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Deutliche Widersprüche in
Zeugenberichten, Presseerklärungen, Obduktionsbericht und Aussagen des
Erfurter Lehrers Heise wecken massive Zweifel an der offiziellen Version der
Polizei. Bisher gibt es keine Beweise für Einzeltäterschaft.
Vielmehr deutet alles auf mindestens zwei professionelle Täter hin. Als
Konsequenz ergäbe sich ein noch viel schockierenderes Motiv als reine
Rachegelüste.
Zeugen berichten von
mehreren Profi-Killern
Eine Schülerin und Augenzeugin
in der Süddeutschen
Zeitung vom 27./28.04.02 auf Seite 3:
"Das war der reinste Terror", sagt ein
Mädchen leise, das die Hand seiner Mutter hält. " Die sind
einfach in die Klasse gekommen und haben die Lehrer abgeknallt."
Ob sie
denn denn den oder die Täter erkannt habe, will ein Reporter
wissen. Nee, die waren maskiert, flüstert sie.
DIE SIND GEKOMMEN DIE HABEN ABGEKNALLT DIE
WAREN MASKIERT: Es waren also mindestens zwei! Ein eindrücklicher
Augenzeugen-Bericht, der viele Fragezeichen bezüglich der Abläufe in
Erfurt aufwirft.
Auf dem WEB-Archiv des ZDF gibt es ein Interview mit
einem Augen- und Ohrenzeugen, dem Lehrer Andreaqs Förster. ANFANGS
rannten Schüler von oben runter mit den Worten: "Da schießt jemand
im oberen Flur". Später im Interview sagt er: "Also, die Schüsse
generell müssen auf den oberen Etagen stattgefunden haben - so hab ich das
jedenfalls gehört. Obwohl, ich - äh- dann, wo ich auf dem Schulhof
war, und zurückgeschaut hab, der maskierte Täter auf dem Schulhof
war. ... Und [er] hat dann noch wahllos durch die Gegend geschossen."
"Der Erfurter Polizeichef Rainer Grube sagte, mehrere
Schüler des Gutenberg-Gymnasiums hätten einen zweiten Täter
gesehen und einen parallel verlaufenden Schusswechsel gehört." (http://www.sueddeutsche.de/index.php?url=deutschland/politik/42489)
Ein Schüler der zwölften Klasse des
Gutenberg-Gymnasiums sagte, er habe aus dem Fenster beobachtet, wie S. eine
Lehrerin verfolgte: Sie rannte zu ihrem Auto und stolperte und er schoss
ihr ins Bein. Dann lief er zu ihr, schoss ihr drei Mal mit seiner Pistole in
den Kopf und rannte in die Schule zurück. [Dies ist extrem
wichtig! Man stelle sich vor: Dieser laut Polizei EINZELNE Super-Killer
tötete nicht nur, indem er wie ein Übermensch im Schulgebäude
hoch, runter, wieder hoch usw. rannte und so nebenbei 15 Menschen tötete,
nein, dieser glaubhaften Schüleraussage zufolge rannte (einer) der
Täter außerhalb des Gebäudes einer weiteren Lehrerin hinterher
und tötete sie.]
"Vor allem die Tatsache, dass mehrere Schüler von einem
zweiten Täter sprachen, verwirrte die die Fahnder zu Beginn der
Rekonstruktion. Nach diesen Aussagen soll ein Schütze im Gebäude von
oben nach unten gegangen sein und der andere in umgekehrter Richtung."
(http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,193977,00.html)
Ein Radiosprecher nennt einen Schüler als
mutmaßlichen Täter, der nicht zu Prüfungen zugelassen worden
sein soll und nun Rache genommen habe. Später heißt es, es
handele sich um zwei Täter. Doch keine Nachricht wird bestätigt.
(...) War es ein zweiter Täter? Oder war es ein Mitglied des
Sondereinsatzkommandos der Polizei? (http://www.faz.net)
[Eine sehr vielsagende Frage der FAZ, die neue
Perspektiven bzgl .der Tathintergründe andeutet.]
