrängt haben und sie nicht mehr wahrnehmen
können. Das wirkliche Wesen des Journalismus wird auch an der Person von
Ullrich Meyer deutlich. Er ist mit seiner Sendung "Akte 97 / Reporter decken
auf" Fernsehjournalist bei SAT I. Ullrich Meyer ist typisch für einen
Fernsehjournalisten, denn er arbeitet auch gelegentlich als Schauspieler in
Spielfilmen. In solchen Spielfilmen spielt er dann dieselbe Rolle, die er schon
in seiner Magazin-Sendung "Akte 97 / Reporter decken auf" spielt. Er stellt
dort nämlich auch einen Fernsehreporter dar. An Ullrich Meyer werden drei
elementare Eigenschaften der Fernsehjournalisten deutlich: 1. Sie sehen keinen
Widerspruch zu ihrem Beruf, indem sie als Schauspieler arbeiten; 2. Sie wollen
in Wahrheit für ihre Propaganda gar nicht ernst genommen werden; 3. Um
ihre Propaganda publizistisch zu verbreiten, bedienen sie sich der Werbung,
denn der Name von Ullrich Meyers Sendung "Reporter decken auf" ist
Eigenwerbung. Die Meinungsbildungsfunktion Es wird nicht berücksichtigt,
welchen Einfluß eine kleine aber sehr mächtige Minderheit auf die
Meinungsbildung hat: die Bourgeoisie. Die Bourgeoisie, und besonders das
Finanzkapital, hat eine vollkommene Kontrolle über die Presse. Kein
bedeutender Zeitungsverlag konnte ohne das Startkapital gegründet werden,
welches von den Banken zur Verfügung gestellt wird. Aber auch nach der
Gründung bleiben die Zeitungsverlage von den Banken abhängig, denn
das Herstellen von Zeitungen ist ein sehr unsicheres Geschäft. Die
Verleger müssen sich mit den Banken gut stehen, wenn diese gelegentlich
für die Weiterexistenz des Verlages mit ihren Krediten einspringen sollen.
Das Finanzkapital steht damit in einer großen Machtposition. Es braucht
niemals zulassen, daß etwas in den Zeitungen steht, welches gegen seine
Interessen ist. Diese Abhängigkeit wird jedoch von fast niemandem erkannt,
und so wird die Presse auch von den restlichen Massenmedien als das
entscheidende Forum zur Meinungsbildung betrachtet. Die
öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten lassen die Presse z.B. in
Sendungen wie "Presseclub" und "Presseschau" zu Wort kommen und weichen in den
wichtigen Fragen niemals in einem größerem Maße von der Presse
ab. Der Einfluß der kleinen Minderheit der Bourgeoisie auf die
Meinungsbildung ist viel stärker, als es erahnt wird. Im neunzehnten
Jahrhundert gab es neben der Klasse der Bourgeoisie noch andere mächtige
Klassen, wie den Adel und andere Großgrundbesitzer, welche sich die
Unterhaltung einer Presse leisten konnten. Diese anderen Klassen setzten sich
in ihren Zeitungen mit dem Einfluß der Bourgeoisie auseinander, und so
war der Begriff "Bourgeoisie" allgemein bekannt. Heute hat die Bourgeoisie die
anderen Klassen längst überflügelt. Sie hat heute als einzige
Klasse entscheidenden Einfluß auf die Presse. Diesen Einfluß
erkennt man am deutlichsten daran, daß der Begriff "Bourgeoisie"
nirgendwo mehr fällt. Es macht den Eindruck, als hätte jemand diesen
Begriff aus dem Vokabular gestrichen, oder als würde es die "Bourgeoisie"
gar nicht mehr geben. Sogar den gebildeten Leuten scheint dieser Begriff
veraltet zu sein. Politologen und Historiker belächeln denjenigen, der den
Begriff "Bourgeoisie" heute noch benutzt. Für sie ist dieser ein
Fanatiker, der mit längst überholte Denkweisen lebt. Auf der anderen
Seite fallen in der allgemeinen Umgangssprache manche Aussagen, die eigentlich
nur dann sinnvoll wären, wenn sie persönlich von einem
Angehörigen die Klasse der "Bourgeoisie" ausgesprochen wären. Einige
typische Aussagen sind: "Die Sozialisten, die Linken usw rütteln an den
Grundfesten unserer Gesellschaft", "diese Leute sind gefährlich für
uns alle", "diese Leute sind gegen die Freiheit von uns allen" und "das
Radikale hat keinen Platz in unserer Gesellschaft." In der gesamten
Gesellschaft wird also so getan, als würde die Bourgeoisie nicht mehr
existieren, währen alle so sprechen, als seien sie selber Bourgeois. Dies
ist eine wichtiger Punkt, welcher in einer ausführlichen Abhandlung
über die Massenmedien hätte berücksichtigt werden müssen.
