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Infos von  www.das-gibts-doch-nicht.info
25.06.2002 Rainer Rupp Junge Welt
Medien auf Bush-Kurs
US-Presse wird auf Unterstützung des Kurses Washingtons eingeschworen
 
Mit offensichtlicher Genugtuung meldete am Montag die israelische Tageszeitung Ha’aretz, daß »der mächtige Nachrichtensender CNN im jüngsten Streit über seine anti-israelischen Vorurteile unterliegt«. Noch letzte Woche hatte CNN-Gründer Ted Turner die Operationen der israelischen Soldateska in den besetzten Palästinensergebieten als »staatlich sanktionierten Terrorismus« bezeichnet. Daraufhin hatte sich in den zionistischen Lobbys in den USA eine Welle der Empörung erhoben. Zugleich wurden in Israel Pläne bekannt, CNN einfach abzuschalten. Die Betreiberfirma des YES-Satelliten, über den das amerikanische Programm in Israel ausgestrahlt wird, wollte den Sender bereits vom Netz nehmen, als ein CNN-Vorstandsmitglied einen Blitzbesuch in Jerusalem machte, um die Wogen zu glätten.

Daraufhin begann CNN bereits am letzten Wochenende überraschend mit der Ausstrahlung einer bis dahin offensichtlich nicht vorgesehenen, fünfteiligen Serie über israelische Opfer palästinensischer Selbstmordattentäter. Die Serie ist so proisraelisch, daß sie selbst im Artikel der Ha´aretz als Promotion bzw. Public-Relations-Serie bezeichnet wird.

Von einer weitaus intensiveren Selbstzensur und Unterwerfung der »freien« amerikanischen Presse unter die propagandistischen »Erfordernisse« des »Kriegs gegen den Terror« der Bush-Regierung zeugen jüngste Entwicklungen in den USA, von denen die »Freelancer«, die »freien Mitarbeiter«, besonders hart betroffen sind. All jene, die sich dem Druck zur nationalistisch-stereotypen Berichterstattung nicht unterwerfen, müssen darauf gefaßt sein, daß ihre Arbeiten zurückgewiesen werden. Oder aber, im schlimmsten Fall, einfach gefeuert werden. Letzten Monat hatte sich Dan Rather, einer der wohl bekanntesten Fernsehmoderatoren Amerikas, mit einem Kommentar dazu einer heftigen Kontroverse ausgesetzt. Nachdem er gesagt hatte, daß der Patriotismus, der das Land überflutet, die Medien dazu verleiten würde, der politischen Führung Amerikas keine schwierigen Fragen mehr zu stellen, wurde er von allen Seiten angegriffen. Dabei hatte er eingestanden, daß er sich ebenfalls bereits solcher Selbstzensur schuldig gemach habe.

»Leser und Anzeigenkunden üben einen enormen Druck auf uns aus, damit wir am patriotischen Strang ziehen, so wie sie ihn definieren«, beschreibt Steve Benson, einer der führenden politischen Cartoonisten der USA, die Situation. Wütende Leser haben bereits wiederholt die Redaktionsstuben von Zeitungen gestürmt, die seine kritischen Zeichnungen über Bushs Terrorpolitik veröffentlichten. Clay Bennett, der bereits mit dem Pulitzerpreis, einer der begehrtesten Presseauszeichnungen, geehrt wurde, ist extrem besorgt, wie die Bush-Regierung im Rahmen ihres »Antiterrorkrieges« die Bürgerrechte ausgehöhlt hat. »Um die Ecke wartet bereits der Polizeistaat«, meinte er in einem Interview mit der britischen Zeitung The Independent. Mit den Worten: »Die Leute beschimpfen mich als Verräter, und sogar Morddrohungen habe ich bekommen«, bestätigte Benson die zunehmende Faschisierung der US-amerikanischen Gesellschaft. Zugleich hat Dennis Pluchinsky, ein hochrangiger Sicherheitsexperte der Bush-Regierung, den amerikanischen Medien vorgeworfen, sie würden in die Hände der Terroristen spielen, denn das, was sie täten, käme dem Tatbestand des Hochverrats gleich.

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Wenn Sie sich wegen irgendeiner Information ärgern, deswegen wütend oder frustriert werden bzw. Hass oder Wut auf entsprechende Personen bekommen, sind SIE selbst der einzige der diese Emotion in Form von Krankheiten zurückbekommt. Ihre Wut trifft niemals den anderen.
Einen Herrn Bush zum Beispiel interessiert es herzlich wenig, ob Sie sich über ihn ärgern.
Sie sind Schöpfer der Ereignisse die in Ihrem Leben eintreten, also seien Sie sich bewußt
wie Sie denken oder sprechen.