Mit Dutzenden von Ermittlern versucht die Polizei seit dem
Ende des Amoklaufs den genauen Tathergang zu rekonstruieren. Auch nach
der ausführlichen Tatortbesichtigung und zwei Tagen mit Zeugenbefragungen
ist der genaue Ablauf aber noch immer nicht vollkommen klar. Vor allem
die Tatsache, dass mehrere Schüler von einem zweiten Täter sprachen,
verwirrte die die Fahnder zu Beginn der Rekonstruktion. Nach diesen Aussagen
soll ein Schütze im Gebäude von oben nach unten gegangen sein und der
andere in umgekehrter Richtung. Mittlerweile schließt die Polizei jedoch
aus, dass es einen zweiten Täter gab." [Leider gibt es keinerlei
plausible Erklärung der Polizei für diese atemberaubende
Einzeltäter Schlussfolgerung der Polizei, die so nebenbei implizit etliche
Augenzeugen zu irgendetwas zwischen Lügnern, Phantasten und Wichtigtuern
stempelt!] (...)
"Die Polizei geht davon aus, dass sich die Tat
folgendermaßen abespielt hat: Nachdem Robert Steinhäuser aus der
Herrentoilette gekommen war, bewegte er sich schnell zum Sekretariat der
Schule, wo er die stellvertretende Schulleiterin an ihrem Schreibtisch und eine
Sekretärin im Nebenraum erschoss. Anschließend hechtete er in den
ersten Stock, riss den ersten Klassenraum auf der rechten Flurseite auf. Mit
gezielten Schüssen streckte er den Lehrer Peter W. nieder und verschwand
sofort in den zweiten Stock, wo er nacheinander drei Lehrerinnen in den
Klassenräumen erschoss." (...) "Anschließend rannte er die
Seitentreppe hinauf in den dritten Stock und feuerte sofort auf die Lehrer, die
er sah. Drei tote Lehrerinnen fand die Polizei auf diesem Stockwerk." (...)
"Nachdem der 19-Jährige die drei Lehrerinnen im dritten Stock getötet
hatte, stürmte er zurück ins Erdgeschoss und erschoss eine weitere
Lehrerin am Ende des Flurs. Wenig später richtete er seine Waffe im ersten
Stock auf drei weitere Lehrer, darunter den Biologielehrer, dem er bereits bei
einer Klassenfahrt 1999 gedroht hatte, und rannte zurück in die erste
Etage [ist 1. Stock ungleich 1. Etage?]. Als er von der Treppe aus die beiden
eintreffenden Polizisten entdeckte, feuerte er auf sie." (...)
[Wahrlich sportlich, dieser angebliche
Einzeltäter! Und dazu kommt ja noch das Hinterherrennen zum Auto einer
Lehrerin und zurück, welches die Polizei und SPIEGEL ONLINE wohl irgendwie
vergessen haben! Oder will man den oben erwähnten Zeugen aus der 12.
Klasse etwa als unglaubwürdigen Lügner hinstellen?]
"Zwei Tage nach dem Amoklauf in Erfurt hat die Polizei eine
erste Rekonstruktion der Tat. Mittlerweile ist klar, dass Robert
Steinhäuser nur die Lehrer seiner Ex-Schule töten wollte. Die beiden
getöteten Schüler waren dem Täter offenbar nur zum Opfer
gefallen, da sie sie sich in einem Klassenraum versteckt hatten und er durch
die geschlossene Tür schoss. [Lt. Polizei wurde hingegen kein Kind
gezielt erschossen!]
Quelle:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,193977,00.html
[Die
geringe Zahl der Verletzten ist ein bedrückender Beleg für die
Profi-Killer-Fähigkeiten zumindest eines Täters im Umgang mit
der Pump Gun (selbstnachladendes Schrotgewehr), die durch
Computerspiele und Schützenverein schwerlich erworben werden
können.
Dagegen ist Heises Schilderung von Robert S. alles andere
als professionell: Er soll beim Waffennachladen geflucht haben und Kindern auf
dem Schulhof hinterhergeschossen und -gerufen haben: "Euch erwische ich och
noch!]
Sie fragen sich vielleicht, wie ein (weiterer und
hauptsächliche) Täter entflohen sein sollte. Nun, ein
Profikiller dieses Kalibers würde wissen, dass früher oder
später SEK-Polizisten in entsprechender (Tarn-)Montur BEI, AN und IN der
Schule auftauchen würden. Ein solches Outfit - zuvor in der Schule
deponiert - könnte er als Fluchttarnung angelegt haben. Ein Entweichen
während dann die SEK-ler unterwegs waren und während der überall
gegebenen Unruhe und Panik wäre vergleichsweise leicht.
