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The WTC Conspiracy XXVIII
Außer den
Geschäften mit Put-Option auf Airline-Aktien (siehe
Spur des Geldes und
Money Money Lavamat), deren beweiskräftige
Rückverfolgung in die Raubritterburgen des Bankensystems bis dato
unterblieben ist, ist nun ein weiterer Verdacht aufgetaucht, dass Vorauswissen
des WTC-Anschlags zu Finanzspekulationen in noch viel größerem
Ausmaß genutzt wurde.
Seit vergangener Woche arbeitet eine deutsche Firma
- der Spezialist für Datenrettung
Convar - im 24-Stunden Einsatz daran, einen Verdacht zu
erhärten (bzw. zu zustreuen), der alle bisherigen Hinweise über
Finanzspekulationen im Zusammenhang mit den Anschlägen in den Schatten
stellt. In den Stunden vor und während der Attacke wurde bei den im World
Trade Center angesiedelten Firmen ungewöhnlich viele
Kreditkarten-Transaktionen registriert, die den üblichen Umsatz an
normalen Dienstagvormittagen weit übersteigen. Die Rede ist von über
100 Millionen Dollar illegaler Transfers, die am 9. September über im WTC
stationierte Computer gelaufen sein sollen. Convar ist nun damit betraut, die
aus den Trümmern geborgene Hardware auf erhaltene Daten zu scannen und so
auf die Spur derjenigen zu gelangen, die möglicherweise hofften, dass
durch die Zerstörung der Zentralrechner alle Spuren ihrer Transaktionen
verwischt wurden.
"Natürlich ist es auch möglich, dass es
absolut legale Gründe für den ungewöhnlichen Umsatzanstieg
gibt", so Convar-Chef Peter Henschel, "es könnte sich ergeben, dass die
Amerikaner an diesem Dienstagmorgen einfach einkaufsverrückt waren, aber
bisher gibt es noch viele Transaktionen, die nicht zugeordnet werden
können." Nach seinen Angaben wurden der Firma bisher 32 Rechner
überstellt, auf denen jeweils bis zu 40 Gigabyte Daten gespeichert waren.
Zur großen
Überraschung der Datenretter gegenüber der
Agentur
Reuters "waren viele der Festplatten in so guter
Verfassung, das wir sämtliche Daten auslesen konnten". Obwohl die
Laufwerke von unter hohem Druck eingedrungenen Staub stark kontaminiert waren,
konnten die Daten zu 100 % gerettet werden.
Bedenkt man, dass von den acht Flugschreibern der
Unglücksmaschinen nach offiziellen Angaben sieben zerstört sein
sollen, klingt diese Aussage einer international renommierten
Datenrettungsfirma ziemlich sensationell. Wie kann es sein, dass stinknormale
Bürorechner im World Trade Center den Crash ohne jeden Schaden an ihrem
elektronischen Gedächtnis überleben, gegen Bombenexplosion und
Kerosionbrand geschützte, "unzerstörbare"
Flugschreiber aber nicht?
Der Verdacht, dass die Aufzeichnungen der "black
boxes" nicht wirklich zerstört sind, sondern zurückgehalten werden,
weil ihre Veröffentlichung die bis dato verbreitete Legende des
Tathergangs unterminieren würde, kann auf diesem Hintergrund nicht mehr
einfach als böswilliges Misstrauen abgetan werden. Jeder überlebende
WTC-Datenträger, der von Convar-Spezialisten in Pirmasens mit ihrer
speziellen Lasertechnik rekonstruiert wird, ist vielmehr ein Hinweis mehr
darauf, dass in Sachen Flugschreiber etwas verschleiert wird.
Spekulationen über eine "Controlled Demolition"
erhalten damit weiteren Auftrieb. Auch der Voice Recorder der in Pennsylvania
abgestürzten Maschine wird vom
FBI "noch" nicht frei gegeben. Die Angehörigen der
Opfer hatten das FBI darum gebeten, die Behörde aber geantwortet, dass man
das Band noch als Beweis benötige, die Angehörigen aus dem Horror
keinen Trost beziehen würden und die Stimmen kaum verstehbar seien.
Insofern darf man auch skeptisch sein, ob die
wiederbelebten Daten aus den WTC-Rechnern zur weiteren Aufklärung des
Falls beitragen. Selbst wenn wir annehmen, der Verdacht, dass über 100
Millionen Dollar illegal transferiert wurden, würde erhärtet und die
Rekonstruktion der Transfers führte zu den Hintermännern - dass dies
dann in polizeilichen Aktivitäten mündet, ist ähnlich
unwahrscheinlich wie die konsequente Weiterverfolgung der Spekulationen mit
Put-Optionen. Auch sie werden wohl an den "Offshore"-Grenzen der
Raubritterburgen der Kapitals enden. So wie die Recherchen des "San Francisco
Chronicle" vom 29. September (siehe
Controlled Demolition), nach denen ein Teil der
Optionsaufträge vor dem 11.9. über die "Alex Brown"- Bank abgewickelt
wurde, die der Deutschen Bank gehört und über ihren ehemaligen Leiter
eng mit den Geheimdeinsten verbunden ist. Ihr Direktor "Buzzy" Krongard wurde
nach der Übernahme durch die Frankfurter Großbank in die Leitung der
CIA berufen und ist seit März dort die offizielle Nr. 3. Aufgrund welcher
Qualifikation ein Banker zu einer Top-Position im Auslandsgeheimdienst
prädestiniert ist, lässt sich unschwer erraten: die inoffizielle
Außenpolitik - das Terror-, Waffen- und Drogengeschäft - kann ohne
diskrete Finanztransaktionen, vulgo: Geldwäsche, nicht bewerkstelligt
werden. Darüber hinaus gilt Krongard als einer der Förderer von
Investitionen in Software- und Hightech-Firmen zur Entwicklung
geheimdienstspezifischer Produkte.
Tom Flocco hat versucht, die engen Verbindungen von
Geheimdiensten, Banken, der Börsenaufsicht und die sich verschleppenden
bzw. ganz eingestellten Ermittlungen in diesem Fall zu recherchieren - und
stieß, wie zu erwarten, nicht auf neue konkrete Beweise und Spuren zu den
vorauswissenden Spekulanten. Sein
Report über die illegalen Aktivitäten von "Alex
Brown" - und die kürzliche Verurteilung des "Deutsche Bank"
Chefhändlers Kevin Ingram wegen Geldwäsche - spricht dennoch
Bände. So wie die nahezu unversehrten Festplatten aus dem
WTC-Gebäude... |