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Infos von  www.das-gibts-doch-nicht.info
  verfasst von Peter Ehret Mysteries
Gantenbrink-Schacht |

  | Einführung |

   Wer kennt sie nicht, die eindrucksvollen Pyramiden von Gizeh? Jahrtausende alt, faszinieren sie noch heute zahlreiche Menschen. Diese gewaltigen Bauwerke erscheinen uns wie Zeugen einer längst vergangenen Zeit und einer sehr hochentwickelten Kultur. Man sollte eigentlich meinen, dass so monumentale und unglaubliche Bauwerke wie die Pyramiden von Gizeh heute bis auf den letzten Stein bekannt, durchleuchtet und erforscht sind und in diesen riesigen Monumenten kein Geheimnis mehr auf uns wartet. Falls Sie das bisher vielleicht geglaubt haben, lieber Leser, dann müssen wir Ihnen leider mit einem Kopfschütteln entgegnen und Ihnen somit bedeuten, dass dies nicht der Fall ist. Es gibt noch Geheimnisse in und um den Pyramiden von Gizeh, noch längst nicht alle Rätsel um diese Bauwerke sind gelöst! Diese Rätsel wollen wir Ihnen hier näher bringen. Doch nicht nur die Rätsel allein, sondern auch an diese Rätsel anschließende Seltsamkeiten, die man bei genauerer Betrachtung durch aus unter die Kategorie "Verschwörungen" packen könnte. Ja, ich weiß, das Wort "Verschwörungen" gefällt Ihnen nicht, Sie denken, dass Sie jetzt sicherlich wieder eine mehr der berühmten Verschwörungstheorien zu hören bekommen, von bösen Verschwörern, welche es sich zum Ziel gemacht haben, die Weltherrschaft an sich zu reißen...nein, keine Angst, soweit wollen wir (zumindest diesmal ? ) gar nicht gehen; uns ist es wichtig, Ihnen zu zeigen, dass es selbst in so bekannten Bauwerken wie den Pyramiden von Gizeh noch einige ungelöste Rätsel gibt, die auf Ihre Aufklärung warten. Anschließend werden wir Sie dann noch auf diese "Seltsamkeiten" hinweisen, und dann werden Sie auch verstehen, warum wir oben das Wort "Verschwörungen" benutzt haben. Gehen Sie bitte unvoreingenommen an diese Rätsel heran und machen Sie sich bereit für eine Reise nach Ägypten zu den Pyramiden von Gizeh!

Die Pyramide und ihre Kammern


   Stellen Sie sich einmal vor, Sie stünden vor diesen Bauwerken, wie Sie vor Ihnen hoch in den ägyptischen Himmel ragen, als wollten sie Ihnen Furcht und Respekt vor einer ehemals weit entwickelten Kultur einflößen, als wollten sie Ihnen zeigen, dass die Menschen damals nicht nur Schafe gehütet haben. Staunend und mit weit geöffnetem Mund stünden Sie vor diesen riesigen und uralten Bauwerken und könnten es kaum erwarten, sich diese einmal von innen anzusehen. Vor allem die größte von ihnen, die Cheops-Pyramide mit ihren 137 Metern Höhe 1 (ursprünglich war sie sogar noch zehn Meter höher! 2) hat Sie in ihren Bann gezogen, es ist wohl das faszinierendste Bauwerk, das sie jemals in Ihrem Leben gesehen haben. Sie werden sich über diese Pyramide näher informieren und Sie nun endlich besuchen wollen. Sie werden erfahren, dass es in der Pyramide drei Kammern gibt, die „Königskammer“, die „Königinkammer“ und die „Unvollendete Kammer“, wobei sich letztere unter dem Monument befindet. Über die „Große Galerie“ gelangt man von der Königinkammer hinauf zur Königskammer 3. Ihren Namen hat die Königskammer daher, weil die Gräber arabischer Männer flach gedeckt waren, was bei der Königskammer der Fall ist, wobei die Königinkammer ein Giebeldach hat, so wie es bei den Gräbern arabischer Frauen üblich war 4. Jedoch muss an dieser Stelle betont werden, dass in der Königskammer niemals eine Mumie gefunden wurde 5. Zwar gibt es in der Königskammer einen Sarkophag, in diesem lag jedoch nie ein toter Pharao 6. Gleiches gilt für die Königinkammer 7. Nicht so leicht verständlich ist die sogenannte „Dreikammertheorie“ von dem Direktor des DAI (Deutsches Archäologisches Institut) in Kairo, Professor Dr. Rainer Stadelmann. Er wertet nur die Königskammer, die Königinkammer und die Unvollendete Kammer als Kammern in der Cheops-Pyramide 8. Das Volumen des heute bekannten Hohlraums (also die drei Kammern, ihre Zugänge und die Große Galerie) beträgt ungefähr 2000 Kubikmeter. Von diesen 2000 Kubikmetern macht die Große Galerie allein 1800 Kubikmeter aus 9. Aber sie wird dennoch nicht als Kammer gewertet!

Die „Luftschächte“


   Wie dem auch sei, von den beiden Hauptkammern, der Königs- und der Königinkammer führen jeweils zwei dünne Schächte in entgegengesetzte Richtung weg 10, wobei sich die Schachtöffnungen auf der selben Höhe, auf welcher der Eingangstollen endet, gegenüberliegen 11. Entdeckt hatte sie der Forscher Wayman Dixon im Jahre 1872 wohl eher zufällig, als er die Wände der Hauptkammern abklopfte, um mögliche Hohlräume durch Klangunterschiede festzustellen. Er fand dabei in jeder Kammer zwei sich gegenüberliegende versiegelte Schächte. Die Seitenlänge der Öffnungen dieser Schächte beträgt ca. 20 Zentimeter. Um ihre Länge festzustellen, zündete Dixon damals vor beiden Schachtöffnungen in der Königinkammer ein kleines Feuer an und beobachtete den Rauch. Während er im nördlichen Schacht stecken blieb, verschwand er im südlichen Schacht sehr schnell, was bedeutete, dass der südliche Schachte sehr viel länger als der nördliche Schacht sein musste 12. Wie stehen die Archäologen denn zu diesen Schächten? Man denkt hier an „Seelenschächte“ (damit die Seele des Pharaos nach seinem Tod in den Himmel steigen konnte), „Modellkorridore“, „Mündungen von Belüftungsschächten“ oder ganz einfach „Luftschächte“. „Luftschächte“ können es auf jeden Fall nicht sein, weil die Schachtöffnungen ja, wie wir gerade eben schon erfahren haben, erst 1872 von Wayman Dixon aus den Wänden gebrochen wurden, die Öffnungen vorher also zu waren! Außerdem ist es aufgrund der geringen Größe der Luftschächte (ihre Seitenlänge beträgt ja gerade mal 20 Zentimeter) sehr unwahrscheinlich, dass die Luftschächte während des Pyramidenbaus oder danach herausgemeißelt wurden, dafür sind die Öffnungen wie gesagt zu klein. Die Schächte müssen also von Anfang an zur Planung der Pyramide gehört haben. Außerdem gehen die Schächte, welche von der Königinkammer wegführen, nicht wie jene bei der Königskammer schräg nach oben, sondern führen zuerst horizontal in die Wand hinein und dann beginnt eine Steigung von 40 Grad 13. Und „Seelenschächte“ oder „Modellkorridore“? Eine Antwort auf diese Frage finden wir, wenn wir uns einmal die Entdeckungen des deutschen Ingenieurs Rudolf Gantenbrink genauer ansehen. Er war es, der eine sensationelle Entdeckung in der Cheops-Pyramide machte und aufgrund seiner Entdeckungen können wir die Frage, ob es sich bei diesen Schächten um „Seelenschächte“ oder „Modellkorridore“ handeln könnte, mit einem klaren „NEIN!“ beantworten. Und jetzt steuern wir auch schon langsam auf die Antwort einer Frage zu, die Sie sich beim Lesen dieses Berichts wahrscheinlich schon (wenn ja, dann auch zurecht!) gestellt haben. Denn was ist denn nun so besonderes an diesen Schächten?

Rudolf Gantenbrink und die Pyramiden


   Fangen wir am besten ganz langsam an bei einem Ingenieur, welcher von den riesigen Pyramiden begeistert war und diese Begeisterung mit seiner Ingenieurskunst verbinden wollte. Er machte sich 1992 daran, den südlichen unteren Schacht, jener Schacht, in welchem der Rauch des kleines Feuers, das Wayman Dixon 1872 vor der Schachtöffnung angezündet hatte, so schnell verschwand, mit einem Robotergerät zu erkunden. Mit seinen Robotern war er bereits in der Ölindustrie sehr erfolgreich gewesen und wollte Begeisterung und Beruf miteinander verbinden, um einen frischen Wind in die Archäologie zu bringen. Gantenbrink wurde von der Aufgabe gereizt, alte Rätsel mit zeitgemäßen Methoden zu lösen. 14 In Erich von Dänikens „Der Jüngste Tag hat längst begonnen“ zitiert der Autor Rudolf Gantenbrink, als er von dem Radio- und Fersehjournalisten Torsten Sasse aus Berlin nach seinen Beweggründen für den Vorstoß in die Pyramide befragt wurde: „Die ganze Geschichte begann, als ich während des Golfkrieges in Ägypten weilte. Ich hatte Herrn Professor Stadelmann vorgeschlagen, ob man sich nicht mal diese Luftschächte – sie hießen ja damals noch Luftschächte – näher anschauen sollte, weil wir mittlerweile nämlich eine Technologie besitzen, die derartiges ermöglicht. Und es handelt sich wirklich um die letzten unerforschten Bereiche in der Cheops- Pyramide. Wir haben dann 1992 eine Lüftungsanlage in diese Pyramide eingebaut, haben die oberen Schächte mit einer Videokamera untersucht und haben auch nach möglichen Auslässen der unteren Schächte geschaut. Dabei stellten wir bereits 1992 definitiv fest, dass diese Schächte irgendwo rauskommen. Dabei blieb natürlich auch die Frage offen: Wo und wie enden die unteren Schächte? Das war der Ausgangspunkt der ganzen Untersuchung.[...]“

