Admiral Popow war sichtlich erschüttert. Weinend bat er
im Fernsehen um Verzeihung für den Tod seiner 118 Offiziere und Matrosen
auf der versunkenen "Kursk". Tief aus dem Herzen kam der ehrliche Schwur des
Chefs der russischen Nordmeerflotte, alles zu tun, um dem "Organisator dieser
Katastrophe in die Augen sehen zu können" (FAZ 23. 8. 00, S. 2). "Das wird
ihm schwerfallen", kommentierte nachdenklich ein alter Theoretiker der "UM",
der Unbekannten Macht. Das ist die geheime militärische Supermacht, die
der "Organisator dieser Katastrophe" sein könnte. Wir wollen nun
versuchen, als Denkanstoß aufzuschreiben, was sonst nur im
Unterbewußtsein geahnt wird und in Zeitungen immer nur zwischen den
Zeilen steht, nie in den Zeilen.
Der Name "Kursk", den das am 11. 8. 00
versunkene Atom-U-Boot trug, das Prachtstück der russischen Kriegsmarine,
hat höchsten symbolischen Wert: Mitte Juli 1943 erzielte die Rote Armee in
der Panzerschlacht bei Kursk den entscheidenden sowjetischen Sieg über die
Wehrmacht des Deutschen Reichs. Und nun wurde ausgerechnet die "Kursk" vom
Feind versenkt, wie russische Nationalisten versichern. Vieles spricht
tatsächlich für eine Versenkung: Eine russische
Militärdelegation eilte nach Brüssel zur NATO, als die
Öffentlichkeit noch nichts von dem Unglück wußte. Das ist immer
so. Immer wenn die UM zugeschlagen hat, vor der alle dieselben Heidenangst
haben, verstecken sich sogar angebliche Feinde erstmal ganz schnell unter
derselben Schmusedecke. Auch alles andere stützt die These des
UM-Seesieges, also der Kursk-Versenkung: Das aufgeregte Verhindern von
Rettungsversuchen durch die Russen selbst schockierte die ganze Welt.
Staatschef Putin blieb zunächst im Urlaub (Hausarrest?), redete danach
wirr. Die Umgebung des versunkenen Riesenbootes wurde zum militärischen
Sperrgebiet erklärt. Im Radio wurde gesagt, die Katastrophe sei bei einem
Manöver der Nordmeerflotte Rußlands passiert, und das Boot
hätte "Waffen für den Dritten Weltkrieg" an Bord. Auch in der Presse
ist davon die Rede: "Kommandant Gennadij Ljatschin, der mit seinen Raketen den
Dritten Weltkrieg hätte auslösen können, verdiente 390 Mark."
(SPIEGEL 35/2000 S. 149)
War das Manöver ein Versuch, den Krieg
auszulösen, und hat die Geistermacht sagen wollen: "Moment mal, wenn schon
ein Dritter Weltkrieg, dann nach unserer Regie!"? Die offiziellen
Erklärungen der Katastrophe waren jedenfalls allesamt verrückt. Die
meistpropagierte Theorie, ein eigener Torpedo sei explodiert und habe das Boot
versenkt, wurde von dem norwegischen Rettungskommandanten, Admiral Einar
Skorgen, zurückgewiesen: Aus der Ferne habe man zwei Explosionen an der
Kursk gemessen, deren zweite stärker als eine "unwahrscheinliche"
theoretische "Detonation des gesamten Torpedovorrats an Bord" zusammen gewesen
sei (SPIEGEL 35/2000, S. 150). Damit wären auch alle
Kollisionsgerüchte erledigt und die vielen anderen Märchen. Es bleibt
mal wieder die UM, der man Geisterboote zuschreibt, UFOs, Strahlwaffen,
Kontrolle des Weltalls und in der Tendenz der ganzen Erde.