Widersprüche zwischen Obduktionsbericht und
Presseerklärung
Die
Web-Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen schreibt unter "Der Amoklauf von
Erfurt" und "Erfurt, 26.04.02" unter andrem:
"Gegen 13 Uhr: Im Zimmer 111 wird Robert Steinhäuser
gefunden. Er hat sich offenbar mit seiner Pistole erschossen, als sich die
Polizisten näherten."
Die Welt Online" meint am 26.04.02: "Sie nähern
sich einem 19-jährigen Täter mit Pump-Gun, der sich beim Anblick
der Beamten selbst erschießt ."
Auch in der allerersten Pressekonferenz am 26.04.02 sagte
der Erfurter Polizeichef Grube, dass sich der Täter selbst erschossen
habe, als ich die SEK-Polizisten ihm genähert hätten.
Am Wochenende zitierte Gruber dann die
Obduktionsberichte, wonach Robert S. zwischen 10:58 h und 11:30 h
gestorben sein müsse.
Die SEK-Leute waren aber erst ab 11:43 h
einsatzbereit und begannen die Durchsuchung erst um 12:00 h. Sie sollen
Robert erst um etwa 13:00 h gefunden haben. Robert S. muß zu
diesem Zeitpunkt schon mindestens eineinhalb Stunden tot gewesen sein!
Geschichtslehrer Heise verstrickt sich in
Widersprüchen
Wer hatte und
wo war der Schlüssel zu Raum 110, in dem die Polizei den tote Robert S.
gefunden wurde? (oder war es 111? Das spielt jedoch wohl keine entscheidende
Rolle)
Der offenkundige Widerspruch bezüglich des
Schlüssels folgt aus mindestens zwei Sendungen des Fernsehsenders n-tv am
Nachmittag des 28.04.02. Heise verstrickte sich in widersprüchliche
Aussagen, die große Zweifel am offiziellen Ablauf der Ereignisse
aufwerfen.
Variante 1:
Der Erfurter Polizeichef Grube sagte
hingegen (sinngemäß): "Der Raum 110 musste nicht aufgebrochen
werden. Der Schlüssel steckte von außen. Man musste nur
aufschließen." (gesagt vor DUTZENDEN Journalisten am 28.04.02 ab 14:00
Uhr in Erfurt.) Polizeichef Grube hatte in der Pressekonferenz vom Sonntag (ab
14 Uhr) ungewöhnlich umständlich und nach den richtigen Worten
ringend zum Ausdruck gebracht, dass er gegenüber den Journalisten NICHT
zum Ausdruck bringen wolle, dass für ihn schon fest stünde, ob/dass
alles was Heise erzählt habe, auch tatsächlich so gewesen sein
müsse.
Variante 2:
Heise (sinngemäß): "Ich gab dann
den Schlüssel dem Polizisten". Unmittelbar zuvor sagte er in einem auf
n-tv (am 28.04.02, diese Passage sah ich ziemlich genau um 18:20 Uhr) zu
sehenden TV-Interview, ziemlich lange nachdem er Robert eingesperrt, den Raum
abgesperrt und den Schlüssel abgezogen habe, als ihn dann endlich ein
Polizist aufgesucht und gefragt habe "Wo ist er?", habe er gesagt "In Raum 110
- ich habe den Schlüssel" (und überreichte ihn dann).
Es gab (mindestens) zwei Interviews mit Heise auf n-tv zu
sehen. Eines am Samstag (27.04.02) [Version A], ein anderes am Sonntag
(28.04.02 - Uhrzeit diesmal gegen 15:30 h) [Version B].
Er schilderte in beiden auf n-tv gezeigten Interviews ruhig
dasitzend und und mit Bedacht und Überlegung seine Worte wählend
gegenüber Journalisten einen jeweils deutlich anderen Ablauf der
Geschehnisse.
Netzzeitung
Quelle:
http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=2&item=187761
Lehrer beendete Amoklauf
27. Apr 2002 15:54, ergänzt 28. Apr 2002
18:36
Der Geschichtslehrer Rainer Heise hat
verhindert, dass in Erfurt noch mehr Menschen sterben mussten. Er stellte sich
dem Amokläufer entgegen, redete mit ihm und sperrte ihn dann ein.