Upuaut, ein technisches Meisterwerk


   Er entwickelte in langer Arbeit ein feinmechanisches Meisterwerk. 15 Dieses Meisterwerk war ein gerade mal 6 Kilogramm schweres und 37 Zentimeter langes Raupenfahrzeug, welches von sieben unabhängigen Elektromotoren angetrieben wird, deren Mikroprozessoren ferngesteuert werden. An der Vorderseite des Geräts befinden sich zwei kleine Halogenscheinwerfer, eine schwenk- und kippbare Minivideokamera vom Typ Sony CCD 16 und ein Laser-Leitsystem 17. Alle vom Roboter gesendeten Bilder erschienen dann auf einem Monitor, der während der Unternehmung zusammen mit der Bedienungselektronik auf einem von Gantenbrink aus zwei Blöcken und Brettern improvisierten Tisch in der Königinkammer stand 18. Die Zuglast des Roboters beträgt trotz der leichten Bauweise aus Flugzeug- Aluminium maximal 40 Kilogramm dank der speziell gefertigten Gummiraupen, welche sowohl am Boden als auch an der Decke Halt finden 19. Dieses kleine Wunderwerk bekam auch einen Namen. Es wurde „Upuaut“ getauft, nach einem hundsgestaltigen altägyptischen Gott „Upuaut“, was zu deutsch „Öffner der Wege“ bedeutet 20. Über elektrische Spezialkabel konnte der Roboter an den Ausgangpunkt zurückbeordert werden. Rudolf Gantenbrink hatte das Objekt in monatelanger Arbeit eigenhändig gebaut, wobei über 400 000 DM von ihm in die Konstruktion dieses Geräts investiert worden waren. Technische Unterstützunh erhielt der Ingenieur von der Schweizer Firma ESCAP in Genf (Spezialmotoren), von der HILTI AG in Vaduz (Bohrtechnik) und von der Firma GORE in München (Spezialkabel)

Der erste Versuch


   Im Jahre 1992 erkundete Upuaut das erste Mal den unteren südlichen Schacht in der Cheops-Pyramide. Leider geriet er nach knapp zehn Metern an einen bevorstehenden Stein und kam nicht mehr weiter. Also musste alles noch mal neu durchdacht werden. 22 Jedoch installierte der deutsche Ingenieur in der Pyramide ein wirksames Lüftungssystem, welches die Luftfeuchtigkeit in der Pyramide schon bei einem Drittel seiner Leistung von fast achtzig auf dreiundfünfzig Prozent reduzierte. Der weiter oben schon erwähnte damalige Direktor des DAI, Professor Rainer Stadelmann drängte Rudolf Gantenbrink dazu, ein Statement zu verfassen. Jedoch wurde die Konferenz am Morgen vor Gantenbrinks Abreise abgesagt 23, und der Ingenieur erfuhr nie, warum. Gantenbrink verließ das Land, wie ihn Andreas von Rétyi in seinem Werk „Die Stargate-Verschwörung“ zitiert „verwirrt und enttäuscht“. Wie Sie noch sehen werden, war das noch lange nicht die einzigste Enttäuschung, die Rudolf Gantenbrink im Zusammenhang mit dem DAI erfahren sollte. Zwar unterstützte das DAI Rudolf Gantenbrink in seinem Projekt und stellte ihm auch einen aktiven Mitarbeiter, Ulrich Kapp, zur Seite, ja, ohne das DAI hätte Rudolf Gantenbrink seine Forschungen in der Großen Pyramide gar nicht durchführen können, denn nur wer den ägyptischen Behörden eine Empfehlung von einem anerkannten archäologischen Institut in Kairo vorlegen kann, bekommt auch die Erlaubnis, in den Pyramiden oder anderen archäologischen Stätten zu forschen 24, aber das DAI wird uns später noch in einem ganz anderen Licht begegnen. Übrigens stellte Rudolf Gantenbrink mit seinem Team einige Vermessungen in der Großen Pyramide an und fand seltsamerweise heraus, dass zwölf von vierzehn Messungen, welche in einem italienischen Fachbuch verzeichnet und von ihm für seine Computer-Berechnungen verwendet worden waren, nicht stimmten! 25 Andreas von Rétyi fühlt sich hier an eine bewährte Methode zur Verwirrung, als Deutschland noch geteilt war, erinnert. Auf alten DDR- Karten, auf welchen Gebiete, die sich in Grenznähe befanden, verzeichnet waren, hatte man sich, wie Andreas von Rétyi in der „Stargate-Verschwörung“ schreibt „tatsächlich verzeichnet“, denn vieles stimmte auf diesen Karten nicht. Das war aber auch die Absicht von den Planern des Ostens, weil man Republik-Flüchtige, welche sich auf die Karten verließen, einige Hindernisse bereiten wollte. Verfuhr man bei den Vermessungen in der Pyramide genauso? Fast könnte man es meinen! Doch jetzt erst einmal weiter im Text. Aber so viel sei schon mal gesagt: Das waren noch längst nicht alle Seltsamkeiten, mit denen Rudolf Gantenbrink konfrontiert wurde. Im Dezember 1992 reiste Rudolf Gantenbrink noch einmal nach Ägypten, um den „Chef der Pyramiden“, Dr. Zahi Hawass und Professor Dr. Rainer Stadelmann den neuen Roboter vorzustellen und einige Ergebnisse zu zeigen. Dann, im März 1993 kam der Ingenieur mit einem noch einmal modifizierten Roboter und einem kleinen Zusatzgerät zur Messung des Neigungswinkels im Schacht nach Kairo. Dr. Hawass war wie vereinbart da, jedoch war Professor Dr. Rainer Stadelmann, welcher ebenfalls erwartet wurde, nicht auffindbar! Und auch während der ganzen Aktion in der Königinkammer ließ er sich nur einmal kurz in der Pyramide blicken! Seltsam oder nicht?! 26

Das Abenteuer beginnt!


   Stadelmann hin oder her, Upuaut hatte sich am 18. März nach mehreren Rückschlägen dreiundfünfzig Meter in den Schacht vorgearbeitet und immer noch war kein Ende in Sicht! 27 Dr. Zahi Hawass war von den Ergebnissen begeistert. Doch am nächsten Tag wurde plötzlich Gantenbrinks wertvollster Helfer ohne jede Vorwarnung abgezogen. Ulrich Kapp vom DAI wurde nach Oberägypten beordert! Und niemand erklärte dem Team, warum. 28 Seltsam oder nicht?! Die Bilder, die die Roboterkamera machte, erschienen auf dem Monitor, der auf dem aufgestellten Tisch in der Königinkammer stand. Die Bildsequenzen wurden von einem Videogerät auf Band festgehalten.

   22. März 1993: Upaut kriecht weiter den Schacht hinauf. Das dünne Spezialkabel wird von einem Mitarbeiter sacht in den Schacht geschoben, während Rudolf Gantenbrink die kleinen Steuerhebel des Roboters „mit angespannter Konzentration“ bedient. 29 Je weiter sich Upuaut in den Schacht bewegt, desto glätter werden die Wände! Die Qualität der Bearbeitung der Wände nimmt also zu, je tiefer es in den Schacht hineingeht! 30 Das Team steht unter Zeitdruck, da die ägyptische Altertumsverwaltung beabsichtigt, ausgerechnet heute die Suche abzubrechen, da zu viele Reisebüros reklamierten, weil sie ihre Touristen nicht in die Pyramide führen konnten und der Altertumsverwaltung entgehen natürlich auch Einnahmen. Upuaut kriecht weiter den Schacht hinauf. Auf der Fahrt, die immer weiter in den Schacht hineinführt, überwindet der Roboter Sandanhäufungen und manövriert sich geschickt über Bruchstücke, welche von der Decke gefallen waren. Doch dann, als sich Upuaut schon sechzig Meter im Schacht befindet, stößt er auf das Unerwartete, auf das Unglaubliche. 31

Die Sensation


   Am Boden liegt ein abgebrochenes Metallstück. Und kurz darauf, genau um 11.05 Uhr am 22. März 1993 erfasst die Roboterkamera im südlichen unteren Schacht in der Cheops-Pyramide eine Sensation: Eine den Schacht verriegelnde Steintüre kommt im Scheinwerferlicht zum Vorschein! Damit hatte keiner gerechnet. Tief in einem Schacht in der großen Pyramide befindet sich eine Schiebetüre, ein „Verschlusselement“! Um einen „Seelenschacht“ oder „Modellkorridor“ kann es sich bei dem südlichen unteren Schacht nicht handeln! Sonst wäre der Schacht doch nicht verriegelt! Was in aller Welt verbirgt sich hinter dieser Tür?... Sie sehen, es gibt noch Geheimnisse in den Pyramiden von Gizeh und es ist noch nicht alles erforscht und bekannt! Am oberen Ende der Tür befinden sich zwei kleine Metallverstrebungen, von der die linke teilweise abgebrochen ist. Rudolf Gantenbrink steuerte den Roboter auf die Türe zu und zielte mit dem Laserstrahl mit einem Durchmesser von fünf Millimetern auf die untere Kante. Der rote Laserstrahl verschwand hinter der Türkante. Also liegt die Tür nicht fest am Boden auf. Am rechten unteren Eck fehlt ein kleines Stück des Gesteins. Die Roboterkamera erfasste dunklen Staub, welcher anscheinend im Laufe der Jahrtausende aus dieser winzigen Öffnung herausgeweht worden war. 32 Der Standort dieser Tür wurde von Michael Haase, einem Mathematiker aus Berlin bestimmt. Sie befindet sich in der Südseite der Pyramide, auf einer Höhe von etwa 59 Metern über dem Grund, zwischen der 74. und 75. Steinlage. Wenn der Schacht, der von der Tür abgeblockt wird, im selben Neigungswinkel weiterlaufen würde, dann müsste er auf einer Höhe von 68 Metern die Außenwand der Pyramide erreichen. Der horizontale Abstand zwischen der Tür und der Außenwand beträgt ca. 18 Meter. Rudolf Gantenbrink hat die südliche Außenwand der Pyramide bestiegen und untersucht. Aber dort ist keinerlei Austrittsöffnung des Schachtes erkennbar. 33 Was verbirgt sich also hinter dieser Tür? Bevor wir uns näher mit dieser Frage beschäftigen, wollen wir doch einmal einen Blick auf die Reaktion der Ägyptologen auf diese Jahrhundertentdeckung werfen. Sie muss doch euphorisch gewesen sein. Eigentlich müsste die Königinkammer, nachdem man vor Erstaunen offenen Mund wieder zu gekriegt hat, mit lautem Beifall und faszinierendem Stöhnen erfüllt sein. Eigentlich müsste Rudolf Gantenbrink doch so etwas wie der „Öffner der Wege in Menschengestalt“ für die Archäologen sein. Was sagten sie denn zu dieser Entdeckung?