Baikonur ist
der Standort der russischen Raumfahrtzentrale in Kasachstan. Seit Jahren
fällt dem Zeitungsleser auf, daß Militärraketen
regelmäßig nach dem Start hier explodieren. Die Regierung von
Kasachstan hat schon um Stillegung der Abschußrampen von Baikonur
gebeten, weil den Menschen in der Umgebung dauernd brennende
Raketentrümmer um die Ohren fliegen, manchmal mit Todesfolgen und
schlimmen Sachschäden. Und wieder steht genau heute in der Zeitung (FAZ
28. 8. 00, S. 13) "Raketenstart in Baikonur wegen Störungen verschoben":
Vergangenen Samstag sei ein zweiter Startversuch mit einer im Start-II-Vertrag
verbotenen "SS-18"/"Satan" abgebrochen worden. Der nächste Startversuch
solle aus einem Silo und nicht von einem üblichen Startplatz erfolgen,
berichtet die Zeitung kommentarlos. Ob der Start aus einem Silo wirklich den
Abschuß durch die Geistermacht verhindern kann?
Auf der gleichen
Seite ein weiterer Artikel ähnlicher Art: "Brand im Moskauer Fernsehturm
Ostankino". Dieser Turm im Nordpark Scheremetjew ist das allergrößte
Symbol der Sowjetmacht, er wurde 1967 zum 50. Jahrestag der Oktoberrevolution
eingeweiht und ist heute noch der zweithöchste Turm der Welt (540 m). Das
Feuer war in 450 m Höhe ausgebrochen durch "Kurzschluß in den
Übertragungsverstärkern", publiziert sich's wie üblich
gedankenlos. Ausgerechnet bei schönem Sommerwetter und bei der heutigen,
preiswerten Sicherungs-Elektrotechnik, bei der Kurzschlüsse praktisch
nicht mehr möglich sind außer durch massive Destruktion von
außen. Zum Beispiel durch einen Strahlschuß eines UFOs der
UM-Geistertruppen, wie 1986 bei der explodierten Challenger, die eine verbotene
Giftwaffenfracht an Bord hatte. Zig weitere Beispiele für anzunehmende
Abschüsse und Versenkungen durch die UM könnte man aus der Zeit seit
1945 bis heute aufzählen, im Bermuda-Dreieck und überall.
Wer
die UM ist, muß man raten, bekannt ist nichts. Manche tippen auf das
geheime Deutsche Reich. Dieses hatte sich um die Zeit der Kapitulation der
Wehrmacht im Besatzungsgebiet 1945 mehrmals verabschieden lassen, u. a. durch
die Propaganda, die Eliten, Truppen und Wunderwaffen für den Endsieg seien
in die "Alpenfestung" gerettet worden. Die "Alpenfestung" gilt heute als
Lüge oder als die mit abstrusem Aufwand zerstörte Festung am
Obersalzberg bei Berchtesgaden. "Alpenfestung" könnte aber der Tarnname
für die wirklichen Reservate des Deutschen Reichs gewesen sein, die bis
heute nicht bombardiert und besetzt werden konnten. Am Obersalzberg wurde
nämlich unter dem immer wieder bombardierten Schutt nichts gefunden, keine
Eliten und keine einzige Wunderwaffe: War diese Festung nur eine der vielen
falschen Spuren und Täuschungsmanöver der großen
Absetzungsbewegung, die ihrerseits, wo immer ertappt, Flucht oder Widerstand
vortäuschte? Und die Stalin meinte, als er 1944 sagte, " ... und jetzt
bereiten sich die Deutschen eben mit derselben Gründlichkeit auf die
Niederlage vor"?