Dass bei dem Amoklauf in Erfurt nicht noch mehr Menschen
starben, ist dem mutigen Auftreten eines Lehres am Gutenberg-Gymnasium zu
verdanken. Der Geschichtslehrer Rainer Heise stoppte den Amokläufer und
sperrte ihn in einen Materialraum der Schule
[Was ist das für ein Raum? Wie groß und wie
mit Materialien vollgestellt bzw. vollgehangen z.B. mit Landkarten? Falls das
womöglich ein total zugestellter und/oder fensterloser Raum war, wäre
Robert sicher nicht so einfach hineingetrottet, wie Version B behauptet] .
Der 60-jährige Pädagoge begegnete dem
19-jährigen Täter nach eigenen Angaben auf dem Schulflur und stellte
ihn zur Rede. Er habe dem Schüler gesagt: «Du kannst mich
erschießen, aber sieh mir dabei in die Augen!» Robert S. habe
daraufhin geantwortet: «Nein Herr Heise, für heute reicht's.«
[Dies oben gehört zu Version A. In Version B kommt weder die mutige
Aufforderung noch die Antwort zur Sprache vor! In Version B nickt der
Täter nur kurz und schweigt ansonsten!]
Der enttarnte Schüler, der zuvor bereits
16 Menschen erschossen hatte, sei dann bereit gewesen, über seine Tat zu
reden und habe die Pistole weggelegt.
[Das war gerade Teil von Version B. Aber es
fehlt in der Netzzeitung leider der äußerst wichtige Hinweis, dass
Heise in Interviewversion B unmittelbar darauf Robert aufgefordert haben will,
die Waffe mitzunehmen, was dieser auch machte - kaum zu glauben, was? - bevor
dieser in Richtung Raum 110 trottete und hineingeschubst wurde!]
Daraufhin schubste Heise den 19-Jährigen in den Raum
110 und schloss ab. In diesem Zimmer erschoss sich Robert S. selbst, noch bevor
die Polizei zu ihm vordringen konnte.
«Die krieg ich och noch»
Verschiedene Medien brachten inzwischen
teilweise unterschiedliche Berichte über den Einsatz des
Geschichtslehrers. [ein Hoch auf die Netzzeitung für diesen Satz!]
Der «Bild am Sonntag» schilderte
der Lehrer den genauen Verlauf der Ereignisse am Freitagvormittag [Das soll
wohl heißen Samstagvormittag] so: Als die ersten Schüsse fielen
unterrichtete er Kunst in einer 6. Klasse. Er habe zunächst gedacht, es
seien Stühle umgeworfen worden. Deswegen sei er auf den Gang gelaufen.
Dort seien ihm Schüler entgegen gekommen und hätten geschrieen
«es stinkt».
Er habe zunächst an einen Unfall im
Chemieunterricht gedacht. Dann habe ein Schüler gerufen: «Da oben
liegt einer». Plötzlich habe der Täter neben ihm gestanden, der
Lehrer hörte die Worte «die krieg ich och noch». [das
gehört zu Version B: Leider nennt die Netzzeitung hier nicht den
örtlichen Bezug, nämlich das dies auf dem Schulhof war oder quasi im
Türrahmen zum Schulhof] Robert S. sei «wie ein
Ninja-Kämpfer» gekleidet gewesen und habe eine Pistole in der Hand
gehabt. Mit der habe er in die Luft geschossen. Dann habe er geschrieen
«verdammte Scheiße, ich muss nachladen» [Version B. Man
beachte, dass jemand der supercool und wie ein absoluter Profikiller 14
Erwachsene gezielt getötet haben soll, so unprofessionell gewesen sein
soll, so gestresst zu fluchen!] und Patronen aus der Hosentasche geholt.
Der Lehrer rannte daraufhin ins Sekretariat, um
Hilfe zu holen. Kurz darauf sei er zu dem Täter zurückgekehrt.
[Hier irrt die Netzzeitung oder aber Heise hat sogar eine dritte Variante
erzählt! Er ist nicht zum Täter zurückgekehrt! Gemäß
dem auf n-tv zu sehenden Interview B ist er nicht zurückgekehrt, sondern
habe sich zunächst in ein Klassenzimmer im ersten Stock eingeschlossen.