Verwirrung


   Bis auf die oben aufgeführten kleinen Seltsamkeiten schien nach der Entdeckung am 22. März 1993 alles noch im Grünen Bereich. Professor Dr. Rainer Stadelmann und Dr. Zahi Hawass waren über die Entdeckungen von Rudolf Gantenbrink hocherfreut. Professor Dr. Rainer Stadelmann schlug Rudolf Gantenbrink vor, eine Presse-Erklärung vorzubereiten und Dr. Zahi Hawass wollte den Kulturminister informieren. 34 Am nächsten Tag, am 23. März 1993, an dem Upuaut die Steintüre im Schacht genauer inspizieren soll, sind zahlreiche Zeugen anwesend, jedoch niemand vom DAI. Hmm... Am 24. Mai rät Herr Stadelmann dem Ingenieur, den Pressetext noch einmal neu zu überarbeiten. Am nächsten Tag bekommt Professor Stadelmann die Neufassung vorgelegt. Jedoch ist er immer noch nicht zufrieden. Rudolf Gantenbrink fällt die ungewöhnliche Nervosität und Besorgnis des Professors auf. Am 26. Mai liefert Rudolf Gantenbrink wieder eine Neufassung ab: Wieder ist er nicht zufrieden! Die noch einmal überarbeitete Neufassung am 27. Mai passt dem Professor immer noch nicht! Ja, wie viele denn noch?! Schließlich rät Professor Stadelmann, dass man doch besser bis Mai gar nichts veröffentlichen oder am besten bis November warten sollte, wenn voraussichtlich die folgende Forschungs-Kampagne beginnen sollte. Rudolf Gantenbrink reicht es nun endgültig. Er kündigt die Zusammenarbeit mit dem DAI-Direktor auf und fliegt verärgert nach Deutschland zurück. 35

„Da ist nichts hinter dieser Türe!“


   Die Öffentlichkeit hätte wahrscheinlich bis heute noch nichts von dieser Jahrhundertentdeckung in der großen Pyramide erfahren, wenn Rudolf Gantenbrink nicht einigen Fachleuten eine Kopie des Videos, welches der Roboter in der Pyramide aufgenommen hatte, gezeigt hätte. Die britische Presse bekam dann davon Wind und veröffentlichte erst zwei Wochen nach der sensationellen Entdeckung eine winzige Mitteilung mit der Überschrift „Portcullis Blocks Robot in Pyramid (Roboter in Pyramide blockiert). Als die Meldung über Fax Kairo erreichte, geschah etwas fast genauso Unglaubliches wie die Entdeckung der den Schacht blockierenden Steintüre in der Pyramide. Das DAI in Kairo dementierte die Meldung! Institutssprecherin Christel Egorov der Nachrichtenagentur Reuter erklärte zu der Idee, dass sich hinter der Steintüre eine weitere Kammer befinden könnte: „Das ist vollkommener Quatsch!“ Es handele sich, so Egorov, bei den gefundenen Stollen nur um Luftschächte und der Miniroboter sei nur eingesetzt worden, um die Feuchtigkeit zu messen. Außerdem sei bekannt, dass es in der Pyramide keine weiteren Kammern gibt. 36 Dieses Statement ist nicht nur Schwachsinn, weil der Roboter gar kein Gerät zur Messung von Feuchtigkeit an Bord hatte 37, sondern auch, weil niemand hundertprozentig sagen kann, dass es keine weiteren Kammern in der Pyramide gibt. Forschungen, auf die wir später noch einmal zurückkommen werden, lieferten sogar Hinweise für die Existenz weiterer Kammern in der Großen Pyramide. Auch die Tatsache, dass der Laserstrahl unter der den Schacht blockierenden Steintüre verschwand, ist ein Hinweis darauf, dass es sehr wohl möglich ist, und wir wollen hier deutlichst betonen, dass wir „möglich“ und nicht „sicher“ gesagt haben, dass sich hinter der Steintüre eine weitere Kammer befindet. Doch Stadelmann & Co wissen das natürlich besser. Der Ägyptologe Dr. Günter Dreyer sagte dazu: „Da ist nichts hinter dieser Türe. Es ist alles Einbildung.“ 38

Unterstellungen...


   Es scheint, als wollte man die Sensation so klein halten wie möglich. Doch was man Rudolf Gantenbrink dann noch in einer Meldung der Deutschen Presseagentur (dpa) unterstellte, ist, anders kann man es nicht mehr sagen, eine ganz schöne Schweinerei. Der Journalist Jörg Fischer schreibt in dieser Meldung vom 27. Juni 1994: „Wie seit Jahrtausenden bieten die gigantischen Pyramiden von Gizeh Anlass für geheimnisumwitterte, mystische Phantasien... Ausgelöst wurde die Debatte vor einem Jahr... Der Roboterexperte Rudolf Gantenbrink aus München gab die Entdeckung eigenmächtig an die Presse und äußerte die Vermutung, hinter der Türe befinde sich eine Grabkammer: Eine deutsche Boulevardzeitung entdeckte bereits die Asche des Pharaos und einen Goldschatz, erinnert sich DAI-Leiter Professor Rainer Stadelmann an den, wie er sagt, vielen Unsinn, der geschrieben wurde.“ 39 Erstens hat Rudolf Gantenbrink die Entdeckung nicht eigenmächtig an die Presse gegeben, sondern die Journalisten kamen zu ihm, nachdem britische Wissenschaftler von der Sache Wind bekommen haben 40 und zweitens äußerte Gantenbrink niemals, wie Erich von Däniken in „Der Jüngste Tag hat längst begonnen“ schreibt, die Vermutung, dass sich hinter der Türe einer Kammer befinde. Vielmehr vertrete Gantenbrink die Meinung, dass man nicht wisse, ob sich hinter dieser Steintüre in dem entdeckten Schacht überhaupt etwas befinde. Was wird dem Ingenieur da eigentlich unterstellt? Rudolf Gantenbrink wird als sensationsgieriger, unseriöser Spekulant dargestellt, welcher nichts anderes im Sinn hat, als um seine Entdeckungen viel Wind zu machen, sie „eigenmächtig an die Presse zu geben“, dann „die Vermutung zu äußern“, dass sich hinter der Steintüre eine Kammer befinde und letztendlich wieder Anlass für „geheimnisumwitterte, mystische Phantasien“ zu geben. Die breite Masse glaubt dann wieder dem guten, erfahrenen Professor, welcher ja ein mit beiden Beinen auf dem Boden stehender Mensch ist und nichts für solche Spekulationen übrig hat. Und um Rudolf Gantenbrink noch den Rest zu geben, erinnert sich Herr Stadelmann an „vielen Unsinn“, der geschrieben wurde, zum Beispiel dass eine deutsche Boulevardzeitung bereits die Asche des Pharaos und einen Goldschatz entdeckt haben will. Letztendlich erscheint Rudolf Gantenbrink dem Leser als spekulativer Pseudoarchäologe, der mit einer deutschen, Unsinn schreibenden Boulevardzeitung gleichzusetzen ist. Dem gegenüber steht dann der erfahrene, allwissende, bodenständige Professor mit seinem grauen Bart, seinem weißen Laborkittel und Brille, der über all die Spekulationen nur den kopf schütteln kann. Verstehen Sie jetzt, warum wir diese Meldung weiter oben als „Schweinerei“ bezeichnet haben? Der deutsche, geniale Ingenieur, welcher der Archäologie einen nahezu heldenhaften Dienst geleistet hat, wird hier mit einem deutschen, unseriösen Boulevardblatt gleichgesetzt. Eine Frechheit ohnegleichen! Und diese dpa- Meldung ging in alle Welt und wurde von vielen Zeitungen übernommen. Somit war die Entdeckung des Rudolf Gantenbrink nun endgültig entschärft. Erich von Däniken schreibt hierzu in „Der Jüngste Tag hat längst begonnen“: „Die Menschen sollten glauben, Gantenbrink veröffentliche unwissenschaftliche Vermutungen. Dies wieder rum habe die ägyptische Regierung derart verärgert, dass die weitere Erforschung der Pyramidenschächte nun unmöglich geworden sei. Eine abenteuerliche Verdrehung des Sachverhaltes.“ Unserer Meinung nach ist das, um ehrlich zu sein, eine ganz schöne Frechheit vom DAI! Da investiert ein kompetenter Ingenieur 400 000 DM in ein Projekt, mit dem er der Archäologie helfen will, er entwickelt in monatelanger Präzisionsarbeit ein kleines technisches Wunderwerk, mit diesem führt er wichtigste archäologische Untersuchungen durch, die die zuständigen Ägyptologen eigentlich schon längst hätten durchführen können (die Frage ist nur, ob sie dazu ebenso Blut und Wasser für die Entwicklung eines für diese Untersuchungen geeigneten Fahrzeuges geschwitzt hätten wie Rudolf Gantenbrink) und kommt dabei zu umwerfenden Untersuchungen, welche von unheimlich großer archäologischer Bedeutung sind und mit denen keiner gerechnet hatte, und der Dank der Ägyptologen des DAI besteht einzig und allein darin, zu verhindern, dass etwas über diesen großartigen Fund an die Öffentlichkeit gelangt und den ruhmwürdigen Entdecker mit ständigen Vorschlägen zur Neufassung seiner Presseerklärung beinahe zur Weisglut zu treiben! Man kann es drehen und wenden wie man will, Rudolf Gantenbrink wurde zurückgebremst, man hat ihn von den Pyramiden weggeekelt, man wollte ihm offenbar zeigen, dass er seine Nase nicht zu tief in die Pyramidenschächte hineinstecken sollte. Hier soll niemandem etwas unterstellt werden, hier sollen auch keine Verschwörungstheorien um das DAI gesponnen werden, nein, hier soll die Undankbarkeit einer archäologischen Institution aufgezeigt werden! Das ist genauso wie wenn man seinem Nachbar die Straße kehrt und dafür eine Ohrfeige bekommt! Warum wollen die Archäologen des DAI nicht, dass zu viel über diese neue Entdeckung bekannt wird? Wir sind wirklich keine Verschwörungstheoretiker, aber wer sich so verhält, wie Professor Stadelmann & Co es in diesem Fall getan haben, der hat etwas zu verbergen. Möglicherweise fühlten die Ägyptologen sich auch noch gepeinigt, denn ihre gängige Theorie der Luft- oder Seelenschächte funktioniert hier nicht mehr. Vielleicht fällt es ihnen auch noch schwer, Fehler zuzugeben und vielleicht fällt es Herr Stadelmann besonders schwer, in der Großen Pyramide mehr als drei Kammern zu vermuten. Das, was aus dieser Jahrhundertentdeckung gemacht wurde, ist nicht nur enttäuschend, sondern auch ärgerlich: Das ist nichts anderes als verhinderte Wissenschaft!