Die wahre "Alpenfestung" könnte nämlich in
der Antarktis (im seit 1938 reichsdeutschen Neuschwabenland/Ostantarktis)
gewesen und heute noch sein. Weitere "Alpenfestungs"-Abteilungen kann man in
anderen Gebieten vermuten, und zwar in der Arktis und in Hochgebirgen wie den
Anden, dem Kaukasus und dem Himalaya usw., worüber es entsprechende
Berichte von Kriegsveteranen gab. Komplette SS-Eliten wie die
Wunderwaffenprojekte Jonastal, Thüringen, unter Hans Kammler verschwanden
mitsamt dem Chef 1945 spurlos, auch die nagelneu gebauten
Walter-U-Boot-Flotten, frische Wehrmachtstruppen in bis zu sechsstelliger Zahl,
der berüchtigte "Musternazi" Martin Bormann ("Wir kommen wieder ...!") -
und vielleicht auch Hitler, denn dessen angeblicher Selbstmord wird
verdächtig oft und immer anders "bewiesen". Die verbreitete Vermutung, mit
der "Wunderwaffe" sei der Flugtorpedo ("V 1") oder die Rakete ("V 2") gemeint
gewesen, ist leicht zu widerlegen, denn diese Waffen konnten keine "Wunder" tun
und waren 1945, nein schon 1943 längst "Schnee von gestern". Zu dieser
Zeit ging man weltweit noch sorgfältig mit der Sprache um, das
heißt, unter Wundern verstand man Wunder, und nicht, wie heute,
irgendeinen lächerlichen "neuen" US-Bomber nach geklauten Plänen aus
der damaligen Heeresversuchsanstalt der Wehrmacht. Auch die "V 3" bis "V 6" und
"V 8" bis "X" waren keine Wunderwaffen, sondern Neuentwicklungen im technisch
konventionellen Rahmen: Hochdruckkanone, Düsenjäger, Kugelblitz,
Tarnkappenbomber (nur geplant; erst später von den USA gebaut),
Flugscheiben mit konventionellen Antrieben usw.
Die wirkliche
"Wunderwaffe" dürfte vielmehr die "V 7" gewesen sein, eine Serie von
"leichten" und "schweren bewaffneten Flugkreiseln" oder "Flugscheiben". Das
waren Flugpanzer mit Antigravitation (bis heute von Menschen als "Wunder"
empfunden, potentielle technische Erklärbarkeit spielt keine Rolle) durch
den "Schumann-Levitator", ein kugelförmiger Elektrowirbelgenerator in der
Tradition der Erfindungen von Viktor Schauberger. Der Antrieb erfolgte durch
den "Thule-Tachyonator" ("Wunder" Nr. 2), von dem man nur weiß, daß
er Scheibenform hat und in konventionellem Horizont beliebige (!)
Geschwindigkeiten, "Wunder" also, ermöglicht. Die ersten UFO-Fotos zeigen
folgerichtig als Prototypen fliegende Scheiben mit Kugel in der Mitte.
Später kamen Panzerdrehtürme und zunehmend elegante, heute silberne
Panzerverkleidungen hinzu, zunächst mit konventionellen Kanonen des
Standardpanzers Tiger, dann mit "KSK" = Kraftstrahlkanonen verschiedenen
Kalibers. Die Strahlkanone wurde von SS-Vorläufergruppen nach einem
Bericht von 1934 bereits 1922 erprobt und als Garant der irgendwann
unvermeidlich anstehenden Weltherrschaft gepriesen. Als die USA in den
lügenen 80ern Satelliten mit Strahlkanonen/Laserkanonen ("SDI", "Krieg der
Sterne") gebaut hatten, wie überall publiziert ausdrücklich gegen
UFO-Angriffe aus dem Weltraum gedacht, waren die so bewaffneten Satelliten
irgendwann unerklärtursächlich verschwunden. Die Gentlemen der
"Alpenfestung" mögen es anscheinend irgendwie nicht, wenn Unbefugte ihnen
nacheifern. Sie stellen militärische Gegenstände der USA und anderer,
von denen sie nicht wirklich amüsiert sind, sicher, oder vernichten sie.
Auch die Mondbesiedlungsprojekte der US/SU verfehlten offensichtlich ihr
geneigtes Wohlwollen, da sie das Weltall als ihr eigenes und alleiniges
Hoheitsgebiet erklärt haben. Das Ergebnis ist bekannt: Es läuft
nichts mehr.