Weil er ein schlurfendes Geräusch ghört habe, dass vom
Hinterherziehen des Schulranzens eines kleinen Schülers hätte stammen
können, um denn er sich gesorgt hätte, habe er dann aufgesperrt und
ganz vorsichtig einen Spalt geöffnet. Nichts zu sehen! Dann habe er etwas
weiter geöffnet - und da stand der schwarz maskierte Mann mit gezogener
Waffe vor ihm - Heise selbst sei sehr erschrocken! Man beachte: Dieser
entscheidende Kontakt muss also zwischen Tür und Angel sowie sofort
frontal gewesen sein. In Version A hatte er behauptet, er habe auf dem
Schulflur gestanden und schräg hinter sich jemanden bemerkt, den er - weil
er dachte es sei ein noch nicht geflüchteter Schüler - zum Wegrennen
aufforderte, ehe er sich dann nach ihm UMDREHTE und einem schwarz maskierten
Mann gegenüber stand. Weiter oben schreibt die Netzzeitung
gemäß Version A, Heise sei dem Täter "auf dem Flur
"begegnet".] Bei dieser zweiten Begegnung habe er ihn dann eingesperrt.
Heise identifizierte den Täter
Später war es Heise, der den
Amokläufer identifizierte. [Ich halte es für zumindest
ungewöhnlich, dass ausgerechnet wieder Heise und nur Heise zwecks
Identifizierung zusammen mit Polizisten in dem Raum war] Er sei gemeinsam
mit der Polizei in den Raum gegangen, wo er den Schüler eingesperrt hatte.
Robert sei in einer Blutlache gelegen, doch der Kopf sei nicht zerstört
gewesen, sagte der Lehrer.
Dass er nun von vielen als Held gefeiert werde, verstehe er
nicht. Er selbst sehe sich nicht als Held, sagte er verschiedenen
Fernsehsendern.
Thüringens Kultusminister Michael Krapp (CDU)
kündigte am Sonntag an, man werde »auf den Kollegen zugehen und
seinen Einsatz entsprechend zu würdigen wissen«.(nz)
SPIEGEL
ONLINE
Quelle:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,194047,00.html
(...) "Als
Heise die Tür einen Spalt öffnete, stand der schwarz gekleidete Mann
direkt vor ihm. Gerade hatte er seine Maske abgezogen, und Heise erkannte ihn
als seinen ehemaligen Schüler Robert. Mit schweißnassem Gesicht sah
der Killer den Lehrer an und richtete die Waffe auf ihn. "Ich sah in den Lauf
der Pistole und fragte ihn, ob er das alles getan habe", erzählt Heise.
[Das ist ziemlich exakt nacherzählt die Version B, bis auf das nicht
allzu wichtige zweistufige Öffnen der Tür durch Heise. Man beachte:
Keinerlei Aufforderung an Robert, ihn - Heise - zu erschießen aber dabei
in die Augen zu sehen! Dieses Kernelement von Version A kommt in Heises Version
B schlichtweg nicht vor!]
Robert Steinhäuser habe nur leicht
genickt, aber nichts gesagt. [Genau! Robert hat NICHTS gesagt. In Version A
habe er in dieser Situatio hingegen sehr wohl etwas gesagt, nämlich es
reiche für heute, wahlweise auch - wie ich unten zeigen werde - er habe
keine Lust mehr!] Für Angst habe er gar keine Zeit gehabt, sagt Heise.
"Ich habe die Tür ein Stückchen weiter geöffnet und Robert
angesehen, er war völlig fertig mit den Nerven und sah mich starr an."
Heise sagte: "Du kannst jetzt nicht einfach gehen, wir müssen darüber
reden." Doch Robert antwortete nicht, legte aber die Hand mit der Waffe auf
einen Sims.