Um zu verstehen, warum in der ganzen Gesellschaft so gesprochen wird, als seien
alle selber Bourgeois, muß man die Psychologie der Journalisten
verstehen. Pressejournalisten sind von Anfang an gezwungen, sich mit ihrem
bourgeoisen Chef zu identifizieren (Die Identifizierung ist ein Begriff aus der
Psychoanalyse. Sie ist die Verinnerlichung eines anderen Menschen. Die Gestalt
eines Menschen wird übernommen. Mit diesem Vorgang wird ein Mensch so wie
ein anderer). Nur auf diese Art können sie immer wissen, was für sie
erlaubt ist zu sagen oder zu schreiben, und was nicht. Die Journalisten geben
bei der Identifizierung ihre frühere Auffassung, Einstellung und Meinung
auf und haben dann nur noch die Meinung ihres Chefs. Da dies ein
entwürdigendes Verhalten ist, wird diese Tatsache verdrängt (Die
Verdrängung ist ein Begriff aus der Psychoanalyse. Mit der
Verdrängung wird dem Bewußtsein ein Schuldgefühl
unzugänglich gemacht. Eine Tatsache wird beiseitegeschoben. Mit der
Verdrängung werden innere Anstrengungen erspart, welche eine
Auseinandersetzung mit den verdrängten Inhalten mit sich brächte).
Die ständige Verdrängung führt dazu, daß die Journalisten
nicht mehr wahrnehmen können, wenn andere Journalisten sich ebenfalls mit
ihrem Chef identifizieren müssen. Wegen dem Verlust dieser Wahrnehmung
denken die Journalisten, die anderen Journalisten hätten noch eine eigene
Meinung, wo doch bei denen in Wirklichkeit auch nur noch der bourgeoise Chef
durch sie spricht. Das führt zum Schluß dazu, daß die ganze
Gesellschaft so spricht, wie sonst nur die kleine Minderheit der Bourgeoisie
sprechen würde. Die ganze Gesellschaft informiert sich nämlich
ausschließlich nur aus den Massenmedien, bei denen die von der
Bourgeoisie kontrollierte Presse als entscheidendes Forum der Meinungsbildung
betrachtet wird. Die bourgeoisen Chefs der Medien streben die Identifizierung
mit dem Angreifer bei ihren Angestellten absichtlich an (Die Identifizierung
mit dem Angreifer ist ein Begriff aus der Psychoanalyse. Bei der
Identifizierung mit dem Angreifer wird nicht ein bewunderter, sondern ein
gehaßter oder gefürchteter Mensch zum Vorbild genommen. Ein Kind zum
Beispiel ahmt den Gesichtsausdruck des Lehrers nach, vor dem es besondere Angst
hat, oder ein Lehrer kopiert die Ausdrucksweise eines Vorgesetzten, den er
zutiefst haßt. Durch die Verschmelzung mit dem
angsteinflößenden Angreifer wird die Angst vermindert). Um eine
Identifizierung mit dem Angreifer zu erzielen, üben die Chefs bei der
Presse Druck auf die Journalisten aus. Man nennt das Mobbing oder Psychoterror
am Arbeitsplatz. Der Druck wird ausgeübt, ohne daß gesagt wird, wie
die Journalisten sich im Sinne der Chefs richtig verhalten sollen. Es wird nur
das falsche Verhalten bestraft. Da die Journalisten den Chefs vollkommen
ausgeliefert sind und vom Wohlwollen der Chefs abhängig sind, würde
die Journalisten am liebsten gesagt bekommen, welche politische Richtung sie
vertreten sollen, damit sie wissen, was sie nicht mehr falsch machen sollen.
Der Bourgeois will aber das Bild eines Arbeitsteams aufrechterhalten, in dem es
angeblich eine freie Meinungsbildung gibt. Darum wird man es niemals erleben,
daß den Journalisten gesagt wird, welche Meinung sie haben sollen. Um am
alltäglichen Psychoterror nicht zu zugrunde zu gehen, bleibt den
Journalisten nichts anderes übrig, als sich in das Denken der Chefs
hineinzuversetzen. Sie denken dann ständig daran, was die Chefs bei jeder
Situation denken würden, und wie die Chefs diese Situation erleben
würden. Nur auf diese Art können die Journalisten nun immer wissen,
worüber sie lieber nicht berichten sollten. Die Chefs der Fernsehanstalten
gehen darüber noch weiter hinaus. Sie stellen nur Nachrichtensprecher ein,
die eine Schauspielerausbildung haben, weil diese dem Publikum ein gutes
Arbeitsklima vorspielen können. |