Alle späteren UFOs sollen Nachfolgemodelle dieser
Wunderwaffe der SS-Entwicklungsabteilung IV sein (unbekannter Produktionsort),
meinen manche Autoren. Aus der UFO-Literatur ist in Erinnerung, daß in
den 70er Jahren ein UFO in Neuseeland beobachtet und meßtechnisch genau
erfaßt wurde, das in 2,2 Sekunden von 80.000 kmh auf 345.000 kmh
beschleunigte und in den Weltraum entschwand. Alle derartigen Berichte
über UFOs stimmen darin überein, daß die UFOs
trägheitsunabhängig fliegen und beschleunigen. Wenn sie mal,
regulär eher bei Dunkelheit und eher an geschützter Stelle - in den
Dünen, in einem Wäldchen, in einer Waldschonung usw. - landen und
jemand aussteigt, handelt es sich um deutsch, manchmal dänisch sprechende
Soldaten, berichten die eher zufälligen und UFOlogie-unverdorbenen Zeugen
wie Wanderer, verirrte Farmer usw.. Am 8. 5. 2000 ("zufällig" am 55.
Jahrestag der Kapitulation der Wehrmacht des Besatzungsgebietes) berichtete die
dpa (s. FAZ) von einem UFO, das bei Mönchen-Gladbach nachts 80 Polizisten
und Regionalflughafenkräfte "auf Trab" gehalten hatte und dann
verschwunden war. Vergleichbar spektakulär war die UFO-Erscheinung
gemäß Bericht (dpa/FAZ)
Wenn die UFO-Berichte halbwegs
stimmen, dann hat der rasant gediehene Rest des Deutschen Reichs seit 1945 von
der "Alpenfestung" aus fast den gesamten Planeten unter Kontrolle gebracht, die
Meere praktisch vollständig. Man lese in der Presse von der wohl letzten
Meereseroberung (der Ostsee 1986/87) durch die "Invasoren" (so die schwedische
Generalität) mit den "Geisterbooten". "So, Ihr besetzt unser Stammland?!",
haben die Gentlemen 1945 vielleicht gesagt; "dann zeigen wir Euch mal, wie
großzügig wir wieder vergelten: Wir besetzen die ganze Welt, Schritt
für Schritt, und gucken dann mal ganz gespannt zu, was Ihr macht". Meist
gelten die UFOs entgegen allem Anschein als außerirdische Raumschiffe.
Aber spätestens die allerneuesten Berichte über die
Außerirdischen, die alle deutsch sprechen sollen, weil sie die angebliche
Überlegenheit der deutschen Sprache eingesehen und sie gegen ihre eigenen
Sprachen ausgetauscht hätten, machen schon stutzig. Könnte es nicht
sein, daß bei den anscheinend zahlreichen Funkkontakten zu den
Außerirdischen sich in Wirklichkeit am anderen Ende des Äthers
Reichsdeutsche melden, die gern den Außerirdischen-Jux mitmachen? Denn
wenn sie sagen würden, sie seien vom Deutschen Weltreich oder so
ähnlich, würde man es für einen frivolen oder finsteren Scherz
halten. Wenn sie aber sagen, sie sind von den Plejaden, vom Aldebaran usw. und
haben deutsch gelernt, sind die zahlreichen UFO-Fans selig und beglückt,
weil sie sich ja in ihrem Weltschmerz und Erdüberdruß nach rettenden
Außerirdischen sehnen. Außerdem haben sich die
"Außerirdischen" verpflichtet, sich für einige Zeit nicht zu
erkennen zu geben, wie die Berichte (William Cooper enthüllte) über
Geheimverträge mit den USA behaupten. Wenn also die "Alien Force" (Ronald
Reagan) das ausgegrenzte Deutsche Reich ist, dann können dessen Funker ja
froh sein, wenn sie für Außerirdische gehalten werden, dann brauchen
sie ja nur mitzuspielen und können sich den Aufwand eigener
Täuschungsbemühungen sparen.
Eines der Hauptthemen der
UFO-Forscher ist seit Ende der 90er Jahre ein Industrie-Sperrlager der
US-Luftwaffe in der Wüste von Nevada, das Sperrgebiet 51, "Area 51".
