In 15 Minuten dieses Attentat "durchzuziehen" hat schon
andere Dimensionen. Das müsste man wirklich in's kleinste Detail
auflösen und vor allem die Zeugenaussagen berücksichtigen um klipp
und klar zu klären wer wurde wann und wo erschossen. Nur sagen viele
Zeugen das sie eben zwei Personen gesehen haben wollen. Die Thüringer
Allgemeine berichtet am 27.04. u.a.: Denise Hoffmann (15) rettete sich nach
den ersten Schüssen zusammen mit fünf Mitschülern in die Wohnung
ihres Großvaters. .. Zwei Maskierte, behaupten sie,
seien es gewesen. Beide um die ein Meter siebzig groß. Normale Figur. Der
eine hätte ein Gewehr auf dem Rücken gehabt und mit einer Pistole
geschossen. Der andere hatte nur eine Pistole. "Einer der beiden",
erinnert sich Steffen Holzhäuser (15), "ist uns auf den Schulhof gefolgt
und weg gerannt. Wohin, hab ich nicht gesehen. Aber nicht ins Schulhaus
zurück." Ich will nicht glauben das 6 Schüler
gleichzeitig von Wahnvorstellungen befallen worden sein sollen. Und
es sind ja nicht die einzigen Zeugen. Andere haben Schüsse in der Etage wo
sie sich befanden gehört und gleichzeitig auch im Stockwerk über
sich. Die Quellen lasse ich jetzt mal weg sonst platzt der Thread.
Warum schenkt man diesen Zeugen keinen Glauben? Sie haben es doch aus
allernächster Nähe erlebt? Ein plausibler Grund fällt mir
dazu auch ein. Die Polizei wusste von Beginn an Bescheid und hält die
Theorie von nur einem Täter aufrecht um wieder Ruhe in der Stadt einkehren
zu lassen. Sollte nämlich bekannt werden das da noch einer
"draußen" herumläuft .. na ja, den Rest kann man sich wohl zusammen
reimen. Alle Schulen müssten ab sofort überwacht werden. Ich
persönlich würde eine weitere tödliche Gefahr in Erfurt und
Umgebung fast ausschließen. Der Terror bricht immer ungestüm in
eine beruhigte Welt. Ist dann alles aufgescheucht, sind die Gefühle
sensibilisiert ist es ein denkbar schlechter Zeitraum für weitere Morde.
Doch das ist nur meine unerhebliche Sichtweise auf die man sich sicher
nicht komplett verlassen sollte. Und das gilt auch nur für einen
professionellen Hintergrund und nicht für "verwirrte" Schüler.
Übrigens ändert sich die Körpergröße von Robert
Steinhäuser auffällig oft. In der WamS ist er nur 1,70m , also
genauso groß wie die Schüler in der TA den Attentäter
beschrieben haben. Sie sprachen übrigens von schwarz vermummten Gestalten
und nicht von R.S. Im Stern steht aber: Keiner seiner früheren
Schulkameraden erinnert sich, dass der 1,85 Meter große "Steini" je einen
Freund gehabt hätte. Na wie geht denn so etwas? 15 cm Unterschied ist
nicht gerade wenig. Wie groß war er denn nun wirklich? Die kurze
Video-Aufnahme aus dem Fernsehen lässt eher auf einen großen und
kräftigen Mann schließen. Aber das lässt sich ganz sicher
schnell aufklären. Einfach im Schützenverein oder bei den
Handballern anrufen und fragen. Schon wäre der Punkt geklärt.
Warum versucht die Presse diese Merkwürdigkeiten nicht zu
recherchieren? Der SPIEGEL suggeriert permanent die
Einzelattentätertheorie ohne auch nur ein einziges Mal wirklich zu
hinterfragen. Wenn angeblich afghanische Rebellen die deutsche
Zivilbevölkerung bedrohen wird das ohne große Hemmungen über
uns ausgegossen. Aber wenn mal wirklich etwas passiert und es fängt an
dieser oder jener Stelle an zu klemmen, hüllt man sich in das eigene
Theoriegebäude ein und nichts darf diese Mutmaßungen
erschüttern. Das mehrere Magazine mitgeführt werden können
ist unstrittig. Was seltsam anmutet sind die unterschiedlichen Meldungen
über die Magazinmenge. In der überregionalen Presse ist meist von nur
einem Magazin die Rede. Doch in der TA vom 28.04. kann man folgendes
nachlesen: Das SEK fand in der Schule zwei leer geschossene Magazine, das
dritte war noch in der Waffe. Insgesamt hatte Robert St. 40 Schuss abgefeuert.