Gibt es noch verborgene Kammern in der Großen Pyramide?


   Doch das Kaltstellen von Rudolf Gantenbrink ist kein Einzelfall von verhinderter Wissenschaft um die Großen Pyramiden von Gizeh. Viele wichtige Forschungen an der Großen Pyramide, welche verblüffende Ergebnisse erbrachten, wurden heruntergeredet, wurden zurückgebremst. Und im Zusammenhang mit einer möglichen Kammer hinter der Gantenbrink-Tür sollen diese anderen Fälle in diesem Bericht ebenfalls nicht unerwähnt bleiben. Im Jahre 1986 machten sich die zwei französischen Architekten Jean-Patrice Dormion und Gilles Goidin daran, mit ihren elektronischen Detektoren nach neuen Hohlräumen in der Cheopspyramide zu suchen. Und tatsächlich konnten die beiden Architekten diverse Hohlräume in der Cheopspyramide entdecken. 41 Und wie reagierte man auf der Seite der Ägyptologen? Man tat diese für die Archäologie hoch interessanten Messversuche als Werbegag der französischen Elektrizitätsgesellschaft ab, nur weil diese unter den Sponsoren für dieses Projekt vertreten war! 42 Eine geschickte Art und Weise, diese archäologisch wichtigen Daten herunter zu reden! Als nächstes wagten ein japanisches Wissenschaftlerteam von der Waseda-Universität in Tokio den Versuch, die Sturheit der Ägyptologen zu durchbrechen. Mit modernsten elektronischen Geräten durchleuchteten die Wissenschaftler sowohl das Innere der Pyramide als auch das gesamte Umfeld, hinunter bis zum Sphinx. Man fand eindeutige Hinweise auf ein ganzes Labyrinth von Gängen und Hohlräumen in der Großen Pyramide! Die Resultate stellten die an der Arbeit beteiligten Professoren in einem blitzsauberen wissenschaftlichen Bericht vor. 43 Und die Reaktion der Ägyptologen? Sie können es sicher schon erahnen, lieber Leser, diesmal soll es sich um eine Werbeaktion der japanischen Elektroindustrie gehandelt haben. 44 Und wie Andreas von Rétyi in der „Stargate-Verschwörung“ schreibt, scheute man sogar nicht davor, von „Pseudowissenschaft“ zu sprechen! Ja, wer betreibt den hier Pseudowissenschaft?! Die japanischen Wissenschaftler, welche mit modernster Technik Hinweise auf ein Labyrinth von Gängen und Kammern in der Großen Pyramide finden konnten, oder die Ägyptologen, welche ohne diesen Hinweisen nachzugehen, an ihren, seit der Entdeckung dieser Hinweise, möglicherweise überholten Ansichten festhalten? Warum sind die Ägyptologen nicht den Hinweisen, die Wissenschaftler geliefert haben, nachgegangen? Eigentlich wäre es hier richtig, das Verhalten der Ägyptologen als besserwisserisch und pseudowissenschaftlich zu bezeichnen!

Wie alt ist der Sphinx wirklich?


   Aber das waren bei weitem nicht die einzigen verhinderten Wissenschaften auf dem Gizeh-Plateau. Der nächste, der die Peitsche der Ägyptologen zu spüren bekommen sollte, war der Geologe Dr. Robert M. Schoch, von der Universität Boston, Abteilung College of Basic Studies, welcher zusammen mit anderen Wissenschaftlern 1992 geologische Messungen und Analysen an dem Sphinx durchführte. Es wurden „seismische Bojen“ in den Boden gepflanzt. Anschließend wurden Schallwellen erzeugt, wodurch ein Blick unter die Oberfläche ermöglicht wurde, eine im Alltag der Geowissenschaft bewährte Methode. Die Messdaten wurden von Computern verarbeitet, welche lange Streifen von Zeichnungen ausspuckten, die den Grundriss des Sphinx wiedergaben. In einer Tiefe von 2,4 Metern fanden sich noch Verwitterungsspuren, welche an der Rückseite fehlten. An der Rückseite waren aber lange nach dem Bau des Sphinx Reparaturen ausgeführt worden. Pharao Thutmosis IV. hatte zu seiner Zeit nämlich den Sphinx aus dem Sand graben und reparieren lassen. Aus den geologischen Messungen und chemischen Analysen konnte man schließen, dass die starken Verwitterungsspuren von einer langen Regenperiode herrührten, welche es zu der Zeit des Pharaos Chephren (2520-2494 v. Chr.), dem angeblichen Erbauer des Sphinx, gar nicht gab. Dass der Pharao Chephren heute als Erbauer der Pyramide angesehen wird, resultiert aus dem Fund einer abgebröckelten Kartusche, auf der sich gerade noch der Name „Chephren“ entziffern lässt. Dieser Name stammt jedoch nicht, wie man es vielleicht erwarten würde, vom Sphinx selbst, sondern von einer Stele des Pharaos Thutmosis IV., welcher jedoch über tausend Jahre nach Chephren, 1401-1391 v. Chr., regierte. Mal von diesem ziemlich mageren „Beweisstück“ abgesehen, sprachen die Messdaten eine ganze andere Sprache. Die Verwitterungsspuren lassen sich ähnlich wie Jahresringe datieren, und zwar auf mindestens 7000 v. Chr.! 45 Und was sagten die Ägyptologen dazu? Der Archäologe Mark Lehner von der Universität Chicago bezeichnete auf einem Kongress in Boston Dr. Robert Schoch als Pseudowissenschaftler! 46 „Wenn der Sphinx tatsächlich so als sein sollte, müsste es zu jener Zeit auch eine Kultur gegeben haben, die ein derartiges Kunstwerk errichten konnte. Damals aber waren die Menschen nur Jäger und Sammler – also konnten sie auch keinen Sphinx errichten.“, so Lehner. 47 Aber die Messdaten zeigen doch, dass sie das anscheinend doch konnten! Erich von Däniken schreibt hierzu in „Der Jüngste Tag hat längst begonnen“: „Und immer wieder, wenn vernünftige Argumente nicht mehr ausreichen, greifen in die Enge getriebene Menschen in die Schmutzkiste. Sie haben Angst, etwas zu verlieren. Genauso ging es in der Debatte des Archäologen Dr. Mark Lehner gegen den Geologen Dr. Robert Schoch zu.“ Dr. Mark Lehner warf Dr. Robert Schoch außerdem noch eine „suspekte Glaubwürdigkeit“ zu. Ja, warum das denn? Weil einer der Sponsoren für Schochs geologische Untersuchungen, John Antony West war und dieser hatte, wie Erich von Däniken in „Der Jüngste Tag hat längst begonnen“ schreibt, „zwei Todsünden begangen“. Zum einen war er kein Wissenschaftler und zum anderen hatte er schon Bücher veröffentlicht, in welchen er eine Zivilisation, die älter ist als die bekannte, für möglich hielt. Das passt einem Archäologen natürlich gar nicht in den Kram. Doch abgesehen davon war Dr. Robert M. Schoch bei weitem nicht der einzige Geologe auf dem Gizeh-Plateau. Im Team befanden sich auch Dr. Thomas L. Dobecki, zwei weitere Geologen, ein Architekt und ein Ozeanograph. Deren Überzeugung, dass die untersten Teile des Sphinx eindeutige „Wasserkanäle“ enthalten würden, wie sie sich nur über einen längeren Zeitraum ins Gestein fräßen, wurde von niemandem beachtet. 48 Der Rest wurde Dr. Robert Schoch noch durch den weiter oben schon erwähnten „Chef der Pyramiden“, Dr. Zahi Hawass gegeben. Er bezeichnete die aus der gesamten Untersuchung geschlossenen Schlüsse als „amerikanische Halluzinationen“, da es für Schochs neue Datierung „absolut keine wissenschaftlichen Vorraussetzungen“ gebe. Eine Frage an Herr Hawass sei noch gestellt: Seit wann sind wissenschaftliche Untersuchungen wie Dr. Robert Schoch und sein Team sie durchführte, Halluzinationen? 49 Was bitte können Herr Schoch und sein Team dafür, wenn die durchgeführten Untersuchungen ein Resultat ergeben, das den Schluss zulässt, dass der Sphinx eben älter ist, als man bisher geglaubt hat?

Interessante Forschungsergebnisse aus der Cheopspyramide


   Ein weiterer Wissenschaftler, der die gängige Lehrmeinung über das Alter altägyptischer Bauwerke ein Stück mehr in den Bereich des Unrealistischen gerückt hat, ist der anerkannte Professor Dr. W. Wölfli von der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich. Wölfli hat die lange umschrittene C-14-Datierung, mit welcher man organisches Material zeitlich bestimmen kann, bis zur Perfektion verbessert. Professor Wölfli analysierte zusammen mit einigen Kollegen von anderen Hochschulen sechzehn Materialproben, welche alle aus der Cheopspyramide stammten. Darunter befanden sich Holzkohlenreste, Holzsplitterchen, Stroh- und Grasfragmente. Das Ergebnis war, dass im Durchschnitt sich sämtliche Proben als um rund dreihundertachtzig Jahre älter erwiesen, als die Werte, welche von den Ägyptologen anhand der Königliste ermittelt worden waren. Eine Probe aus der Cheopspyramide war sogar achthundertdreiundvierzig Jahre älter, als sie es eigentlich sein dürfte. Die Physiker hatten sogar vierundsechzig Proben aus dem Alten Reich untersucht, wobei sie die Datierungen mit unterschiedlichen Methoden, darunter auch mit der Massenspektroskopie, durchgeführt haben. Und ausnahmslos sämtliche Proben erwiesen sich als älter als „erlaubt“. 50

Forscher werden zurückgebremst


   Wir brauchen es wahrscheinlich gar nicht einmal mehr zu erwähnen, die gängige Lehrmeinung wurde laut Erich von Däniken in „Der Jüngste Tag hat längst begonnen“ mit „neuen Ausreden zementiert“. Es scheint, als würden die Ägyptologen anderen Theorien, welche der Lehrmeinung nicht ganz entsprechen, keine Chance lassen. Ein letztes Beispiel, bei dem die Untersuchungen erst gar nicht begonnen werden konnten, soll hier noch aufgeführt werden. Professor Joseph Davidovits von der Barry-Universität, Florida, wollte das Gestein der Großen Pyramide genauer untersuchen, weil er den Verdacht hatte, dass es aus einer künstlichen Mixtur bestehen könnte. Die Erforschung des Materials wurde ihm von den ägyptischen Behörden strikt verboten. 51 Wie Andreas von Rétyi in seinem Buch „Die Stargate-Verschwörung“ berichtet, gibt es noch viel mehr Fälle solcher Abreibungen, die Wissenschaftler bei ihren Untersuchungen auf dem Gizeh-Plateau erhielten. Aus den aufgeführten Beispielen lassen sich folgende Schlüsse ziehen:

  • Es ist sehr wohl möglich, dass in der Großen Pyramide noch weitere Kammern existieren
  • Viele Daten um altägyptische Bauwerke stimmen nicht
  • Die Ägyptologen wehren sich massiv gegen durch wissenschaftliche Methoden gewonnene Erkenntnisse, welche der gängigen Lehrmeinung nicht entsprechen

       Wir wollen den Ägyptologen keine Verschwörung unterstellen, aufgrund der vielen Hinweise müssen wir aber etwas, was zumindest in die Richtung geht, in Betracht ziehen.