Journalisten werden hier mit schlimmsten Methoden und mit Gebrüll wie von
Hollywood-Filmnazis verscheucht und ferngehalten. Das Gebiet gilt in
UFOlogenszenen als gemeinsame geheime Forschungsstelle einer Militärelite
der USA und der Außerirdischen, gelegentlich fliegt ein UFO tollpatschig
herum, als befände sich dort auch eine Pilotenschule. Die
Außerirdischen sollen den USA angeboten haben, technische
Entwicklungshilfe zu leisten, unter der Bedingung, daß sich die USA ihnen
unterwerfen. Ein aufschlußreicher Text steht zufällig in der
heutigen BILD, ein Buchauszug des verdienten Erfolgsautors Robert A. Wilson.
Wilson ist auf "Verschwörungstheorien" spezialisiert und hat neuerdings
erkannt, daß die "Illuminaten" zunehmend von den Außerirdischen
gleichgeschaltet werden, ohne es zu merken. Zum Buchauszug: Ein zitternder
Anrufer aus dem Sperrgebiet wollte sich "Art", dem Sprecher der "Art Bell Radio
Show", trotz schlimmster Angst anvertrauen. Der Sender war "Premiere Radio
Network", der drittgrößte US-Radiosender, der Area-51-Mitarbeiter
mit ansonsten wenig Erfolg zur öffentlichen Aussprache animierte. Der
Anrufer soll folgendes über die "Außerirdischen" verraten haben (am
11. 9. 1997; zit. aus BILD 28. 8. 2000): "(versucht anscheinend, Weinen zu
unterdrücken) "(...) Die sind nicht, was sie vorgeben. Sie haben ne
Menge Bereiche vom, vom, vom Militär infiltriert, besonders die Area 51.
Die Katastrophen, die kommen, das Militär, tschuldigung, die Regierung
weiß Bescheid. Und es gibt ne Menge sicherer Gegenden auf der Welt,
wo sie die Leute jetzt hinbringen könnten, Art." Art: "Also, die
machen, die machen nichts?" Anrufer: "Machen die nicht. Sie wollen, dass die
größten Bevölkerungszentren ausradiert werden, damit man
die paar, die übrig bleiben, leichter kontrollieren kann...""
Es ist immer wieder atemberaubend unbegreiflich, wie haarscharf die
eigentlich so eindeutigen Berichte über "Außerirdische" an der (sich
bis an die Grenze des Handgreiflichen schreiend aggressiv anbiedernden)
Erkenntnis-Leitplanke blind entlangtorkeln, wer die Außerirdischen sein
könnten! Dies hier ist nur ein besonders krasses Beispiel. Restlos alles,
was beispielsweise von der Area 51 an die Öffentlichkeit kommt, wirkt wie
ein Bilderbuchprojekt des Dritten Reichs. Vom Tonfall, der Atmosphäre des
allgegenwärtig straffen Durchgriffs in allem, von der äußersten
disziplinären Zielgerichtetheit bis zur Höchstleistungs-Anstrengung
im totalen Krieg, der als Bewährungsprobe der tausendjährigen
Weltherrschaft alles verlangt, der nur Menschenpflichten und totalen Einsatz
kennt und den bloßen Gedanken an jedwede Menschenrechte als zersetzendes
Gift erscheinen ließe - wenn er überhaupt je aufkäme. Doch der
Leser schmunzelt, wie auch der Berichterstatter, und denkt vielleicht
kopfschüttelnd: Was es nicht alles für Freaks gibt, die sogar an
Außerirdische glauben, immer wieder diese Unvernunft. Dann liest er
vielleicht zufrieden die täglichen Warnungen aller an alle vor der
Verharmlosung der Rechten.