Nur aus seiner Pistole, die auf den Rücken geschnallte Pumgun blieb
unbenutzt. Das war am Sonntag und ich unterstelle mal das die Spurensuche
unmittelbar begann nachdem festgestellt wurde das kein weiterer Attentäter
mehr im Haus war, also am Freitagnachmittag. Und dann wird am 07.05.
gemeldet das anstelle der 40 Schuß 72 abgegeben wurden und sieben
Magazine gefunden wurden. Die TA meldet am 27.04.: Kriminaltechniker aus
Erfurt, Jena und Gotha rücken zur Spurensicherung an, später auch
noch zwei Sprengstoffexperten. Das bezieht sich aber auf das Wohnhaus von R.S.
Da darf man wohl davon ausgehen das auch in der Schulde fremde Hilfe in
Anspruch genommen wurde und das die Polizei am Wochenende im
Gutenberg-Gymnasium geradezu "rotierte". In diesem Fall hätte man aber
am 29./ 30.4. oder dem 1. Mai eine Korrektur erwarten dürfen, zumindest
für die Anzahl der Magazine. Denn diese dürften ja wohl
herumgelegen haben und Robert hat sie sicher nicht versteckt um die Polizei
noch nachträglich zu ärgern. Du schreibst ja selbst "einfach
fallengelassen". Also, warum wird erst eine weitere Woche später diese
Zahl nach oben korrigiert? Doch nicht etwa deshalb weil sich plötzlich
sehr viele Leute fragten wie Robert S. diese sagenhafte Trefferquote erzielte?
Es gab auch Zeugen die sagten er habe herumgeballert und in die Luft
geschossen. Abschließend vielleicht noch dies. Wenn die Oma schon
wegen Kurzsichtigkeit nicht unterscheiden kann ob Robert einen Rucksack oder
eine Tasche bei sich trug, dann dürfte auch in Zweifel gezogen werden ob
sie ihren nichtrauchenden Enkel überhaupt erkannt hat. Denn die Person die Haus verließ rauchte ja bekanntlich.
mfG nereus
Re: Und wieder neue Lügen...
Autor: nereus Datum: 05-11-02 23:05
Das
Johann-Gutenberg-Gymnasium gibt es seit 1991. Der imposante
fünfgeschossige Jugendstil-Bau war nach seiner Fertigstellung im Jahre
1909 zunächst Volksschule, zeitweise ein Lazarett für
Kriegsverletzte, Institut für Lehrerausbildung und bis zur Wende eine
Polytechnische Oberschule. Das teilsanierte Gymnasium mit
mathematisch-naturwissenschaftlicher Ausrichtung und neusprachlichen und
musisch-künstlerischen Zweigen wird von rund 750 Schülerinnen und
Schülern im Alter von 10 bis 19 Jahren besucht. Etwa 50 Lehrkräfte
unterrichten am Gutenberg-Gymnasium. Ich habe mir alle möglichen
Nachrichten (SPIEGEL, Focus, STERN, Welt, WamS, SZ, TA usw.) aus dem Netz
gesaugt und z.T. als Zeitschrift gekauft und verglichen. Bin aber noch
lange nicht fertig - leider. Ist ziemlich mühsam. Meine Vorgehensweise
und Annahmen: Die ersten Zeugenaussagen dürften die
besten sein. Das Ereignis ist noch frisch und unverfälscht.
Nach 2 Wochen Mediengehirnwäsche dürfte das Bild dann unklarer
werden Ich vermute, beweisen kann ich es nicht, das es mindestens 2
Täter oder mehr waren. Die Zeugenaussagen sind erdrückend (und
das sind nur die welche auch publiziert werden). Ich
schenke unmittelbaren Beobachtern, die niemanden verpflichtet sind, einfach
mehr Vertrauen als Personen die um Posten, Meinungsbildung o.ä.
kämpfen bzw. in Abhängigkeiten eingewoben sind. Auch der
Tathergang spricht für diese Variante. In so kurzer Zeit von unten nach
oben, über 4 Etagen (incl. Erdgeschoß) längs über die
Flure, dann raus und wieder hinein und wieder hoch usw. Die Brutalität
und Treffsicherheit spricht eher für eine professionelle
paramilitärische Ausbildung als für PC-Ballerei im Jugendzimmer.
Was mich jedoch sehr stutzig macht ist folgendes: Die "Neue
Solidarität" (LaRouche), das RAF-Phantom (Wisniewski) oder Ceiberweiber
(Top-Hintergrundinfos aus Wien) verhalten sich verdächtig ruhig. Und die
stürzen sich nun wirklich auf alles was irgendwie nach Verschwörung
"riecht." Nur die Neue Solidarität haut in die PC-Spiele Kerbe, aber
das ist ja ein alter Hut und bringt nichts Besonderes. Die zweifellos
vorhanden Merkwürdigkeiten sind denen nicht mal einen Kommentar wert.
Was hat das zu bedeuten? Fröhliches Rätselraten! mfG
nereus
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