    Was könnte sich hinter der Gantenbrink-Tür befinden?


       Jetzt wollen wir uns aber einmal mit der Frage beschäftigen, was sich denn hinter dieser Tür im Gantenbrink-Schacht befinden könnte. Wir wissen ja, dass der Laserstrahl, mit welchem Rudolf Gantenbrink auf den Türspalt zielte, im Dunkel verschwand. Daher muss sich auf jeden Fall ein Hohlraum hinter der Tür befinden. Der Journalist und Archäologie-Korrespondent der Londoner Zeitung „The Independent“, David Keys, machte kurz nach der Entdeckung der Gantenbrink-Tür auf einen interessanten Sachverhalt aufmerksam: Der Boden der Königskammer liegt genau 21,5 Meter oberhalb des Bodens der Königinkammer, der Boden des Eingangs zum Raum hinter der neu entdeckten Tür liegt wieder rum 21, 5 Meter höher als der Boden der Königskammer. Keys hält es daher berechtigterweise für möglich, dass sich dahinter möglicherweise sogar ein ziemlich großer Raum befindet. 52 Stutzig macht einem dieser Sachverhalt auf jeden Fall schon! Auch der mittlerweile leider schon verstorbene, hoch gerühmte Pyramidenforscher Dr. Iorwerth Eiddon S. Edwards äußerte seine Vermutung etwas vorsichtiger als andere Ägyptologen. Zwar hält er es für Unsinn, zu glauben, dass sich hinter der Gantenbrink-Türe der Pharaonenschatz befinde, jedoch könnte dort eine geheime Kammer mit religiöser Bedeutung auf ihre Entdeckung warten. 53 Dr. Edwards war also viel offener gegenüber einer möglichen weiteren Kammer in der Großen Pyramide als Professor Stadelmann, der ja Vater der heute gängigen Dreikammertheorie ist und dem zu viele Kammern in der Großen Pyramide anscheinend nicht passen. 54 Professor Stadelmann hält außerdem den Gantenbrink-Schacht in seinen Abmessungen für viel zu klein, als dass man einen Sarkophag oder Schatz hätte dort hindurch transportieren können. Aber in der Königskammer steht ein Granitsarkophag, dessen Maße größer als die des aufwärtsführenden Ganges sind! Dieser Sarkophag dürfte sich, folgt man Professor Stadelmann, eigentlich gar nicht in der Königskammer befinden! 55 Es kommt also nicht auf die Größe des Schachtes an, ob sich in der möglichen Kammer, in welche der Gantenbrink-Schacht vielleicht führt, ein Sarkophag oder ein Schatz befindet. Die Tatsache, dass der Schacht zu klein für einen solchen Transport ist, spielt in diesem Zusammenhang also keine Rolle. Man darf die Existenz einer weiteren Kammer in der Großen Pyramide nicht ausschließen. Die Ergebnisse der japanischen Spezialisten weisen ja auf mögliche noch unentdeckte Kammern in der Großen Pyramide hin! Und vieles, wie zum Beispiel die Tatsache, dass der Laserstrahl hinter der Tür im Dunkeln verschwand und der Zusammenhang, auf den David Keys von „The Independent“ aufmerksam machte, deutet darauf hin, dass sich hinter der Gantenbrink-Türe sehr wohl eine weitere Kammer befinden kann. Erich von Däniken weiß hierzu in „Der Jüngste Tag hat längst begonnen“: „Nehmen wir an, der Kalif Abdullah Al-Ma’mun – das war derjenige, dem es im Jahre 827 n. Chr. gelang, einen Stollen in die Pyramide zu brechen – hätte eine andere Öffnung als die heute bekannte in die Pyramide geschlagen. Er hätte auf der Höhe der 74. Steinreihe einen Eingang gefunden und wäre schließlich auf eine Kammer gestoßen. Und siehe da, von der Kammer aus würde ein kleines quadratisches Loch von gerade 20 Zentimeter Seitenlänge in die Tiefe führen. Spätere Ägyptologen würden diese Kammer „Ma’mun-Kammer“ taufen. Auch sie bemerken das quadratische Loch und benennen es „Seelenloch“, „Modellkorridor“ oder meinetwegen „Luftschacht“. Und eines Tages taucht ein Rudolf Gantenbrink auf und fährt mit einem kleinen Raupenfahrzeug 60 Meter in die Tiefe. Dort kommt der Roboter zum Stillstand, weil ein Steinblock die Weiterfahrt verhindert. Nach der verbarrikadierten Denkweise der Fachleute kann der neu entdeckte Schacht niemals in eine Kammer führen, weil „Menschen nicht einmal durch den engen Schacht kriechen, geschweige denn einen Sarkophag oder Schatz hätten verstecken können“. Es gibt noch mehr Hinweise für eine mögliche Kammer hinter der Gantenbrink-Tür. So fehlt der Tür am rechten unteren Eck ein kleines Dreieck. Der Roboter erfasste dort einen schmalen Streifen von schwarzem Staub. Professor Stadelmann in diesem Staub den Staub der verwitterten Metallbeschläge an der Modelltür. Wenn der Gantenbrink-Schacht nur ein Modellkorridor wäre, wie es Professor Stadelmann und Co meinen, dann dürfte es in diesem Schacht nicht den kleinsten Windhauch geben. Von den zwei Metallbeschlägen ist der linke teilweise abgebrochen, jedoch liegt der schwarze Staub in der rechten Ecke. Wie kommt der Staub des linken Metallbeschlags in die rechte Ecke, wenn es in dem Schacht keinen Wind gibt? Und wenn man annimmt, dass die beiden Metallbeschläge gleichzeitig über die Jahrtausende vor sich hin gerostet hätten, dann müsste der schwarze Staub doch am unteren Türrand, direkt unter den Metallbeschlägen, liegen. Das tut er aber nicht, er liegt in der rechten Ecke, wo von der Tür ein kleines Dreieck fehlt, so, als wäre der Staub durch einen Windhauch aus dem Hohlraum hinter der Gantenbrink-Tür herausgeweht worden. Und so ein Windhauch weißt auf eine Verlängerung des Gantenbrink-Schachtes oder gar auf eine weitere Kammer hinter der Gantenbrink-Tür hin. 56 Was die Metallbeschläge betrifft, meinte Professor Stadelmann zu dem Radio- und TV- Journalisten Torsten Sasse, dass es sich um Hieroglyphenzeichen handle, welche wie Schmuckstücke dort angebracht seien. Professor Stadelmann denkt hier einerseits an die Lotusblüte, das Zeichen des Südens oder an das Zeichen „Schuut“, welches eine Art Sonnenschirm bedeutet, welcher hinter dem König hergetragen wird, wenn dieser feierlich zur Prozession zieht. Stadelmann meint, dass diese Sonnenschirme für die Seele des Königs bereitgestanden haben, so, dass er sie ergreift, wenn er zum Himmel fliegt. 57 Aber in der Großen Pyramide gibt es keine Hieroglyphen, nirgendwo! Weder an den Wänden, noch an der Decke, noch in den Korridoren und Kammern! Das ist bekannt! 58 Wieso dann plötzlich Hieroglyphen an der Gantenbrink-Tür? Und wieso Sonnenschirme für die Seele des Pharaos, wenn die Schachtöffnung von der Königinkammer aus zu war, bis sie im 19. Jahrhundert von dem Forscher Dixon aufgebrochen wurde. Um einen Seelenschacht und Modelkorridor kann es sich nicht handeln, wohin hätte die Seele des Pharaos denn entfliehen sollen? Selbst wenn die Schachtöffnung in der Königinkammer offen gewesen wäre und die Seele des Pharaos durch den Gantenbrink-Schacht hätte fliegen können, sie wäre spätestens bei der Steintüre stecken geblieben! Ein Seelenschacht oder Modellkorridor ist, wie gesagt, sehr unrealistisch. Und daher ist die Deutung, dass es sich bei den Metallbeschlägen um Hieroglyphen handelt, welche Sonnenschirme symbolisieren, die der Pharao ergreifen kann, wenn er zum Himmel fliegt, nicht sehr glaubwürdig. Die ägyptische Altertümerverwaltung stellt bei allen Ausgrabungen und Forschungen in Ägypten den Archäologen spezielle Beauftragte zur Unterstützung zur Verfügung. Diese speziellen Beauftragten sollen aber auch die Aktivitäten der Archäologen überwachen. Während der sensationellen Entdeckung am 22. März 1993 sitzt ein solcher Inspektor gleich neben Rudolf Gantenbrink. Rudolf Gantenbrink erinnert sich an die Reaktion des Inspektors: „Das Gesicht des Inspektors...ist kalkweiß geworden. Er lenkt meine Aufmerksamkeit auf zwei runde weiße Markierungen an den Kupferbeschlägen [man weiß, dass es sich bei den Beschlägen um Metall handelt. Und da es zu Cheops Zeiten bestenfalls Kupfer gab, spricht man von Kupferbeschlägen 59, was sich aber, wie Erich von Däniken in „Der Jüngste Tag hat längst begonnen“ schreibt, auch als „Windei entpuppen“ könnte.]. ‚Das sind Siegel, das sind Siegel!’, ruft er aus, sichtlich bewegt. ‚Wir müssen mit der Arbeit aufhören und unseren Vorgesetzten informieren.’ “ 60 Natürlich verständigte Rudolf Gantenbrink Professor Stadelmann und Zahi Hawass. Professor Stadelmann ist skeptisch, was die Siegel angeht, da es im Alten Reich keine runden Siegel gegeben habe, so Stadelmann. Dies stellte sich jedoch als unzutreffend heraus. 61 Wir wissen also nicht, um was es sich bei diesen Metallbeschlägen gehandelt haben könnte. Um Hieroglyphen von der Lotusblüte, das Symbol des Südens oder von Sonnenschirmen, die der Pharao ergreift, wenn er in den Himmel fliegt, hat es sich jedoch mit größter Wahrscheinlichkeit nicht gehandelt. Auch wenn es nur eine Vermutung ist, dass sich hinter der Gantenbrink-Tür eine weitere Kammer befindet, so gibt es doch zahlreiche Hinweise, welche diese Vermutung bestätigen. Die Aussagen der Ägyptologen stellen jedenfalls nicht zufrieden. Falls sich hinter der Gantenbrink-Tür wirklich eine Kammer befinden sollte, was könnte sich dann in der Kammer befinden? Eine Frage, die nicht weniger spannend ist wie die, was sich denn überhaupt hinter der Gantenbrink-Tür befindet.