Man kann annehmen, daß die
"außerirdischen" Reichsdeutschen immer ihre Not zur Tugend gemacht
haben:
Ab 1945 wurden sie ausgegrenzt (die Rechten auszugrenzen halten
die Gutmenschen ja bekanntlich heute noch für irre intelligent). 1945,
nach (!) dem Krieg wurde die UNO gegründet, erklärtermaßen als
Kampfbund gegen das Deutsche Reich. Der UNO-Gründung folgten
verblüffend viele weitere Beistandsabkommen unter den
"Siegermächten", ausdrücklich zum Schutz vor dem Deutschen Reich -
alles NACH der sog. "deutschen" Kapitulation. Die UNO erklärt das Deutsche
Reich bis heute für weiterexistent, und es dürfe nicht Mitglied in
der UNO werden, weil es Feind geblieben sei. Die BRD gehöre nicht zum
Deutschen Reich, konnte also Mitglied der UNO werden. Die BRD wäre demnach
kein Rechtsnachfolger des Deutschen Reichs und hätte von diesem auch kein
Mandat, z. B. irgendwelche Staatsgrenzen zu vereinbaren oder Ansprüche zu
bedienen. Das Deutsche Reich kann in der UNO-Logik keinen Nachfolger haben,
weil es selbst noch da ist, nur eben ausgegrenzt und unsichtbar. Dennoch kann
die BRD sich in Unwissenheit als Nachfolger fühlen, was sie auch tut,
obwohl auch das Grundgesetz und das BVG die Weiterexistenz des Deutschen Reichs
betonen, und obwohl es zum Allgemeinwissen gehört, daß es noch
keinen Friedensvertrag gibt. Ronald Reagan sagte einmal wehmütig
flehentlich vor der UNO: "(...) and yet I ask you: Is not an Alien Force
already among us?" Die "Alien Force" ist vielleicht mittlerweile die
stärkste Militärmacht der Erde. Dem Tonfall Reagans nach die mit
sehr, sehr großem Abstand stärkste.
Nach einer TV-Reportage
des MDR in diesem Sommer gibt es in Berlin eine "Regierung des Deutschen
Reichs", gegen deren Morddrohungen an verschiedene Personen die
Staatsanwaltschaften der BRD sich zum Entsetzen der Journalisten für nicht
zuständig erklärten, wie es hieß, weil diese Reichsregierung,
die aus Berlinern bestehe, ein exterritoriales Hoheitsgebiet habe und von den
USA protegiert würde. Es gibt hierzu Gerüchte von US-Plänen, die
Bundesregierung im Opportunitätsfalle für ungültig zu
erklären und durch diese im Aufbau befindliche Reichsregierung zu
ersetzen. Ein Zusammenhang mit einem geplanten Beginn (!) von (BRD-) deutschen
Kriegsreparationen wird vermutet; alle bisherigen derartigen oder
ähnlichen Leistungen der BRD könnten als ungültig oder als
private Spenden eingestuft werden, weil die Einsetzung einer Reichsregierung
die Bundesrepublik Deutschland rückwirkend als rechtsunwirksam
zurücklassen könnte. Wir erwähnen diese Berliner
"Reichsregierung" hier, um klarzustellen, daß diese nichts mit dem hier
besprochenen vermuteten tatsächlichen Deutschen Reich und dessen
wirklicher Regierung im Sinne der UNO und des Grundgesetzes zu tun hat; wohl
aber möglicherweise mit dem untertänigen Übereifer der
Bundesregierung, nebenbei gesagt. Denn das Erscheinen sowohl der falschen (die
sie bestimmt kennt) als auch der richtigen Reichsregierung (die sie vielleicht
nicht kennt), je nach dem wer schneller ist, wäre ihr Ende. Also arbeitet
sie, um zu überleben, möglichst gut, im Sinne dessen, was sie kennt -
also des Falschen; was in dem Sinne nicht falsch ist, sondern richtig, weil sie
das andere ja gar nicht kennt und weil sie außerdem tatsächlich eher
gegen rechts ist als umgekehrt, obwohl man sich da im Zeitalter der
Wendehälse lieber nicht so genau festlegen sollte ...