[Bisher hat SPIEGEL ONLINE journalistisch
recht korrekt die Version B wiedergegeben. Doch nun wird es beinahe
skandalös! Es wird nämlich verschwiegen, dass Heise nach eigener
Inview-B-Schilderung an dieser Stelle zu Robert gesagt haben will, er solle
seine Waffe aber schon mitnehmen! Dieses Waffenwiederaufnehmen habe Robert dann
auch gemacht und sei in bzw. in Richtung Raum 110 gegangen. Das ist ein
skurriles und wichtiges Detail. Heise forderte also angeblich Robert, von dem
er doch zuvor sah wie er Kinder bedrohte und beschoss (und der inzwischen der
Nation als 16-facher Mörder gilt) auf, seine Waffe wieder in die Hand zu
nehmen. Hatte er keine Angst, dass dieser wieder Losballern könnte? Das
ist kaum glaubhaft! Verschweigt es SPIEGEL ONLINE und auch andere Medien
deswegen? Übrigens: Robert MUSS ja eine Handfeuerwaffe bei sich gehabt
haben, wenn man denn später glaubhaft machen will, er habe sich eben damit
selbst gerichtet. Da DARF er sie an dieser Stelle der Ablaufschilderung
natürlich nicht liegengelassen haben.]
In diesem Moment, sagt Heise, habe sein
Verstand wieder eingesetzt. Mit einem leichten Schubs drückte er
Steinhäuser nach hinten in den Materialraum mit der Nummer 110, schlug die
Tür zu und schloss von außen ab [und abgezogen muss er den
Schlüssel auch haben, denn schließlich händigte er viel
später eben diesen Schlüssel nach eigener Aussage einem Polizisten
aus]. "Ich habe gar nicht nachgedacht, ob er auf mich hätte
schießen können. Ich rannte sofort nach unten ins Sekretariat und
schloss mich dort ein. Bis zum Ende der ganzen Aktion habe ich mich von dort
nicht wegbewegt." (...)
Süddeutschen Zeitung
Quelle:
http://www.sueddeutsche.de/index.php?url=/deutschland/politik/42498/
(von der SZ ins Web gestellt am/um:) 27.04.2002 19:15
Amoklauf in Erfurt
Erschieß mich doch
Ein mutiger Lehrer hat eine größere
Katastrophe verhindert. Der Pädagoge riss dem Amokläufer die Maske
vom Kopf, [Verstehen Sie das? Einführendes deutsches Medium
erzählt eine ganz neue Variante! Jetzt hat also Heise dem
mutmaßlichen Täter die Maske vom Kopf gerissen! Was es nicht alles
gibt! Woher hat die SZ diese "Wahrheit"? Von Heise? Oder doch frei
erfunden?] stieß den Täter in einen Klassenraum und verschloss
die Tür. (...)
Der Geschichtslehrer Rainer H. war auf S.
zugegangen und hatte ihm die Maske mit den Sehschlitzen heruntergerissen. Er
sagte zu ihm: Robert, es hat keinen Sinn mehr - aber erschieß mich
doch. Der enttarnte Amokläufer habe geantwortet: Ich habe
keine Lust mehr. [Ist dieser zitierte Satz nun Version C von Heise
oder schert sich die SZ einen Dreck um journalistische Genauigkeit? In
Interviewversion A zitierte Heise Robert jedenfalls so, dass dieser gesagt
haben soll, nein, für heute reiche es, Herr Heise!] (...)
Doch hier zuerst noch etwas für die
Einschätzung der schlüssigen Berichterstattung und Kompetenz der
Süddeutschen Zeitung (Online) wahrlich Erhellendes!
Süddeutsche
Zeitung
Quelle:
http://www.sueddeutsche.de/index.php?url=/deutschland/politik/42525&datei=index.php
(...) Für heute reicht´s, Herr Heise
(...) Das Spiel war für Robert
Steinhäuser das Leben geworden am vergangenen Freitag, und der letzte, der
den Schüler hat sprechen hören, war sein Geschichtslehrer Heise, der
sich ihm in den Weg stellte: Erschieß mich doch, rief der Lehrer. Da
sagte der Junge, 16- facher Mörder bereits, verstörend gefasst:
Für heute reichts, Herr Heise. Wie einer, der den Computer abstellt.
(...) [Ja was denn nun, liebe SZ? "Ich habe keine Lust mehr" oder "Für
heute reicht´s, Herr Heise"?]
Zahl der Toten nicht
gesichert
Angesichts der vielen
Ungeklärtheiten bezüglich des Tatherganges wirkt es fast schon
nebensächlich, dass die Polizei EINEN Tag brauchte, um bis 17 zu
zählen:
"Blutbad in Erfurt. Polizei korrigiert Zahl der
Toten auf 17 ...