    Was könnte sich in einer möglichen Kammer hinter der Gantenbrink-Tür befinden?


       Hierzu müssen wir nun etwas weiter ausholen. Wie wir weiter oben schon gesehen haben, scheint auch die Große Pyramide viel älter als angenommen zu sein. Die Ergebnisse von Herr Wölfli weisen auf ein viel höheres Mindestalter der Pyramide, als die gängige Lehrmeinung es beschreibt, hin. 62 Und im Zusammenhang mit der Großen Pyramide wird immer wieder der ägyptische Gott der Weisheit, Thot, auch bekannt als dreimal großer Hermes oder gleichgesetzt mit Tahuti, Surid oder Saurid, Idris, Onuris und dem biblischen Hennoch oder Enoch, gebracht. Er wird immer wieder als Erbauer der Großen Pyramide selbst genannt. So zum Beispiel berichtet der arabische Geschichts-Gelehrte Ibn Abd Hokm im 9. Jahrhundert über die Große Pyramide Folgendes: „Die meisten Chronisten sind sich einig, die Errichtung der Pyramiden dem ägyptischen König Saurid Ibn Salhuk zuzuschreiben, der drei Jahrhunderte vor der Großen Flut lebte. Ein Traum, in dem er sah, wie die Erde sich mitsamt ihrer Bewohner umdrehte, bewog ihn dazu. Vor lauter Schrecken darüber erzählte Saurid nichts davon, nachdem er aber voller Angst erwacht war, versammelte er sehr bald die höchsten Priester um sich. Sie kamen aus allen ägyptischen Provinzen, insgesamt hundertdreißig an der Zahl, und ihr höchster war Aklimon. Nachdem er ihnen alles berichtet hatte, vermaßen sie die Sterne und prophezeiten eine große Flut. Der König wollte wissen, ob sie das Land erreichen würde, und als man dies bestätigte und erklärte, die Flut würde es sogar zerstören, befahl er, bis zu ihrem Kommen Pyramiden mit gewölbten Kellern zu errichten, da noch einige Jahre verstreichen würden, bis die Weissagung eintreten würde. In dieses Gewölbe brachte er Talismane und seltsame Dinge, alle möglichen Schätze und Reichtümer. Und er ließ darauf in der westlichen Pyramide dreißig Schatzkammern anlegen, gefüllt mit Schätzen und Gerätschaften, mit Schmuck und Zierrat aus Edelsteinen, mit eisernen Instrumenten, mit tönernen Schiffsmodellen, mit Waffen, die nicht rosteten und Glasgefäßen, die man biegen konnte, ohne dass sie brachen.“ 63 Einen weiteren interessanten Aspekt liefert uns der „Papyrus Westcar“. Der Sohn von Cheops, Djedefhor soll seinem Vater einst eine hochinteressante Geschichte erzählt haben, welche sofort die Aufmerksamkeit des Vaters weckte. Cheops hatte sich schon die ganze Zeit von frühen Wundern und weisen Männern erzählen lassen. Sein Sohn erzählte ihm nun von einem Mann, einem gewissen Dedi aus Ded-Snfru, welcher Unglaubliches wisse und vollbringen könne. Der alte Mann von hundertzehn Jahren soll nicht nur fähig gewesen sein, einen abgeschlagenen Kopf wieder anzufügen, so, dass der Körper weiterleben konnte, sondern auch die gewisse Zahl geheimer Dinge kannte, welche auf ewig im Tempel des Thot verborgen waren. Gerade daran war Cheops interessiert. Der Tempel des Thot war ursprünglich der von Hermopolis, der Stadt der Achtheit, zu der Thot hinzukam. Die geheimnisvolle Bibliothek in Hermopolis war berühmt. Es gab natürlich mehrere Tempel des Thot. 64 Aber wenn Thot wirklich von einem Herannahen einer Naturkatastrophe wusste, dann könnte es doch sein, dass er seine Bibliothek aus dem Hermopolis auf das Giseh-Plateau, hinein in den „mächtigsten Safe, den die Welt kennt – in die Große Pyramide“, wie sie Andreas von Rétyi in der „Stargate-Verschwörung“ nennt, verlagerte. Das würde heißen, dass sich das alte Wissen aus der Bibliothek von Hermopolis jetzt in der Großen Pyramide befindet. Das würde außerdem noch heißen, dass Cheops nicht der Erbauer der Großen Pyramide gewesen ist, sondern gelebt hat, als diese schon stand. 65 Wenn Cheops der Erbauer der Großen Pyramide gewesen wäre, dann hätte er ja gewusst, wo die Schriften gelagert wurden, da sie sich ja in seiner Pyramide befunden hätten, wie Andreas von Rétyi in „Die Stargate-Verschwörung“ meiner Meinung nach richtig schlussfolgert. Es berichten noch weitere Quellen von geheimnisvollen Wissen, das in der Großen Pyramide aufbewahrt wird. Wir wollen es hier bei diesen zwei Berichten belassen. Jetzt stellt sich natürlich folgende Frage: Kann es sein, dass sich in der möglichen Kammer hinter der Gantenbrink-Tür dieses geheime Wissen befindet? Kann es sein, dass sich hinter der Gantenbrink-Tür in der Großen Pyramide die aus der Bibliothek von Hermopolis von Thot aus der Furcht vor der Großen Flut verlagerten Schriften befinden? Ganz auszuschließen ist das jedenfalls nicht! Und ist das dann der Grund für das seltsame Verhalten der Ägyptologen? Wollen sie nicht, dass eventuelle Geheimnisse, welche die Pyramide noch in sich trägt, an die Öffentlichkeit gelangen? Wurden Rudolf Gantenbrink und die vielen Wissenschaftler aus verschiedensten Bereichen deshalb zurückgebremst? Forscht man währenddessen im Geheimen in der Großen Pyramide weiter? Eine wagemutige Behauptung! Oder ist das seltsame Verhalten der Ägyptologen auf pure Intoleranz gegenüber neuen Fakten, welche die gängige Lehrmeinung in Frage stellen, zurückzuführen?

    Gibt es geheime Aktivitäten auf dem Gizeh-Plateau?


       Sie werden es nicht glauben, aber Hinweise auf geheime Arbeiten auf dem Gizeh-Plateau gibt es. Joseph M. Schor, der ehemalige Direktor eines pharmazeutischen Konzerns und Begründer der im Umfeld des als „schlafenden Propheten“ bekannt gewordenen und einflussreichen Amerikaners Edgar Cayce angesiedelten Joseph M. Schor Foundation, startete im Herbst 1996 ein Forschungsprojekt in der Großen Pyramide. Angegeben war als Ziel die Durchführung und Aufzeichnung akustischer Experimente. Auffallend ist Tatsache, dass Schor die Erlaubnis erhielt, vier Nächte in der Cheopspyramide zu verbringen. Es kann sein, dass dies darauf zurückzuführen ist, dass beide Parteien freimaurerische Wurzeln haben. Denn Edgar Cayce, in dessen Umfeld Schor die Joseph M. Schor Foundation gründete, gehörte den Freimaurern an und auch bei dem oben schon mehrmals erwähnten Professor Dr. Rainer Stadelmann, dem ehemaligen Direktor vom DAI, finden sich deutliche Hinweise, auf eine Mitgliedschaft bei dieser Bruderschaft. Jedoch muss betont werden, dass Dr. Joseph Schor nichts mit den geheimen Aktivitäten in der Großen Pyramide zu tun hatte, vielmehr kamen durch sein Projekt einige Hinweise auf geheime Aktivitäten in der Großen Pyramide ans Tageslicht. Denn der Schor-Expedition schloss sich der NASA-Techniker Thomas Danley, ein Ton-Ingenieur, welcher sich für das nicht ganz so häufig vertretene Thema, Gegenstände durch bestimmte Schalleffekte zum Schweben bringen zu können, interessiert, mit seinem privaten Team an. Danley schaffte sich während seinem Aufenthalt in der Großen Pyramide Zutritt zur Davison-Kammer. Die Davison-Kammer ist eine der fünf Druck-Entlastungskammern über der Königskammer in der Großen Pyramide. Der Eingang zur Davison-Kammer befindet sich am oberen südlichen Ende der Großen Galerie. Sie fällt niemandem, der nicht weiß, dass dort oben ein Loch in die Davison Kammer hineinführt, auf. Thomas Danley wusste davon und er stieg über eine Leiter und ein die oberen Meter herabhängendes Seil in den engen Schacht zur Kammer. 66 In der Davison-Kammer entdeckte Danley den Tunnel, den der Mystiker Giovanni Battista Caviglia, welcher sich „Bis auf die Grenzen des möglichen“, wie es Andreas von Rétyi in der „Stargate-Verschwörung“ schreibt, auf hermetische Geheimlehren eingelassen hatte und einen waagrechten Tunnel in südliche Richtung graben wollte, hinüber zu dem Schacht, der aus der Königinkammer herausführte. Dort vermutete Caviglia eine geheime Kammer. Der Mystiker gab jedoch nach drei Metern auf, weil er nicht weiter kam. Wenn er durchgekommen wäre, dann wäre er genau auf den Raum hinter der Gantenbrink-Tür gestoßen! 67 Wenn er nur weitergekommen wäre... Was Danley dann 1996 in der Davison-Kammer vorfand, war der Caviglia-Tunnel, welcher jetzt statt drei zehn Meter in den Fels hinein verlief, also mehr als dreimal so lang war! Eins steht fest: Irgendwer muss hier heimlich weitergearbeitet haben. 68 Will irgendjemand vielleicht zum Raum hinter der Gantenbrink-Tür gelangen? Hmm...so ganz scheint man also doch nicht an den Modellkorridor zu glauben... Thomas Danley stieß in den Kammern, welche über dem Davison Raum lagen auf mehrere Säcke mit frisch herausgeschlagenem Tura-Kalkstein. Und als Danley drei Monate später wieder in der Pyramide war, fiel ihm ein neu verlegtes Stromkabel auf, welches in die Davison-Kammer führt. Bald kam die Schor-Expedition zu einem Ende, da die ägyptische Regierung alle weiteren Aktionen untersagte. 69 Aber Danley berichtete öffentlich über seine Beobachtungen. Der für das New Yorker Hayden Planetarium arbeitende Verfechter eines künstlichen Ursprungs der seltsamen Monumente auf unserem Nachbarplaneten Mars (zum Beispiel das Marsgesicht etc.), Richard Hoagland, berichtet, wie Andreas von Rétyi in „Die Stargate-Verschwörung“ schreibt, auf seiner Internetseite, dass ein frustriertes Mitglied der Schor-Expedition sich wenige Wochen nach deren Abbruch bei der von ihm ins Leben gerufenen „Enterprise Mission“ gemeldet habe. Den Namen des Expeditionsmitglieds gibt er zwar nicht Preis, aber Andreas von Rétyi findet es, wie in der „Stargate-Verschwörung“ nachzulesen ist, „nicht ganz abwegig, Danley dahinter zu vermuten“. Das Expeditionsmitglied hatte das Land genauso verärgert verlassen wie Rudolf Gantenbrink. Denn die ägyptischen Behörden verzögerten alles, sie schoben Termine hinaus oder ließen sie einfach komplett platzen. Das Expeditionsmitglied erklärte, dass es Beweise für geheime Aktivitäten gefunden habe und überzeugt sei, dass bestimmte Mitglieder der ägyptischen Regierung darauf bedacht seien, die neuen aufregenden Entdeckungen vor der Öffentlichkeit zu verbergen. Das anonyme Expeditionsmitglied wollte nun andere Mitglieder der Regierung darüber informieren, damit ausrechender politischer Druck ausgeübt werden könne. Der Amerikaner Larry Hunter wurde von der „Enterprise Mission“ beauftragt, die Schilderungen des Expeditionsmitglieds zu überprüfen. Hunter wird von Hoagland als ein unabhängiger Ägyptologe mit zwanzigjähriger praktischer Erfahrung bezeichnet. Zwar kroch Hunter nicht in die Davison-Kammer hinein, konnte aber die anderen Veränderungen bestätigen. Hunter fotografierte außerdem eine neu installierte Video-Überwachungskamera am südlichen Ende der Großen Galerie. Wider Erwarten ist ihr Blickwinkel nicht auf die Große Galerie gerichtet, wo die ganzen Besucher hindurchgehen und wo es eigentlich auch nichts Besonderes und es auch verständlich wäre, dass eine Video-Überwachungskamera auf die Große Galerie gerichtet ist, sondern auf die Mauer, anderen Oberseite der kleine Eingang zur Davison-Kammer liegt. Wenn man versucht, in die Davison-Kammer hineinzuklettern, dann wird man von der Videokamera erfasst. 70