Kohl und
Genscher z. B. könnten, gegenteiligem Anschein zum Trotz, verdeckte
Agenten des Deutschen Reichs sein: Nach einem Bericht eines Dolmetschers
Gorbatschows "bekniete" Genscher die polnische Regierung 1989 in Warschau, an
der Oder-Neiße-Grenze festzuhalten, zur ausdrücklichen großen
Verwunderung Gorbatschows. Gorbatschow und die Polen hätten nämlich
auch die deutschen Ostgebiete zurückgeben wollen. Die gesamte, ganze
Wiedervereinigung sei von russischen und polnischen Universitäten geplant
gewesen. Auf den ersten Blick könnte man sagen, daß Kohl und
Genscher mit der Vereitelung der sog. "ganzen" Wiedervereinigung gegen deutsche
Interessen gehandelt hätten. Doch versetze man sich einmal in die
mutmaßliche Mentalität der wirklichen (im Sinne von UNO, GG und BVG)
Reichsregierung. Diese könnte folgenden Standpunkt vertreten:
"Grundsätzlich wäre die von uns angeordnete "ganze" Wiedervereinigung
der Altreichzonen einschließlich der Ostgebiete 1989 fällig gewesen,
aber wenn man sich die "Gesellschaft" der "BRD" anschaut, auch den
deutschstämmigen Teil dieser "Bevölkerung", geschweige denn deren
"Regierung", sind die Ostgebiete (Altreichzone Ost) bis zur Großen
Wiedervereingung (Altreichanschluß ans Deutsche Reich) unter polnischer
Verwaltung nach umfassender Feinabwägung im Verhältnis sogar als
etwas besser aufgehoben zu bewerten." Kohl und Genscher hätten in dieser
Perspektive also das beachtliche patriotische Verdienst erworben, die
überwiegend noch polnisch verwaltete Altreichzone Ost (Schlesien,
Ostbrandenburg, Pommern, Ostpreußen Süd) vor allem Unbill der
späten BRD bewahrt, also Schaden vom deutschen Volke abgewendet zu haben.
Es sei denn, es wäre anders.
Die wirkliche Reichsregierung
würde vermutlich auch keine andere Reichsregierung allzu lang, wenn
überhaupt, neben oder unter sich dulden, schon gar keine von in Grenzen
informierten "Sieger"-Schlitzohren. Sie würde, sobald sie in die sichtbare
politische Welt zurückkehrt, wohl die von der BRD geleisteten Zahlungen
mit Zinseszins zurückverlangen und selbst endlose Ansprüche erheben,
denn Schuldfragen pflegen die jeweiligen Sieger zu taxieren: Die Gentlemen
bitten zur Kasse. Schon sprechen Indizien dafür: Von der Swissair MD 11
(Absturz am 3. 9. 1998 an der US-Ostküste) - hier ist sogar offiziell von
Strahlwaffenabschuß die Rede, jedoch wird vieldeutig ein "Psychopath der
US-Army" als Täter behauptet - fand man praktisch alles, nur nicht den
Safe mit gewaltigem Diamanteninhalt plus Gold und Geld. Die zuständige
Versicherung bot den Betroffenen äußerst großzügige
Entschädigung unter der Bedingung an, daß keine weiteren
Suchaktionen durchgeführt werden. Welche Verschleierung von was ist den
Verantwortlichen nur bei den sogenannt "ungeklärten" Unfallursachen oder
Absturzursachen immer so viel wert, in Tschernobyl, bei der Challenger, der
Estonia, der Swissair, der Egypt Air, der Kursk ...
Sollte das
Concorde-Unglück vor wenigen Wochen auch ein Treffer durch das DR
(Indizienlage unbestimmt) gewesen sein, würde daraus folgen, daß das
Deutsche Reich bestimmte BRD-Eliten (siehe Passagierliste) als - zumindest
eifrig bemühte - Feindgruppen betrachtet, was aber nicht für die
einfachen Deutschen in der BRD gelten dürfte. Denn nach Auffassung von
Alpenfestungstheoretikern war etwa das Unglück von Tschernobyl, 1986 am
Geburtstag von Rudolf Heß, ein Warnschuß bzw. Präventivschlag
des DR zum Schutz der Bundesrepublik-Westdeutschen, denen nämlich die
Sowjetunion 12 Tage zuvor ein "nukleares Inferno" angedroht hatte. Immer wieder
sollen die deutschen Nachkriegs-Quasistaaten (BRD, BRÖ, DDR, BRD mit
Betritts-DDR) vom Deutschen Reich vor seinen vorgeblichen Schutzmächten
oder Freunden beschützt worden sein. Der Kalte Krieg bzw. der
Ost-West-Konflikt war in dieser Sicht eine Gaukelei zur Verschleierung des
eigentlichen Krieges, also des verdeckten Schwelkrieges des Deutschen Reichs
gegen die UNO-Hauptstaaten. Deren Gegenstrategie: Die Einbindung der
BRDeutschen in ihre Clubs, vor allem in die EU, den EURO, die
Einwanderungsgesellschaft, die Internationale Gemeinschaft ( = Menschheit minus
Schurkenstaaten einschl. Deutsches Reich) und die Globalisierung bzw. die Eine
Welt mit dem Pentagrammsymbol. Siehe Sowjetstern, RAF-Stern, Anarchistenstern,
Eurosterne, US-Sterne, Hotelsterne, Werbungssterne usw.: Immer das Pentagramm.