"Die Polizei hat am Samstag die Zahl der Toten
auf 17 korrigiert. Außer dem Täter, einem Polizisten und zwei
Schülern seien 13 Lehrer ums Leben gekommen, sagte ein Polizeisprecher.
Bisher war die Zahl der toten Schulangestellten
mit 14 angegeben worden. Die Polizei begründete dies mit einem
Übermittlungsfehler [Ach so, ja dann, das kann ja mal vorkommen, nicht
wahr. Ist ja nicht schlimm, oder?] zwischen Sondereinsatzkommando und
Ärzten in der Schule sowie den Polizisten vor dem Gebäude. Auch bei
den zwei toten Schülern korrigierte die Polizei ihre früheren
Angaben. Es handele sich um ein 14-jähriges Mädchen und einen
15-jährigen Jungen."
Quelle:
http://www.sueddeutsche.de/index.php?url=deutschland/politik/42489 27.04.2002 13:22
Es drängt sich die Frage auf: Gab es
doch 18 Tote und die Identität des 18. sollte besser nicht publik werden,
weil sonst die bisherige, ohnehin schon haarsträubende Darstellung der
Abläufe vollends unhaltbar würde?
500 Schuß
Munition
Der 19-jährige Amokläufer
Robert S. hatte beide Tatwaffen legal erworben. Er war Mitglied in einem
Schützenverein. Die Polizei hält es weiterhin für möglich,
dass es einen Komplizen gibt. In einer Schultoilette wurden 500 Schuss
Munition gefunden (Quelle SZ).
Diese Menge ist selbst über einen
Schützenverein kaum zu besorgen.
Cui Bono - wer hat den
Nutzen?
Ob Robert selbst eine Homepage
eingerichtet hatte, ist wohl unklar. Dass die letzte Version gefälscht
war, ist völlig unstrittig. Ob es aber eine anders gestaltete erste und
zugleich vorletzte Version gab, wäre von höchstem Interesse! Der
Inhalt einer etwaigen ersten/vorletzten Homepage-Version ist sehr wichtig, auch
und gerade wenn diese AUCH NICHT von Robert selbst kreiert worden wäre.
Denn: Falls jemand Robert als 16-fachen Mörder (und dann
Selbstmörder) erscheinen lassen will, obwohl Robert wahrscheinlich nicht
als einziger schwarz verkleidet war bzw. so unglaublich exakt geschossen hat,
dann hat entweder dieser andere und Haupt-Täter oder aber
Hintermänner (dann wäre es ein hochkomplex angelegter
Terroranschlag) diese ursprüngliche Fake-Homepage kreiert, um
den Verdacht auf Robert und allein auf Robert zu lenken.
Quelle:
http://f23.parsimony.net/forum52169/messages/8714.htm
Kommentar Wasserauto.de:
Die berühmte Frage "cui bono?" - wem nützt es? -
deutet auf dieselbe Handschrift wie die Terroraktion vom
11.9.
, bei der jetzt sogar der
FBI Chef
Müller zugeben
mußte, das es keinerlei Beweise für Bin Laden´s
Täterschaft gibt!
Vor allem die weltweite Aufmerksamkeit der Medien ist ein
deutlicher Hinweis, daß es hier eher um gesellschaftliche Konditionierung
als um die Auswirkungen von Computerspielen geht.
Eine weltweite Entwaffnung der Gesellschaft im Sinne der
"Terror-Bekämpfung" paßt in die auf Hochtouren laufenden
Vorbereitungen zur Totalüberwachung und Ausrufung des Kriegsrechtes in den
USA und Europa (um im Weltwirtschaftscrash die Obehand zu behalten).
Eine gesetzlich erzwungene Entwaffnung potentieller
Widerstandskämpfer in einer Internet-Satelliten-GPS-Mobilfunk-VeriChip
-ELF-Black Helicopter gestützten Technokratur erlaubt
es den Oligarchen, die aufmuckende Bevölkerung mit einem vergleichsweise
geringem Einsatz von Spezialkommandos (Todesschwadronen, KSK, Men in Black,
früher SS) in Schach zu halten. Ihre hochmodernen Waffen sind biometrisch
gesichert, Erbeuten wäre zwecklos. Bildlich gesprochen gleicht die
Bevölkerung einem verweichlichten Hunderudel, dem man
zusätzlich die Zähne (Waffenverfügbarkeit) herausoperiert, um es
damit noch wehrloser gegenüber einer Handvoll Häschern zu machen.