    Warum geheime Aktivitäten auf dem Gizeh-Plateau?


       Angesichts dieser sehr starken Hinweise können wir folgende Schlüsse ziehen:

  • Hinter der Gantenbrink-Tür befindet sich irgendetwas, was für gewisse Leute von sehr großem Interesse zu sein scheint
  • Die ganze Angelegenheit wird vor der Öffentlichkeit geheimgehalten
  • Wissenschaftler, welche neue interessante Forschungsergebnisse im Zusammenhang mit den altägyptischen Monumenten präsentieren, werden kaltgestellt und lächerlich gemacht

       Das würde auch das seltsame Verhalten von Professor Dr. Rainer Stadelmann und anderen Ägyptologen erklären. Jetzt leuchtet auch ein, warum das Deutsche Archäologische Institut in Kairo die Meldung über die sensationelle Entdeckung von Rudolf Gantnbrink dementierte. Jetzt wird auch klar, warum die Ägyptologen Wissenschaftler, welche durch neue Ergebnisse die gängige Lehrmeinung in Frage stellten, als „Pseudowissenschaftler“ bezeichneten. Man kann davon ausgehen, dass die Ägyptologen die neuen Ergebnisse sehr wohl ernst nehmen und dass man jetzt im Geheimen versucht, diesen Rätseln nachzugehen. Und anscheinend vermuten die Ägyptologen sehr wohl hinter der Gantenbrink-Tür eine Kammer mit interessantem Inhalt und wollen den Raum hinter der Gantenbrink-Tür sehr wohl ergründen. Nur darf das alles nicht öffentlich geschehen, man geht diesem Rätsel im Geheimen nach. Es muss sich um wirklich brisantes Material handeln, dass da hinter der Gantenbrink-Tür lagert, denn sonst würde man die Aktivitäten zur Ergründung dieses Rätsels doch nicht im Geheimen durchführen. Überhaupt ist es auffallend, dass so viele hochinteressante Forschungsergebnisse, wie zum Beispiel die Messdaten über das Alter des Sphinx, die ergaben, dass der Sphinx in Wirklichkeit viel älter ist als es die gängige Lehrmeinung zulässt, einfach lächerlich gemacht oder wie die Jahrhundertentdeckung von Rudolf Gantenbrink einfach vertusch werden. Was um alles in der Welt will man verbergen? Uns fällt hier sehr wohl etwas ein, was es zu verbergen gibt. Und zwar die Tatsache, dass die ägyptische Hochkultur offenbar Kontakt mit „Göttern“ aus dem All hatte, und jene vielleicht die waren Erbauer der altägyptischen Monumente sind, da die Ägypter ja um 7000 v Chr. (die Zeit, auf die das Alter des Sphinx von Robert M. Schoch datiert wurde) noch Jäger und Sammler waren, wie es heißt. Und die wichtigen Schriften, welche der Gott Thot möglicherweise von Hermopolis in die Pyramide verlagert hat, sind anscheinend auch viel zu brisant, als dass die Öffentlichkeit etwas davon erfahren soll. Man versucht uns zum Narren zu halten. Wir sollen weiterhin an die Dreikammertheorie glauben, wir sollen weiterhin glauben, dass der Sphinx vom Pharao Chephren errichtet wurde und wir sollen daran glauben, dass der Gantenbrink-Schacht nichts anderes als ein Modellkorridor ist. Wir dürfen gar nicht auf die Idee kommen, dass sich im Alten Ägypten vielleicht so einiges anders abgespielt hat, als wie es bisher gelehrt wird. Wir sollen blind wie Zombies die gängige Lehrmeinung schlucken und akzeptieren! So nicht, verehrte Herren! Nochmal: Wir sind keine Verschwörungstheoretiker, aber angesichts der aufgezeigten Hinweise bleibt uns nichts anderes übrig, als so etwas wie eine Verschwörung zu vermuten. Überlegen Sie einmal, lieber Leser, Sie wären ein Ägyptologe und würden meinetwegen für das DAI in Kairo arbeiten und ein Rudolf Gantenbrink würde in der Großen Pyramide auf etwas Unerwartetes stoßen, welches vielleicht Dinge ans Tageslicht bringen könnte, die ganz und gar nicht mit der gängigen Lehrmeinung übereinstimmen. Dann würde ein Dr. Robert M. Schoch feststellen, dass der Sphinx in Wirklichkeit viel älter als bisher angenommen ist. Und das würde auf einen Besuch von möglichen Astronautengöttern hinweisen. Würden Sie diese harten neuen Erkenntnisse, die auch Hinweise auf einen Besuch von außerirdischen Wesen in der Vergangenheit enthalten, dann der Öffentlichkeit preisgeben? Lieber nicht! Erst selber einmal im Geheimen erkunden, was es nun wirklich mit der Großen Pyramide auf sich hat, bevor Sie die Öffentlichkeit über ihre unglaubliche Vergangenheit informieren. Das ist kein Hirngespinst, lieber Leser, die Hinweise lassen, wie gesagt, nur einen solchen Schluss zu. Was die Öffnung des Gantenbrink-Schachtes angeht, zögert man die Termine wieder wie gewohnt ständig heraus. Anfang 1998 hatte Dr. Zahi Hawass die Öffnung des Schachtes für Mitte März 1998 angekündigt. Natürlich passierte nichts. Schließlich war die Rede von Mai 1998. Dieser Termin platzte erneut. Aus dem Termin am 31. Dezember 1999 wurde wieder nichts. 71 Es sieht schwer danach aus, als ob der Öffentlichkeit die Öffnung dieses hochinteressanten Schachtes vorenthalten wird und wir niemals erfahren, was sich hinter dieser Tür am Ende eines 60 Meter langen Schachtes in der Großen Pyramide befindet.

    Die Freimaurer und die Große Pyramide


       Wir wollen, wie wir anfangs betont haben, in diesem Bericht nicht zu weit gehen und den Begriff „Verschwörung“ nicht zu sehr strapazieren, aber auf ein Schmankerl kann einer der Autoren einfach nicht verzichten: Vor einiger Zeit las ich auf der Homepage von Joseph Schedl (http:://www.vfgp.de) vom Verein für grenzwissenschaftliche Phänomene (VfgP) einen Bericht des Autoren Armin Risi mit dem Titel „Die neuesten Ufo- und Repto-Szenarien (Science oder Fiction?)“ (http://www.alien.de/vfgp/berich/repto.htm). In diesem Bericht setzt sich der bekannte Autor mit den kursierenden Verschwörungstheorien um reptiloide Außerirdische auseinander. Darin ist unter anderem folgendes Zitat nachzulesen:

    „Arizona Wilder: Die Jahrtausendrituale der Illuminaten


       (http:www.davidicke.com) ‚David, diese Information muss so schnell wie möglich in die Welt hinausgehen. ...Die Illuminaten planen ein Ritual, das am 11., 12. und 13. August 1999 bei der großen Pyramide von Gizeh durchgeführt werden soll. Dieses Ritual heißt ‚der Ritus zur Öffnung des Durchgangs’ (das Auge des Horus). Dadurch werden die Energien aus der niederen vierten Dimensionsebene zu den Kraftlinien des Erdplaneten gelenkt. Dadurch soll auch das dritte Auge, das Bewusstsein, all jener geschlossen werden, dich sich den Illuminaten widersetzen könnten. Es soll des weiteren auch all jene ausschalten, die sich nicht aktiv der Illuminaten oder des Widerstandes bewusst sind, die aber bei allem, was vor sich geht, ein ungutes Gefühl haben, ohne zu wissen warum. [...] Das Ritual des Horus-Zeitalters [= Neue Weltordnung] findet am 1. Dezember von Mitternacht bis 3 Uhr morgens bei der Großen Pyramide statt. Zu dieser Zeit wird zuoberst auf der Pyramide ein Abschlussstein aus Gold und Kristall angebracht werden. Auch allen vier Seiten wird das Auge des Horus angebracht sein [wie auf der Ein-Dollar-Note das Auge im Dreieck, das über der Pyramide schwebt]. Sie werden diesen Sechs-Monate-Abschnitt in der Nacht vom 31. Januar auf den 1. Februar 2000 abschließen und anfangen, den Boden für das Aussäen ihrer Saat vorzubereiten...’ “ Wie auch immer mancher Leser zur Illuminatenthematik (es wird vermutet, dass ein geheimer Zirkel, den man dem Namen „Illuminati“ (lat. = die Erleuchteten) gibt, die sogenannte „Neue Weltordnung“, eine Oligarchie, in der diese Gruppe die Herrschende in dieser Oligarchie ist, durchzusetzen. Eine Rolle soll bei dieser „Weltverschwörung“ der 1976 von Adam Weishaupt in der Walpurgisnacht gegründete Illuminatenorden spielen) stehen mag, Tatsache ist, dass man dieses Ritual tatsächlich, zwar nicht im August, aber dafür zum Jahrtausendwechsel, abhalten wollte! Darüber berichtet Andreas von Rétyi in der „Stargate-Verschwörung“: „Zum Wechsel ins Jahr 2000 lief vor den Pyramiden eine gigantische Millenniumsfeier ab, mitten im Fastenmonat. Der Komponent Jean-Michel Jarre hatte den Auftrag erhalten, für zehn Millionen US_Dollar eine zwölfstündige Mammut-Oper mit dem Titel „Die zwölf Träume der Sonne“ aufzuführen, inklusive Lasershow, die die Projektion eines riesigen Auges auf die Flanke der Großen Pyramide beinhaltete. Wenn das nicht ein Zeichen ist! Und, um dem wahrhaftig noch eins draufzusetzen, hatte niemand anders als Dr. Hawass vorgeschlagen, die Pyramide zu jener feierlichern Stunde auch noch mit einem goldenen Abschlussstein aus leichtem Material zu krönen. In einem Scheinwerfer-Spektakel sollte es ein Hubschrauber auf die obere Plattform der Großen Pyramide aufsetzen. Und die vollendete Spitze der Pyramide hätte am Morgen des 1. Januar 2000 ganz im Sinne der betreffenden Prophezeiungen die jungen Sonnenstrahlen weithin sichtbar reflektiert. Diese Aktion wurde dann aber so ziemlich im letzten Moment doch noch abgeblasen. Dr. Hawass beteuerte zwar, die Idee habe nichts mit dem Glauben der Freimaurer zu tun, aber das kaufte ihm niemand ab.“ (entnommen aus der Stargate-Verschwörung von Andreas von Rétyi, Jochen Kopp Verlag, 2000, S.208 und 209) Überhaupt scheinen die Freimaurer viel mit den Geheimnissen von Gizeh zu tun zu haben. Auch Professor Dr. Rainer Stadelmann widmete in seinem Buch „Die ägyptischen Pyramiden – Vom Ziegelbau zum Weltwunder“ den angesehensten Pyramidenkenner der Gegenwart, Jean Phillipe Lauer folgendermaßen:“...dem Ausgräber der Stufenpyramide des Djoser und Großmeister der Pyramiden...“ Das Wort „Großmeister“ ist ein Freimaurerbegriff. Und wie Andreas von Rétyi in der „Stargate-Verschwörung“ schreibt, hätte man doch genug andere Möglichkeiten, um „die einzigartige Bedeutung Lauers als den führenden Ägyptologen herauszustellen – ‚Altmeister’, ‚Herr der Pyramiden’, vielleicht auch ein wenig launig ‚Grand Old Mann’ oder ‚Doyen’ oder wie auch immer“. Warum aber gerade Großmeister? Deutet das auf eine Verbindung mit den Freimaurern hin? Die berühmte Pyramide auf der Ein-Dollar-Note ist ein klares Freimaurersymbol. Vielleicht erscheint das auch nicht mehr ganz so verwunderlich, wenn man bedenkt, dass alle ehemaligen US-Präsidenten von Washington bis zu Roosevelt Freimaurer waren. Die Freimaurer spielen auf jeden Fall bei den Rätseln um die Pyramiden von Gizeh eine Schlüsselrolle, die aufgezeigten Fakten und Zusammenhange, wie zum Beispiel das Ritual, das man am Jahreswechseln 1999/2000 abhalten wollte oder die Verbindung mancher Ägyptologen, wie zum Beispiel Professor Dr. Rainer Stadelmann mit den Freimaurern beweisen dies. Wahrscheinlich gehören sie auch zu den Gruppen, die die neuen brisanten Forschungsergebnisse vor der Öffentlichkeit zurückhalten wollen. Ohne den Freimaurern eine teuflische Weltverschwörung anhängen zu wollen, zumindest in Ägypten scheinen sie in die dortigen Vertuschungsaktionen verwickelt zu sein. Wie Andreas von Rétyi in der „Stargate-Verschwörung“ berichtet, „stehen die Freimaurer in der Tradition altägyptischen Wissens und kennen seine Kraft“. Auch haben sie nicht den geringsten Zweifel an der Existenz von verborgenen Kammern. Unter diesem Blickwinkel erscheint es einleuchtend, dass sie im Geheimen in der Großen Pyramide nach verborgenen Kammern buddeln, während man der Öffentlichkeit die „Dreikammertheorie“ erzählt.

    ___
    Quellen:
    1,2,3,4 Andreas von Rétyi – „Die Stargate-Verschwörung“ S. 87
    5 Erich von Däniken – „Der Jüngste Tag hat längst begonnen“ S. 262
    6 Andreas von Rétyi – „Die Stargate-Verschwörung“ S. 127
    7 Erich von Däniken – „Der Jüngste Tag hat längst begonnen“ S. 286
    8,9 Erich von Däniken – „Der Jüngste Tag hat längst begonnen“ S. 283
    10 Andreas von Rétyi – „Die Stargate-Verschwörung“ S. 127
    11 Erich von Däniken – „Der Jüngste Tag hat längst begonnen“ S. 263
    12 Andreas von Rétyi – „Die Stargate-Verschwörung“ S. 198
    13 Erich von Däniken- „Der Jüngste Tag hat längst begonnen“ S.263
    14 Andreas von Rétyi – „Die Stargate-Verschwörung“ S. 197
    15 Andreas von Rétyi – „Die Stargate-Verschwörung“ S. 198
    16 Erich von Däniken – „Der Jüngste Tag hat längst begonnen“ S. 258
    17 Andreas von Rétyi – „Die Stargate-Verschwörung“ S. 199
    18 Erich on Däniken – „Der Jüngste Tag hat längst begonnen“ S. 266
    19 Erich von Däniken – „Der Jüngste Tag hat längst begonnen“ S. 258
    20 Andreas von Rétyi – „Die Stargate-Verschwörung“ S. 198
    21 Erich von Däniken – „Der Jüngste Tag hat längst begonnen“ S. 260
    22 Andreas von Rétyi – „Die Stargate-Verschwörung“ S. 199
    23, 24 Andreas von Rétyi – „Die Stargate-Verschwörung“ S. 200
    25 Andreas von Rétyi – „Die Stargate-Verschwörung“ S. 199
    26, 27, 28 Andreas von Rétyi – „Die Stargate-Verschwörung“ S. 200
    29 Erich von Däniken – „Der Jüngste Tag hat längst begonnen“ S. 266
    30 Andreas von Rétyi – „Die Stargate-Verschwörung“ S. 201
    31 Erich von Däniken – „Der Jüngste Tag hat längst begonnen“ S. 266 und 267
    32, 33 Erich von Däniken – „Der Jüngste Tag hat längst begonnen“ S. 267
    34 Andreas von Rétyi – „Die Stargate-Verschwörung“ S. 201
    35 Andreas von Rétyi – „Die Stargate-Verschwörung“ S. 202
    36, 37 Erich von Däniken – „Der Jüngste Tag hat längst begonnen“ S. 269
    38 Erich von Däniken – „Der Jüngste Tag hat längst begonnen“ S. 270
    39 Erich von Däniken – „Der Jüngste Tag hat längst begonnen“ S. 281 und 282
    40 Erich von Däniken – „Der Jüngste Tag hat längst begonnen“ S. 281
    41, 42 Erich von Däniken – „Der Jüngste Tag hat längst begonnen“ S. 273
    43, 44 Erich von Däniken – „Der Jüngste Tag hat längst begonnen“ S. 273 und 274
    45 Erich von Däniken – „Der Jüngste Tag hat längst begonnen“ S. 274 und 275
    46, 47 Erich von Däniken – „Der Jüngste Tag hat längst begonnen“ S. 278
    48, 49 Erich von Däniken – „Der Jüngste Tag hat längst begonnen“ S. 279
    50 Erich von Däniken – „Der Jüngste Tag hat längst begonnen“ S. 279 und 280
    51 Andreas von Rétyi – „Die Stargate-Verschwörung“ S. 193
    52, 53, 54 Andreas von Rétyi – „Die Stargate-Verschwörung“ S. 203
    55 Erich von Däniken – „Der Jüngste Tag hat längst begonnen“ S. 285 und 286
    56 Erich von Däniken – „Der Jüngste Tag hat längst begonnen“ S. 291
    57 Erich von Däniken – „Der Jüngste Tag hat längst begonnen“ S. 288 und 289
    58 Erich von Däniken – „Der Jüngste Tag hat längst begonnen“ S. 290 und 291
    59 Erich von Däniken – „Der Jüngste Tag hat längst begonnen“ S. 288
    60, 61 Andreas von Rétyi – „Die Stargate-Verschwörung“ S. 201
    62 Andreas von Rétyi – „Die Stargate-Verschwörung“ S. 111
    63 Andreas von Rétyi – „Die Stargate-Verschwörung“ S. 115
    64 Andreas von Rétyi – „Die Stargate-Verschwörung“ S. 116
    65 Andreas von Rétyi – „Die Stargate-Verschwörung“ S. 116 und 117
    66, 67 Andreas von Rétyi – „Die Stargate-Verschwörung“ S. 206
    68 Andreas von Rétyi – „Die Stargate-Verschwörung“ S. 206 und 207
    69 Andreas von Rétyi – „Die Stargate-Verschwörung“ S. 207
    70 Andreas von Rétyi – „Die Stargate-Verschwörung“ S. 207 und 208
    71 Andreas von Rétyi – „Die Stargate-Verschwörung“ S. 204

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