Das pentagonistische Symbol (Pentagon = Thron des sog.
Seelenfressergottes/Quetzalcoatl, von den aztekischen Schwarzmagiern geerbt)
selbst kann nichts dafür, es war ja auch mal der keltische Drudenfuß
mit ursprünglich guter Bedeutung als positiver geistiger
Kraftquelle.
Mit der Eine-Welt-Politik mit dem Idealbild der
zukünftigen "afroeurasischen Mischrasse" (so der erste
Karlspreisträger, Graf Coudenhove-Kalergi) korrelieren adäquat die
derzeitigen "Aufstände", "Widerstände", "Zivilcouragen" usw. der
vereinigten BRD-Kräfte, also der Gesamtbevölkerung oder
Gesamtgesellschaft ( = Einwohner minus Rechte) gegen die ihrem Wesen nach
erbittert feindlichen Fremdkörper wie völkische Rechte, deren "dumpfe
Parolen" und "Gewalttaten" als Teil-Ergebnisse dieser korrekten
Einbindungspolitik so genau verstanden wie gleichzeitig heftig geleugnet
werden, weil sie peinlich sind. Die schwachen Argumente für die
Multikultur und die Rassenmischung durch Migrationsförderung (die
unterschwellig propagiert wird, etwa in der Werbung und durch auffällig
unauffällige Rassenquoten bei TV-Gesichtern) werden durch die
propagandistische Ausbeutung rechten Schlägertums bei gleichzeitigem
Ignorieren hochkarätiger rechter Subkulturen im übrigen auch nicht
besser.
Zurück zum Jahre 1945. Das Deutsche Reich hat wohl auf
seine Ausgrenzung hin gekontert nach dem Motto: "Dann nutzen wir eben unsere
Ausgrenzung aus und arbeiten verdeckt, denn mit unserer weit überlegenen
Technik können wir die Erde auch so erobern, ohne daß es bemerkt
wird - außer ganz zum Schluß. So hat jeder seinen Willen: Die
Alliierten können sich als Sieger feiern, solange wir für unsere
unsichtbare Arbeit der Vorbereitung des Endsieges brauchen. Wenn wir für
Außerirdische gehalten werden, um so besser, dann geben wir uns selber
außerirdisch, das ist doch kostenlose Werbung für Respekt vor uns.
Wenn das Deutsche Reich für untergegangen erklärt wird, wunderbar,
dann stehen die "Sieger" als Lügner da, wenn wir wiederkommen. Das wiegt
auch jeden Aufwand an Propaganda auf, den wir uns also völlig sparen
können. Wenn wir dann irgendwann den Endkampf schaffen und den Endsieg,
ist es früh genug, offen zu erscheinen, um unsere Weltherrschaft zu
verkünden. Dabei wird dann die Gegenseite so dumm dastehen, wie sie es
verdient hat." So weit die zu befürchtenden Gedankengänge der
Reichsdeutschen: Die Gentlemen bitten zum Endkampf? Bleibt zu hoffen, daß
alles nur Gerüchte, Fälschungen und Verschwörungstheorien sind
und uns der Frieden erhalten bleibt. Denn sonst: Kasse.
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