Siehe dazu Little Black
Helicopters .
Zum geforderten Verbot bestimmter Computerspiele im
Zusammenhang mit Erfurt: Allein über die Counterstrike-Server
nehmen in jedem Augenblick weltweit 500.000 Gamer am Online-Spiel teil (die
Gesamtzahl der Teilnehmer geht schätzungsweise in die mehrere Millionen),
ohne daß eine proportionale Senkung der Aggressionsschwelle, geschweige
denn eine derartig übersteigerte Killer-Mentalität wie in Erfurt zu
beobachten wäre. Siehe
Gamers gegen Gewalt . Das soll nicht heißen,
daß derartige Spiele nicht in der Lage sind, das Unterbewußte
dauerhaft zu konditionieren (wobei man im Fall Counterstrike nur im
eingespielten Team gewinnen kann und das Töten von Unschuldigen massiv
Punkte kostet!). Aber für solche wahnsinnigen Amok-Läufe sind einige
Faktoren mehr erforderlich, vor allem harte Drogen.
Das Entsetzen von Erfurt trägt nicht die Handschrift
eines rachedürstenden Schülers, sondern die von eiskalten
Profikillern. Es sollte außer Frage stehen, daß weltweit
operierende Geheimdienste wie der Mossad oder der CIA über abgerichtete
menschliche Killerroboter verfügen, die ständig unter Drogen stehen
und wie hypnotisiert alle Instruktionen mit gewissenlosem Gehorsam und
routinierter Perfektion ausführen.
Dscherba und Dschenin sind nur weitere Beispiele
dafür.
Aber das ist
auch nur die Spitze des Eisberges. Die wahre Leistung besteht in der
minutiösen, langjährigen Vorbereitung des Anschlags. Mittels
ausgeklügelter
Datenbankfahndung muß ein Opfer gefunden werden, das alle Kriterien
erfüllt. Dann wird es konditioniert (nicht nur der CIA verfügt
über Hypnosetechniken, mit denen man xbeliebige Menschen zu praktisch
jeder Handlung bringen und sie beim nächsten Stichwort alles wieder
vergessen lassen kann). Schließlich soll die Bombe so
hochgehen, daß es so aussieht, als ob Terror wie in Erfurt jederzeit
und überall möglich wäre, in USA wie Europa. Das
Hauptziel des Terroranschlages ist Panikmache, Entsetzen verbreiten, die
Menschen dazu zu bringen, freiwillig besonders rigoroser Überwachung
zuzustimmen. Wer die
Marschrichtung seit dem 11.09. begriffen hat, liest
mit Leichtigkeit überall dieselbe Handschrift.
Wer nach Erfurt an der menschlichen Gesellschaft zweifelt
und mit in die Ablenkungs-Diskussion um Erziehung usw. einsteigt, geht den
Hintermännern auf den Leim. Es ist äußerster Zynismus, wenn
jetzt auch noch die Gene für kriminelle Veranlagung herhalten
müssen. Diese Diskussion paßt exakt in das
darwinistisch-animalische Menschenbild, das uns permanent
eingeredet wird.
Dass ausgerechnet an diesem düsteren Tag eine
Bundestagsabstimmung zur massiven Verschärfung des Waffengesetzes
stattfand (die wohl noch im Bundesrat bestätigt werden muss und nun
sicherlich auch wird), ist schon ein reichlich merkwürdiger Zufall.
Zumindest aber eine deutliche Botschaft, daß es hier um höhere Ziele
geht, und eine genauere Recherche des Falls ausdrücklich unerwünscht
ist. Anders wäre deren geschlossenes Stillschweigen angesichts derart
krasser Widersprüche nicht zu erklären. Überhaupt sollte der
11.09. jedem mitdenkenden Bürger
endgültig gezeigt haben, daß die Regierungen keinen Frieden wollen,
sondern gegen die eigene Bevölkerung Krieg führen und auch die
interkulturellen
Beziehungen systematisch und auf Jahrzehnte hin zerstören , um eventuell aus der allgemeinen
Anarchie heraus den weltweiten, panikartigen Ruf nach Weltdiktatur zu
provozieren, dem dann die grauenvollste Technokratur folgt, die die Menschheit jemals
erlebt hat (alles Machbare wird auch mal gemacht...). |